Wupperweg (Etappe 05)

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Wegzeichen Wupperweg (Etappe 05)

Wupperweg (Etappe 05)
Radevormwald, Wuppertal, Ennepetal
WuppertalsperreUelfe, Dahlerau, Remlingrade und ÖnkfeldStaatsforst TiefenbachBeyenburg

Karte Wupperweg (Etappe 05)


Etappe 5

Höhenprofil Wupperweg (Etappe 05)
Weglänge ca. 11,8 km
Steigung 276 Höhenmeter
Gefälle 335 Höhenmeter
Steigungsquotient 23,4 Höhenmeter pro km
Gefällequotient 28,4 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Staudamm der Wuppertalsperre, Orte der Wupperindustrie, Staustufe Dahlhausen, Betriebsbahnhof des Fördervereins Wupperschiene e.V., denkmalgeschützte Eisenbahnbrücke, historischer Stadtkern Beyenburgs, Klosterkirche (Beyenburger Dom), Bilstein, Geologischer Aufschluß Porta Westfalica
KMZ-Datei Datei:Wupperweg (Etappe 05).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Radevormwald—Krebsöge
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 671
N 51° 11' 58.5", O 7° 18' 12.4"
Bushaltestelle Radevormwald—Dahlhausen Brücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 659
N 51° 12' 55", O 7° 18' 35"
Bushaltestelle Radevormwald—Vogelsmühle
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 659
N 51° 13' 22", O 7° 18' 30" (ca. 300m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Radevormwald—Remlingrade
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626
N 51° 14' 27.0", O 7° 18' 24.9"
Endpunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Beyenburger Wupperbrücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 586, 616, 626 und 669
N 51° 15' 00.1", O 7° 17' 20.7"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Damm der Wuppertalsperre
N 51° 11' 59.4", O 7° 18' 12.0"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz an der Stauwurzel des Beyenburger Stausees
N 51° 14' 26.1", O 7° 18' 19.4"
Parkplatz Parkplatz Beyenburger Furt
N 51° 15' 00.4", O 7° 18' 13.8"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Am Bilstein
N 51° 15' 08.7", O 7° 18' 17.3"
Endpunkt:
Parkplatz Parkplatz Porta Westfalica
N 51° 14' 59.6", O 7° 17' 32.3" (ca. 300m Fußweg vom Endpunkt)
Restaurant Gastronomie Café

Landgasthaus Dahlhauser Schweiz

Grünentaler Straße 2 • 42477 Radevormwald
N 51° 13' 05", O 7° 18' 16"
Café Bootshaus
Ackersiepen 98a • 58256 Ennepetal
N 51° 14' 50.6", O 7° 17' 51.1"
Café Restaurant Zur alten Bruderschaft
Beyenburger Furt 25 • 42399 Wuppertal
N 51° 15' 00.0", O 7° 18' 12.6"
Café Restaurant Landhaus Bilstein
Zum Bilstein 25 • 42399 Wuppertal
N 51° 15' 08.6", O 7° 18' 15.9"
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Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Dieser Abschnitt der Wupperwegs beginnt am Damm der Wuppertalsperre. Dieser wird überschritten, der Weg wendet sich nach rechts und führt an der Waldkirche vorbei hinab zum Fuß des Damms. Auf der Wilhelmstaler Straße wird nun weiter der Wupper bis zur Radevormwalder Ortschaft Wilhelmtstal gefolgt, auch wird wieder die Trasse der Wuppertalbahn sichtbar, deren Strecke durch die Wuppertalsperre unterbrochen wurde. Hier beginnt das untere Areal der sogenannten Wupperindustrie, eine Ansammlung von längst aufgegebenen Textil-, Metall- und Papierfabriken, die sich bis Beyenburg hinzieht. Wilhelmstal macht heute einen etwas verschlafenen Eindruck, dabei war die dortige Papierfabrik einer der Hauptgründe für den Bau der Wuppertalbahn. Heute zeugt auf dem Gelände nicht mehr viel von dieser industriegeschichtlichen Relevanz.

