Zielwanderweg □ (Knochenmühle — Bevertalsperre)
Aus Berg-Mark-Wege.de
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Zielwanderweg □
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| Weglänge | ca. 12,6 km |
| Steigung | 384 Höhenmeter |
| Gefälle | 319 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 30,5 Höhenmeter pro km |
| Gefällquotient | 25,3 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Hückeswagener Innenstadt mit Schloss, Kirchen und historischen Stadtkern, Bevertalsperre, Blick in die Landschaft |
| KMZ-Datei | Datei:Zielwanderweg □ (Knochenmühle — Bevertalsperre).kmz |
| Ausgangspunkt: Bushaltestelle Wermelskirchen—Dhünn, Ortsmitte Anreise — Abreise N 51° 06' 31.3", O 7° 15' 31.2" (ca. 1,7 km Fußweg zum Wanderweg) Bushaltestelle Hückeswagen—Unterstraßweg Anreise — Abreise N 51° 07' 11.7", O 7° 17' 17.7" (Wird nur Montags bis Freitags bedient) Bushaltestelle Hückeswagen—Bahnhofstraße Anreise — Abreise N 51° 09' 03.7", O 7° 20' 31.0" Bushaltestelle Hückeswagen—Wupperbrücke Anreise — Abreise N 51° 09' 12.7", O 7° 20' 33.3" Endpunkt: Haltestelle Strandcafé Kürten N 51° 09' 05.7", O 7° 22' 19.2" (Nur eine Anbindung am Tag, kein Linienverkehr Sonn- und Feiertags) | |
| Ausgangspunkt: N 51° 06' 32.6", O 7° 15' 29.2" (ca. 1,7 km Fußweg zum Wanderweg) Ausgangspunkt: N 51° 06' 34.3", O 7° 15' 31.5" (ca. 1,6 km Fußweg zum Wanderweg) N 51° 07' 51.5", O 7° 19' 33.6" N 51° 09' 04.5", O 7° 20' 32.0" (Wochentags zeitbeschränkt) N 51° 09' 01.8", O 7° 20' 36.2" (Wochentags zeitbeschränkt) Endpunkt: N 51° 09' 05.8", O 7° 22' 20.2" | |
| Gaststätte Restaurant Zur Post N 51° 06' 32.0", O 7° 15' 26.1" Gaststätte Restaurant Zu den drei Linden Staelsmühler Straße 1 • 42929 Wermelskirchen N 51° 06' 33.4", O 7° 15' 28.0" Gaststätte Hager Grünestraße 1 • 42499 Hückeswagen N 51° 07' 54.7", O 7° 19' 32.8" Vielfältige Gastronomie im Ortskern Hückeswagens, darunter: Alt Hückeswagen, Holzwurm, Restaurant im Kolpinghaus, Hotel Kniep, City Pub, Hotel Zur Post, Eiscafé Friuli, Eiscafe Valenti, Pizzeria Mimmo & Toni, Pizza Italia, Café Insel, Café Bauer, Kö 3, Zum Justhof Imbiss Brückenstübchen Brücke 2 • 42499 Hückeswagen N 51° 09' 14.6", O 7° 20' 35.5" Gaststätte Restaurant Beverblick Großberghausen 29 • 42499 Hückeswagen N 51° 09' 07.5", O 7° 21' 55.4" Gaststätte Restaurant Strandcafé Kürten Wefelsen 4 • 42499 Hückeswagen N 51° 09' 07.3", O 7° 22' 23.8" | |
| Meine Wertung | |
Inhaltsverzeichnis |
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt für diesen Wanderweg ist der kleine Flecken Knochenmühle an der Grenze zwischen Hückeswagen und Wermelskirchen, weit abgelegen von einer Hauptstraße und einer Bushaltestelle. Um dahin zu kommen empfehle ich über den Wermelskirchener Ort Dhünn anzureisen und von dort über Staelsmühle ca. 1,7 Kilometer zu dem Beginn des Wanderwegs zu wandern.
Der Weg überquert eine Wiese und betritt einen Wald, auf dessen schmalen Wegen der Berg zur Ortschaft Kotthausen erklimmt wird. Hinter Kotthausen erreicht man bald einen Außenposten der Ortschaft Straßweg an der Landesstraße L68 zwischen Wermelskirchen-Dhünn und Hückeswagen-Scheideweg und überquert diese.
Auf einen stark bewachsenen Feldweg geht es zur Kreisstraße K14 und folgt ihr ein paar Meter, bevor es ein kleines Anliegersträßchen zu den Flecken Klein- und Großkatern hinabgeht. Der Blick in das Tal und auf das entfernte Windrad vor Hückeswagen lohnt. Vor Großkatern biegt der Weg in das Waldgebiet Mul ab und führt ein paar hundert Meter entlang dem Purder Bach in dessen Fließrichtung. Entlang einem anderen Bach führt der Weg nun durch das ganze Waldgebiet hoch nach Grünestraße, trifft dort auf die Kreisstraße K5 und folgt dieser ein paar Meter in Richtung Wipperfürth.
