Wupperweg (Etappe 05)
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Wupperweg (Etappe 05)
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| Ansicht auf Google Maps | |
| Weglänge | ca. 11,8 km |
| Steigung | 276 Höhenmeter |
| Gefälle | 335 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 23,4 Höhenmeter pro km |
| Gefällequotient | 28,4 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Staudamm der Wuppertalsperre, Orte der Wupperindustrie, Staustufe Dahlhausen, Betriebsbahnhof des Fördervereins Wupperschiene e.V., denkmalgeschützte Eisenbahnbrücke, historischer Stadtkern Beyenburgs, Klosterkirche (Beyenburger Dom), Bilstein, Geologischer Aufschluß Porta Westfalica |
| KMZ-Datei | Datei:Wupperweg (Etappe 05).kmz |
| Ausgangspunkt: Radevormwald—Krebsöge Anreise — Abreise N 51° 11' 58.5", O 7° 18' 12.4" Bushaltestelle Radevormwald—Dahlhausen Brücke Anreise — Abreise N 51° 12' 55", O 7° 18' 35" Bushaltestelle Radevormwald—Vogelsmühle Anreise — Abreise N 51° 13' 22", O 7° 18' 30" (ca. 300m Fußweg zum Wanderweg) Bushaltestelle Radevormwald—Remlingrade Anreise — Abreise N 51° 14' 27.0", O 7° 18' 24.9" Endpunkt: Bushaltestelle Wuppertal—Beyenburger Wupperbrücke Anreise — Abreise N 51° 15' 00.1", O 7° 17' 20.7" | |
| Ausgangspunkt: N 51° 11' 59.4", O 7° 18' 12.0" N 51° 14' 26.1", O 7° 18' 19.4" N 51° 15' 00.4", O 7° 18' 13.8" N 51° 15' 08.7", O 7° 18' 17.3" Endpunkt: N 51° 14' 59.6", O 7° 17' 32.3" (ca. 300m Fußweg vom Endpunkt) | |
| Landgasthaus Dahlhauser Schweiz N 51° 13' 05", O 7° 18' 16" Café Bootshaus Ackersiepen 98a • 58256 Ennepetal N 51° 14' 50.6", O 7° 17' 51.1" Café Restaurant Zur alten Bruderschaft Beyenburger Furt 25 • 42399 Wuppertal N 51° 15' 00.0", O 7° 18' 12.6" Café Restaurant Landhaus Bilstein Zum Bilstein 25 • 42399 Wuppertal N 51° 15' 08.6", O 7° 18' 15.9" | |
| Meine Wertung | |
Inhaltsverzeichnis |
Wegbeschreibung
Dieser Abschnitt der Wupperwegs beginnt am Damm der Wuppertalsperre. Dieser wird überschritten, der Weg wendet sich nach rechts und führt an der Waldkirche vorbei hinab zum Fuß des Damms. Auf der Wilhelmstaler Straße wird nun weiter der Wupper bis zur Radevormwalder Ortschaft Wilhelmtstal gefolgt, auch wird wieder die Trasse der Wuppertalbahn sichtbar, deren Strecke durch die Wuppertalsperre unterbrochen wurde. Hier beginnt das untere Areal der sogenannten Wupperindustrie, eine Ansammlung von längst aufgegebenen Textil-, Metall- und Papierfabriken, die sich bis Beyenburg hinzieht. Wilhelmstal macht heute einen etwas verschlafenen Eindruck, dabei war die dortige Papierfabrik einer der Hauptgründe für den Bau der Wuppertalbahn. Heute zeugt auf dem Gelände nicht mehr viel von dieser industriegeschichtlichen Relevanz.
Dafür zeigt sich die Wupper hinter Wilhelmstal von ihrer idyllischen Seite, auch weil der Fluß hier in seinem engen Tal durch den Beginn des Aufstau durch die Staustufe Dahlhausen ein sehr ruhiges Fließverhalten aufweist. Die hohe Brücke der Wuppertalbahn wird unterquert und der Weg folgt nach einem Bogen den Gleisen an der Staustufe vorbei. Die Staustufe dient einem kleinen Wasserkraftwerk, das seit fast hundert Jahren Strom erzeugt, damals für die Industrie an der Wupper, nun mit Einspeisung in das Netz. Ein weiterer Fabrikgebäudekomplex, die ehemalige Textilfabrik Hardt, Pocorny & Cie begleitet den Weg auf der anderen Wupperseite bis zum Viadukt der Wuppertalbahn über die Hardstraße, der ein Stück bis zum ehemaligen Bahnhof Dahlhausen gefolgt wird.
Hier residiert der Förderverein Wupperschiene e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bahnstrecke als Museumsbahn zu betreiben und der hier eine Menge an historischen, aber leider desolat erscheinenden (Dampf-)Lokomotiven und Waggons abgestellt hat. Weiter geht es über ein kleines Anliegersträßchen an der Wupper und der Bahn entlang, die sich kurz darauf über den Fluß hinweg sich verabschiedet.
Weitere aufgelassene Fabrikgebäude bei Vogelsmühle werden passiert und auch ein Wupperwehr, von dem ein Obergraben abzweigt, der Wasser für die Textilfabriken des nun erreichten Dahlerau zuträgt. Die Wohngebäude, die hier passiert werden, können ihre Herkunft als ehemalige Arbeiterwohnungen nicht leugnen und bald kommt der industriegeschichtliche Höhepunkt in Sicht, das Wülfing-Museum, ebenfalls eine ehemalige Fabrikationsstätte des Fritz Hardt. Hinter Dahlerau führt ein Pfad am steilen Hang entlang der Wupper an einer Kläranlage vorbei in den Wald hinein, der bis zu dem Flecken Oedeschlenke durchschritten wird. Hier beginnt die Stauwurzel des Beyenburger Stausees, des zweitgrößten Aufstau der Wupper.
Bald darauf wird der Stausee mittels einer Brücke überquert und dem rechten Ufer gefolgt, wo sich die Sportstätten der überregional bekannten Wassersportvereine (Kanu, Drachenboot) befinden. Die hier wieder parallel führende Wuppertalbahn mit ihrer denkmalgeschützten Brücke und die Landesstraße L414 wird gemeinschaftlich mit dem Stausee unterquert und der Blick fällt über den See hinweg auf den historischen Beyenburger Ortskern und die Klosterkirche.
Weiter geht es entlang dem Ufer am Stauwehr vorbei und der Weg überquert die Wupper abermals mittels einer schmalen Fußgängerbrücke. Hinter der Brücke landet man schon direkt im überaus sehenswerten historischen Ortskern Beyenburgs, der nun teilweise durchquert wird. Der Weg verläßt über eine weitere Fußgängerbrücke über die Wupper den Ort bei der Felsenklippe Bilstein rasch wieder und folgt am rechten Ufer der Wupperschleife um Beyenburg herum. Nach ein paar hundert Metern trifft der Weg auf die Landstraße nach Schwelm bei dem geologischen Aufschluß Porta Westfalica , wo sich aufgrund der nahen Bushaltestelle ein guter Endpunkt für diesen Abschnitt befindet.
Wegzustand und Begehbarkeit
Der Weg verläuft zum überwiegenden Teil über Asphaltwege. Nur drei kürzere Passagen zwischen Wilhelmstal und Dahlhausen, zwischen Dahlerau und dem Beyenburger Stausee und ab Beyenburg verlaufen über Waldwege, die auch kleinere Moraststellen besitzen. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.
Navigation
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Wegverlauf
