Zielwanderweg = (Großkatern — Kräwinklerbrücke)

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Wegzeichen Zielwanderweg =

Zielwanderweg =
Hückeswagen, Remscheid
WuppertalsperreLenneper Stadtwald, Panzertalsperre und Bergisch BornMul und Purd

Karte Zielwanderweg =
Höhenprofil Zielwanderweg =
Weglänge ca. 13,6 km
Steigung 219 Höhenmeter
Gefälle 252 Höhenmeter
Steigungsquotient 16,1 Höhenmeter pro km
Gefällequotient 18,5 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Golfplatz Dreibäumen, Goldenbergshammer, Friedhof und Kapelle Voßhagen, Ringwall Bilstein, Wuppertalsperre, Strandbad Krähwinkler Brücke
KMZ-Datei Datei:Zielwanderweg = (Großkatern — Kräwinklerbrücke).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Hückeswagen—Straßweg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 261
N 51° 07' 25.3", O 7° 17' 26.5" (ca. 1,3 km Fußweg zum Wanderweg, wird nur Montags bis Freitags bedient)
Bushaltestelle Remscheid—Bornbacher Straße
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 240
N 51° 09' 09.7", O 7° 15' 45.6"
Bushaltestelle Remscheid—Dörpmühle
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie Anrufsammeltaxi AST
N 51° 09' 52.9", O 7° 18' 01.1"
Endpunkt:
Bushaltestelle Remscheid—Kräwinklerbrücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie E und Anrufsammeltaxi AST
N 51° 11' 02.0", O 7° 18' 18.9"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Parkplatz Parkplatz Bornbacher Straße
N 51° 09' 04.8", O 7° 15' 48.8"
Endpunkt:
Parkplatz Parkplatz Kräwinklerbrücke I
N 51° 10' 58.7", O 7° 18' 21.4" (Gebührenpflichtig)
Endpunkt:
Parkplatz Parkplatz Kräwinklerbrücke II
N 51° 11' 04.2", O 7° 18' 17.1"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Tennishalle Bergisch Born

Bornbacher Straße 11 • 42897 Remscheid
N 51° 09' 08.6", O 7° 15' 50.3"
Imbiss Truck Stop
Bergisch Born 155 • 42897 Remscheid
N 51° 09' 07.9", O 7° 15' 46.1"
Hotel Restaurant Borner Hof
Bergisch Born 160 • 42897 Remscheid
N 51° 09' 13.3", O 7° 15' 46.4"
Bistro Papillon
Bornefelder Straße 4 • 42897 Remscheid
N 51° 09' 13.1", O 7° 15' 50.3"
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Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Der Weg beginnt an der Hückeswagener Ortschaft Großkatern, ein kleiner Flecken am Rande des Waldgebietes Mul, weitab von einer ÖPNV Anbindung oder eines Parkplatzes. Über einen Feldweg geht es von dort hoch zum Flecken Bochen und von dort weiter zur Landesstraße L68, die Hückeswagen-Scheideweg mit Wermelskirchen-Halzenberg verbindet.

Der Weg folgt der Landstraße in Richtung Scheideweg, biegt aber kurz vor Erreichen der Ortschaft zur Hofschaft Dörpfeld ab. Durch die Hofschaft führt der durch ein Wäldchen zum Flecken Kurzfeld, erreicht die Landesstraße L101 zwischen Hückeswagen und Wermelskirchen-Dabringhausen und überquert diese.

Auf der anderen Straßenseite wartet schon das ausladende Gelände des hiesigen Golfplatzes Dreibäumen, das auf der Zufahrtstraße zum Flecken Maisdörpe durchquert wird. Unmittlelbar vor dem Flecken geht es nach Links über einen Feldweg am Rande des Golfplatzes zu Landesstraße L80, die Bergisch-Born mit Dreibäumen verbindet.

Der Weg folgt der Landstraße ein gutes Stück, überquert die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Bergisch-Born und Hückeswagen, der Wippertalbahn, und biegt im Angesicht der bildfüllenden Gebäude des Gewerbegebiets Bergisch-Borns nach Links ab, um auf einem Fußweg, der früher die alte Trasse der Landstraße war, die Eisenbahnstrecke wieder zu unterqueren.

Unmittelbar danach wird die Bundesstraße B51 erreicht, der durch das Stadtgebiet Bergisch-Borns ein paar hundert Meter Richtung Lennep gefolgt wird. In Höhe des alten Güterbahnhofs führt der Weg an einer Kirche vorbei abermals über die Bahntrasse und weiter über einen sehr schmalen und überwachsenen Feldpfad inklusive einer Weidenüberquerung samt Weidesperren hinab in das Tal. Der Weg wendet sich nun dem Langenbach zu, dem jetzt mehr oder weniger nahe durch Wald bis zum Goldenbergshammer gefolgt wird und passiert dabei die Flecken Tefental und Oberlangenbach.

Hier folgt der Weg der kleinen Anliegerstraße bis zur Kreisstraße K1, die Engelsburg mit Hückeswagen verbindet, quert diese bei Dörpmühle und führt zur Siedlung Hangberg hoch. Auf schmalen Waldpfaden und Feldwegen geht es hinter der Siedlung in einer kleinen Schleife hinauf zum Flecken Voßhagen, wo sich ein Friedhof von 44 an Krankheit gestorbener, russischer Zwangsarbeiter und eine, an diese mahnende, Friedenskapelle befindet.