Auf einem kleinen Sträßchen mit Blick auf das Tal der Wupper geht es nun an den Flecken Sohl, Knefelsberg und Kobeshofen vorbei mitten hinein in Hückeswagener Wohngebiete. Hinter dem örtlichen Therapiezentrum beginnt der historischen Stadtkern, dessen Kirchen und Schloss mehr als einen Blick wert sind. Hinter der kurzen Fußgängerzone trifft der Weg auf die Bundesstraße B237 und folgt ihr am Fuße des Schlosses in Richtung Remscheid, biegt dann auf die Bundesstraße B483 Richtung Radevormwald ab und folgt dieser bis zum Abzweig der Kreisstraße K11, wobei die Wupper und die stillgelegte Bahnlinie zwischen Bergisch Born und Wipperfürth, der Wippertalbahn, überquert wird.
Kurz vor dem Abzweig biegt der Weg aber nach Rechts ab und es geht durch das Wohngebiet Aue den Berg hoch nach Kleinberghausen. Durch einen kleinen Wald und über Felder geht es zur Kreisstraße K12 und folgt dieser Richtung Großberghausen. Hier findet man schon ab und an einen verstellten Blick auf die Bevertalsperre, wobei der hiesige Campingplatz leider den freien Blick verwehrt. Mitten durch den Campingplatz nähert sich der Weg dann der Talsperre, wobei der direkte Zugang zum Ufer durch den Campingplatz ebenfalls versperrt ist.
Daher umrundet der Weg einen Seitenarm der Talsperre und trifft wieder auf die Kreisstraße K11. Dieser wird zu den Flecken Käfernberg und Wefelsen gefolgt, wo diese Straße nun in den Fluten der Talsperre versinkt. Hier endet auch der Weg an einer Bootsanlegestelle, wieder fernab von einer regulären Bushaltestelle. Um wieder abzureisen wandert man daher am besten ca. 3,5 km zurück nach Hückeswagen oder ca. 2,8 km hinab zur Bundesstraße B297 hinter Hartkopsbever oder wartet den halben Tag auf den Bürgerbus.
Wegzustand und Begehbarkeit
Hinweis zu unterbrochenen Wanderwegen
Der Weg ist zur Zeit durch Baumaßnahmen oder anderen temporären Gründen nicht durchgängig begehbar. Nach Beendigung der Maßnahmen wird der Durchgang aber voraussichtlich wieder möglich sein. Eine Umleitung ist nicht zwangsläufig ausgeschildert.
Bauarbeiten am Bahnhofsplatz/Etapler Platz
Im Hückeswagener Zentrum wird auf der Trasse der stillgelegten Wippertalbahn und dem Gelände des alten Bahnhofs eine neue Ortsumgehung gebaut. Die Streckenführung bei der großen Baustelle kann daher blockiert sein und Umwege nötig machen. Eine Neumarkierung und mögliche Streckenverlegung wird erst nach Ende der Bauarbeiten erfolgen. |
Die Strecke verläuft zu zwei Drittel über Asphalt, allerdings - natürlich mit Ausnahme der Hückeswagener Innenstadt - über eher selten befahrene, schmalere Straßen. Die Kreisstraße K12 an der Bevertalsperre bildet ebenfalls eine Ausnahme, auf dieser schmalen Straße ohne Gehweg sollte man auf den starken Sonntagsfahrerverkehr gut aufpassen.
Der Rest der Weges führt über oft schmale Wald- und Feldwege. Anfangs, hinter der Knochenmühle, geht es kurz mitten über eine Wiese, die Böschung hoch auf einen schmalen Waldpfad, der nach einer unbefestigten Bachüberquerung etwas breiter wird und bei Regenwetter etwas morastig sein kann. Zwischen Straßweg und der Kreisstraße K14 ist der Feldweg im Sommer recht stark mit hohen Gras bewachsen. Die Wege im Waldgebiet Mul sind zwar gut, neigen aber bei Regenwetter teilweise etwas schlammig zu sein. Ebenfalls morastig ist dann noch ein kurzes Stück oberhalb Kleinberghausens.
Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.
Wegverlauf
Infomationen zum Wanderweg
Dieser Wanderweg wurde 1937 bei der Erstellung des Hückeswagener Wegenetzes durch den SGV geschaffen. Sein Beginn und sein Ende weit abseits von zentralen Punkten spiegelt die damalige Philosophie wieder, die Ortswanderwege in erster Linie als Verbindungen zwischen den SGV Hauptwanderstrecken sah. So verbindete dieser Weg das Hückeswagener Zentrum mit dem Schlösserweg (Hauptwanderweg
) bei der Knochenmühle und dem Graf-Engelbert-Weg (Hauptwanderweg
) bei Wefelsen.
