Wupperweg (Etappe 06)

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Wegzeichen Wupperweg (Etappe 06)

Wupperweg (Etappe 06)
Schwelm, Wuppertal
BeyenburgWinterberg, Ehrenberg und WeusteHerbringhausenMarscheider WaldScharpenacken, Barmer Wald und Barmer Anlagen

Karte Wupperweg (Etappe 06)


Etappe 6

Höhenprofil Wupperweg (Etappe 06)
Weglänge ca. 10,2 km
Steigung 427 Höhenmeter
Gefälle 289 Höhenmeter
Steigungsquotient 41,9 Höhenmeter pro km
Gefällequotient 28,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Geologischer Aufschluß Porta Westfalica, KZ Kemna, Blick in das Tal, Vorwerk'scher Privatpark, Toelleturm
KMZ-Datei Datei:Wupperweg (Etappe 06).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Beyenburger Wupperbrücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 586, 616, 626 und 669
N 51° 15' 00.1", O 7° 17' 20.7"
Bushaltestelle Wuppertal—Kemnabrücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616 und 626
N 51° 15' 14.9", O 7° 16' 08.9"
Bushaltestelle Wuppertal—Laaken
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616 und 626
N 51° 15' 19.9", O 7° 15' 03.4" (ca. 200m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Wuppertal—Hammesberger Weg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 636
N 51° 15' 28.3", O 7° 13' 48.2"
Bushaltestelle Wuppertal—Konradswüste
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 638 und Anrufsammeltaxi
N 51° 15' 29.5", O 7° 13' 19.0"
Endpunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Toelleturm
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 640 und 646
N 51° 15' 17", O 7° 11' 56" (ca. 300m Fußweg bis zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Porta Westfalica
N 51° 14' 59.6", O 7° 17' 32.3" (ca. 300m Fußweg vom Endpunkt)
Parkplatz Parkplatz Theodor-Schröder-Straße
N 51° 15' 13.6", O 7° 16' 10.5"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Laaken
N 51° 15' 13.9", O 7° 15' 15.5"
Endpunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten am Toelleturm
N 51° 15' 23.5", O 7° 12' 8.7"
Restaurant Gastronomie Café

Hotel Restaurant Haus Kemna

Beyenburger Straße 227 • 42399 Wuppertal
N 51° 15' 19.0", O 7° 15' 48.9"
Café Restaurant Zur alten Bergbahn
Sachsenstraße 2 • 42287 Wuppertal
N 51° 15' 22", O 7° 12' 00"
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Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Dieser Abschnitt der Wupperwegs beginnt am geologischem Aufschluß Porta Westfalica bei Beyenburg, der, wie der Name schon andeutet, die Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen bildet und von der Landesstraße L527 vom rheinländischen Wuppertal zum westfälischen Schwelm durchzogen wird. Der Wupperweg durchquert mit der Landstraße den Aufschluß, biegt aber kurz darauf nach links in ein Wäldchen ab und erreicht die Schwelmer Hofschaft Weuste. Diese wird durchquert und der Weg führt wieder in das Tal der Wupper hinein und folgt ihr im bewaldeten Hang. Der Fluß ist aber auf der Strecke nicht zu sehen, auch liegt hier die Landesstraße L527, die Beyenburger Straße/Wupperstraße, dazwischen, die bis Wuppertal-Öhde parallel zur Wupper verläuft und die sich hier auch akustisch bemerkbar macht.

Beim Schwelmer Flecken Dahlhausen wechselt der Weg zu einen schmalen Pfad, der am steilen Hang oberhalb der Wupper und der Beyenburger Straße verläuft und der nur für schwindelfreie Leute ist. Der Pfad steigt allmählich ab und erreicht kurz vor Kemna den Talgrund. Die Beyenburger Straße, auch die Wuppertalbahn und zu guter letzt auch die Wupper selbst wird überquert, es geht hoch bis unterhalb der ehemaligen Untere Herbringhauser Talsperre und weiter am linken Ufer oberhalb des Flusses den Hang entlang bis nach Laaken. An der Wupper lag hier zwischen Kemna und Laaken eines der ersten Konzentrationslager der Nationalsozialisten.

In Laaken wird schnell ein Wohngebiet durchschritten, wobei sich der Weg ein Stück von der Wupper abwendet und hoch in den Marscheider Wald hineinführt. Bei den Erbhöfen geht es wieder in das Tal hinab und an den beiden Kirchen und Friedhöfen im westlichem Teil des langgezogenen Laaken vorbei wird die Bundesstraße B51 bei Öhde erreicht. Der Ort wird heute durch die große Talbrücke der Autobahn A1 dominiert, die hier das Tal der Wupper überspannt und unter der hindurch der Weg der Bundesstraße ein paar hundert Meter weit folgt.

Jetzt heißt es vorerst Abschied von der Wupper zu nehmen, denn der Wupperweg folgt ab hier ein Stück nicht mehr dem Fluss, der auf den weiteren Kilometern nun durch die innersten Zentren der Großstadt Wuppertal fließt. Daher wurde der Weg in die Südhöhen der Stadt verlegt, die nahe dem Fluß und der stark besiedelten Talachse genug durchgehende Grünflächen und Wälder besitzen, um dem Weg auch in mitten der Großstadt eine attraktive Wegführung zu gestatten.

Die Südhöhen müssen aber jetzt erstmal erklommen werden. Dieses geschieht mittels eines langen Aufstiegs den Hammesberger Weg hinauf, bei den man schnell die hohe Autobahnbrücke unter sich läßt, ebenso auch die Bahnstrecke zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Solingen-Ohligs. Auf halber Höhe bietet sich ein Blick auf das Tal der Wupper. Oben angekommen, geht es durch den Wald zum sehenswerten Vorwerk'schen Privatpark im Murmelbachtal, der vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und zum Verweilen einlädt. Noch ein kurzer Anstieg, dann endet dieser Abschnitt des Wupperwegs am Toelleturm (Sonntags geöffnet, tolle Aussicht) im exklusivsten Wuppertaler Wohnviertel.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg verläuft zur Hälfte über Asphaltwege, zur Hälfte über Waldwege und -pfade. Die Asphaltabschnitte führen auch mal durch Wohngebiete oder kurze Stücke entlang von Land- und Bundesstraßen. Der Waldweg hinter Weuste ist bei Regenwetter morastig und der Pfad ab Dahlhausen ist teilweise sehr schmal und verläuft hart am steilen Abgrund. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Navigation

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Wegverlauf

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