Wupperweg (Etappe 08)

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Wegzeichen Wupperweg (Etappe 08)

Wupperweg (Etappe 08)
Wuppertal, Solingen
Staatsforst BurgholzSolingen-Mitte

Karte Wupperweg (Etappe 08)


Etappe 8

Ansicht auf Google Maps
Höhenprofil Wupperweg (Etappe 08)
Weglänge ca. 12,8 km
Steigung 391 Höhenmeter
Gefälle 575 Höhenmeter
Steigungsquotient 30,5 Höhenmeter pro km
Gefällequotient 44,9 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Fachwerkhäuser in der Oberen Ruthenbeck, Kaisereiche, Staatsforst Burgholz mit dem Arboretum, Ringwallanlage Burggraben, Kremmershammer, Kohlfurther Brücke und die Bergischen Museumsbahnen, Motorradtreff
KMZ-Datei Datei:Wupperweg (Etappe 08).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Rhönstraße
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 613
N 51° 13' 57.6", O 7° 08' 08.9"
Endpunkt:
Bushaltestelle Solingen—Kohlfurth
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie CE64
N 51° 11' 22.5", O 7° 06' 37.3"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz am Minigolfplatz Jung-Stilling-Weg
N 51° 13' 56.2", O 7° 08' 10.6"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Kaisereiche
N 51° 13' 48.2", O 7° 07' 24.0"
Autobahnrastplatz Autobahnrastplatz Burgholz
N 51° 12' 49.2", O 7° 06' 24.1"
Endpunkt:
Parkplatz Parkplatz Fleußmühle
N 51° 11' 27.9", O 7° 05' 19.3" (ca. 400m Fußweg zum Wanderweg)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Bahnhof Burgholz

Zur Kaisereiche 23 • 42349 Wuppertal
N 51° 13' 39.0", O 7° 07' 28.0"
Café Strandcafé
Kohlfurther Brücke 56 • 42349 Wuppertal
N 51° 11' 28.1", O 7° 06' 37.7"
Café Restaurant Café Hubraum
Kohlfurther Straße 30 • 42651 Solingen
N 51° 11' 26.8", O 7° 06' 36.5"
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Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

In diesem Abschnitt des Wupperwegs folgt der Weg zunächst kurz einer Anliegerstraße namens Zeppelinallee in ein kleines Wäldchen hinein. Dieses wird nach Verlassen der Straße durchwandert und man gelangt in die Siedlung Obere Rutenbeck, wo ein paar alte und hübsche Fachwerkhäuser stehen. Hinter der Siedlung beginnt schon das große Waldgebiet des Staatsforst Burgholz, durch den der Weg die nächsten zehn Kilometer führen wird. Die stillgelegte Bahnstrecke des "Samba-Express" wird überquert und man gelangt zur Kaisereiche, ein Baum, der zu Ehren der Reichsgründung 1871 gepflanzt wurde. Ebenfalls überquert wird die Schnellstraße L418, allerdings vollkommen unbemerkt, denn sie verläuft in einem fast zwei Kilometer langen Tunnel tief unterhalb des Burgholz.

Nun geht es in den Wald hinein und man gelangt im Bogen endlich wieder in das Tal der Wupper, wo man hoch oberhalb des Talgrunds auf die große Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen blickt und wo sich auch die parallel zur Wupper verlaufende Schnellstraße L74 akustisch bemerkbar macht. (Derzeitiger Spielstand: Talsperren/Stauseen 8 - Kläranlagen 4). Der Weg beschreibt weiter einen Bogen und steigt dann entlang dem Glasbach hinauf zum Zimmerplatz, einer Waldwegekreuzung. Wenn einem die Vegetation auf dem Weg seltsam vorkommen sollte, so beweist man damit ein gutes Auge: Hier befindet sich eine der Anbauflächen des Arboretums Burgholz , in dem das Gedeihen fremder Baumarten aus drei Kontinenten wissenschaftlich untersucht wird. Entsprechend exotisch und abwechslungsreich gestaltet sich die Pflanzenwelt.

Der Weg biegt am Zimmerplatz nach rechts ab, führt über die Höhenlang des Burggrafenberg und umrundet ihn in den Hängen des Tals der Wupper. Verborgen bleiben in einer Kurve neben dem Weg die als Bodendenkmal eingetragenen Reste einer frühmittelalterlichen Ringwallanlage namens Burggraben. Steil ist kurz darauf der Abstieg hinab zum Burgholzbachs. Am Burgholzbach liegen die Grundmauern des Kremershammer, eines der Zeugnisse des vorindustriellen, Wasserkraft nutzenden, metallverarbeitenden Gewerbes an der Wupper und den zufließenden Bächen der Region. Am Kremershammer führt auch die L74 vorbei, die sogleich unterquert wird.

Anschließend überquert der Weg auf der Teufelsbrücke bei dem ehemaligen Drittten Kotten im Friedenstal die Wupper und somit die Stadtgrenze zu Solingen und und führt am Flockertsholzer Bach entlang die kleine Zufahrtsstraße hoch. Nach einem langen Anstieg biegt der Weg nach links in den Wald ab und führt über Waldpfade und -Wege in den Hängen des Tals der Wupper zum Untenholzer Bach, der mittels Serpentinen erreicht wird.

Diesem wird hinab zur Wupperaue gefolgt, und tatsächlich, der nächste Ort heißt auch Aue. Die L74 wird unterquert und man gelangt zur denkmalgeschützten Kohlfurther Brücke, die Wuppertal mit Solingen verbindet. Über diese Brücke verkehrte einst die Straßenbahn Linie 5 zwischen den Zentren Wuppertals und Solingens, die längst stillgelegt ist. Freunde der Straßenbahn werden aber wissen, daß auf der anderen Wupperseite das Straßenbahnmuseum Bergischen Museumsbahnen immer noch die dahinterliegende Waldstrecke der Linie 5 am Wochenende mit ihren historischen Straßenbahnen befährt und Fahrgäste, sowie Museumsbesucher, willkommen heißt. Der Weg passiert an der Brücke noch den überregional bekannten Motorradtreff Café Hubraum, wo dieser Abschnitt des Wupperwegs sein Ende findet.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg verläuft zum überwiegenden Teil über gute Waldwege, die stellenweise auch schmal ausfallen können. Die Asphaltabschnitte sind zumeist für den Verkehr gesperrt und führen ebenfalls durch den Wald. Etwas morastiger kann der Weg an der Wupperaue sein. Der Serpentinenabstieg zum Untenholzer Bach ist recht uneben und steil. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Navigation

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Wegverlauf

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