Der Weg wendet sich in einer weiteren Schleifen der Dörpe-Vorsperre der Wuppertalsperre zu, passiert den Ringwall der mittelalterlichen Befestigungsanlage Bilstein, und überquert die Stauanlage. Über breite Wege am Ufer der Talsperre geht es nun zur Kräwinklerbrücke, wo sich ein Strandbad befindet und dieser Weg auch endet.

Wegzustand und Begehbarkeit

Die Strecke verläuft zum Großteil auf Wald-, meist aber auf Feldwegen und nicht auf Asphalt. Aus diesem Grunde gibt es naturgemäß die eine oder andere morastige Stelle. Das beginnt schon vor dem Flecken Bochen, setzt sich hinter der Hofschaft Dörpfeld fort und betrifft besonders die Abschnitte im Wald vor der Landesstraße L80 und im Wald parallel des Langenbachs, wo zwei unbefestigte Bachquerungen auch ihren Anteil dazu beitragen. Die mit Abstand schlimmste Morastsektion befindet sich im Wald zwischen Voßhagen und der Dörpe-Vorsperre.

Zweimal geht es einen engen Feldpfad zwischen zwei eingezäunten Feldern hindurch. Das eine mal vor dem Flecken Kurzfeld, das andere mal vor dem Flecken Tefental. Während beim ersteren nur die Kleidung durch den Stacheldraht der Zäune gefährdet ist, muß man sich bei zweiten auch noch dabei durch Buschwerk kämpfen.

Um diese Strecke noch spannender zu machen, endet der Feldpfad an einer Weidesperre, die nur für Leute ohne größeren Bauchansatz passierbar ist, so schmal ist die Absperrung. Der Weg führt dann über die Weide, an deren anderen Ende ebenfalls nur für schmalere Leute ein Durchkommen ist. Da der Bezirkswanderweg ebenfalls diesen Streckenabschnitt benutzt, sind die Wege wenigstens gut mit dessen Wegzeichen markiert.

Die Wegzeichen sind sehr durchwachsen. Ab und an sind die vorbildlich oder zumindest gut erkennbar. Den weitaus größten Teil der Strecke sich die Zeichen aber unleserlich oder sehr spärlich vorhanden. Dementsprechend sind sehr viele Abzweige vorort unklar. Man kann der Strecke zwar folgen, wenn man auf der Karte zuvor den ungefähren Verlauf studiert hat, ratsam ist aber eine Karte allemal. Das fängt schon unmittelbar hinter Großkatern an, wo der Feldweg nach Rechts abbiegt, ohne davon Mitteilung zu machen. Innerhalb Bochens ist der Weg auch unklar, man halte sich hier immer nach Links. Unwissenden ist es auch schwer zu vermiteln, in welcher Richtung der Landstraße L86 gefolgt werden muß und wo es von dieser wieder abzweigt. Hinter der Hofschaft Dörpfeld geht es nach Rechts in den Wald hoch und unmittelbar vor Maisdörpe nach Links in den Feldweg hinein. Diese Abzweige sind nicht markiert.

Spannend ist auch der Teil der Landesstraße L80 hinter der Eisenbahnüberquerung. Dieser Teil wurde nämlich komplett neu erstellt und verläuft nicht nur auf einer anderen Trasse, wie die ursprüngliche Landstraße, sondern endet jetzt in Bornefeld und nicht mehr in Bergisch-Born. Hier gibt es jetzt zwar einen nagelneuen Gehweg am Straßenrand, aber dafür auch keine Wegzeichen mehr. Daher wird auch nicht angezeigt, daß der Weg auf der alten Trasse der Landstraße nach Bergisch-Born weiterführt, die nun zum Fußweg umgewidmet worden ist. Hier folgt man am Besten den Wegzeichen des Röntgenwegs.

In Bergisch Born geht es an einer Kirche vorbei zur einer kleinen Fußgängerbrücke, die das Areal überquert. Hier folgt man am besten den besser ausgeführten Wegzeichen des Bezirkswanderwegs . Der Weg in den Wald hinter der aus drei Häusern bestehende Siedlung Hangberg ist auch nur bei genauen Hinsehen zu erkennen, aber nicht zu verfehlen, da es der einzige ist, der nicht auf Privatgrundstücke führt. Im dahinterliegende Wald macht der Weg direkt eine Schleife in Linksrichtung, die auch nicht so eindeutig markiert ist. Bei der Friedenskapelle in Voßhagen geht es nach dem Wohnhaus linkerhand den Waldweg hinab, was ebenfalls nicht markiert ist.

Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.

Wegverlauf

Infomationen zum Wanderweg

Dieser Wanderweg wurde 1937 bei der Erstellung des Hückeswagener Wegenetzes durch den SGV geschaffen. Sein Beginn und sein Ende weit abseits von zentralen Punkten spiegelt die damalige Philosophie wieder, die Ortswanderwege in erster Linie als Verbindungen zwischen den SGV Hauptwanderstrecken sah. So verbindete dieser Weg den Schlösserweg (Hauptwanderweg ) bei Großkatern, den Bezirkswanderweg und den Residenzenweg (Hauptwanderweg ) bei Kräwinklerbrücke. Heute ist diese Funktion durch die Verlegung des Schlösserwegs entfallen, der nicht mehr Großkatern berührt.

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