Dafür zeigt sich die Wupper hinter Wilhelmstal von ihrer idyllischen Seite, auch weil der Fluß hier in seinem engen Tal durch den Beginn des Aufstau durch die Staustufe Dahlhausen ein sehr ruhiges Fließverhalten aufweist. Die hohe Brücke der Wuppertalbahn wird unterquert und der Weg folgt nach einem Bogen den Gleisen an der Staustufe vorbei. Die Staustufe dient einem kleinen Wasserkraftwerk, das seit fast hundert Jahren Strom erzeugt, damals für die Industrie an der Wupper, nun mit Einspeisung in das Netz. Ein weiterer Fabrikgebäudekomplex, die ehemalige Textilfabrik Hardt, Pocorny & Cie begleitet den Weg auf der anderen Wupperseite bis zum Viadukt der Wuppertalbahn über die Hardstraße, der ein Stück bis zum ehemaligen Bahnhof Dahlhausen gefolgt wird.

Hier residiert der Förderverein Wupperschiene e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bahnstrecke als Museumsbahn zu betreiben und der hier eine Menge an historischen, aber leider desolat erscheinenden (Dampf-)Lokomotiven und Waggons abgestellt hat. Weiter geht es über ein kleines Anliegersträßchen an der Wupper und der Bahn entlang, die sich kurz darauf über den Fluß hinweg sich verabschiedet.

Weitere aufgelassene Fabrikgebäude bei Vogelsmühle werden passiert und auch ein Wupperwehr, von dem ein Obergraben abzweigt, der Wasser für die Textilfabriken des nun erreichten Dahlerau zuträgt. Die Wohngebäude, die hier passiert werden, können ihre Herkunft als ehemalige Arbeiterwohnungen nicht leugnen und bald kommt der industriegeschichtliche Höhepunkt in Sicht, das Wülfing-Museum, ebenfalls eine ehemalige Fabrikationsstätte des Fritz Hardt. Hinter Dahlerau führt ein Pfad am steilen Hang entlang der Wupper an einer Kläranlage vorbei in den Wald hinein, der bis zu dem Flecken Oedeschlenke durchschritten wird. Hier beginnt die Stauwurzel des Beyenburger Stausees, des zweitgrößten Aufstau der Wupper.

Bald darauf wird der Stausee mittels einer Brücke überquert und dem rechten Ufer gefolgt, wo sich die Sportstätten der überregional bekannten Wassersportvereine (Kanu, Drachenboot) befinden. Die hier wieder parallel führende Wuppertalbahn mit ihrer denkmalgeschützten Brücke und die Landesstraße L414 wird gemeinschaftlich mit dem Stausee unterquert und der Blick fällt über den See hinweg auf den historischen Beyenburger Ortskern und die Klosterkirche.

Weiter geht es entlang dem Ufer am Stauwehr vorbei und der Weg überquert die Wupper abermals mittels einer schmalen Fußgängerbrücke. Hinter der Brücke landet man schon direkt im überaus sehenswerten historischen Ortskern Beyenburgs, der nun teilweise durchquert wird. Der Weg verläßt über eine weitere Fußgängerbrücke über die Wupper den Ort bei der Felsenklippe Bilstein rasch wieder und folgt am rechten Ufer der Wupperschleife um Beyenburg herum. Nach ein paar hundert Metern trifft der Weg auf die Landstraße nach Schwelm bei dem geologischen Aufschluß Porta Westfalica , wo sich aufgrund der nahen Bushaltestelle ein guter Endpunkt für diesen Abschnitt befindet.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg verläuft zum überwiegenden Teil über Asphaltwege. Nur drei kürzere Passagen zwischen Wilhelmstal und Dahlhausen, zwischen Dahlerau und dem Beyenburger Stausee und ab Beyenburg verlaufen über Waldwege, die auch kleinere Moraststellen besitzen. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Hinweis zu unterbrochenen Wanderwegen

Der Weg ist zur Zeit durch Baumaßnahmen oder anderen temporären Gründen nicht durchgängig begehbar. Nach Beendigung der Maßnahmen wird der Durchgang aber voraussichtlich wieder möglich sein. Eine Umleitung ist nicht zwangsläufig ausgeschildert.

 


Sperrung der Brücke am Beyenburger Stausee

Die Fußgängerbrücke über den Beyenburger Stausee (Remlingrader Brücke) ist derzeit gesperrt und eine andere Flussquerung existiert im Nahbereich nicht. Die Brücke soll erst 2016 wieder offen sein. Die einzige Alternativmöglichkeit besteht darin, nicht am nördlichen sondern am südlichen Ufer entlang des Stausees gehen, eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Navigation

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Wegverlauf

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