Wuppertaler Geopfad
Aus Berg-Mark-Wege.de
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Wuppertaler Geopfad | |
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| Weglänge | ca. 9,9 km |
| Steigung | 309 Höhenmeter |
| Gefälle | 260 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 31,2 Höhenmeter pro km |
| Gefällquotient | 26,3 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Geologische Aufschlüsse am Weg, Siedlung Sedansberg, Wuppertaler Nordpark, Hof Markland, Freibad Mählersbeck, Naturschutzgebiet Dolinenfeld im Hölken |
| KMZ-Datei | Datei:Wuppertaler Geopfad.kmz |
| Ausgangspunkt: Bushaltestelle Wuppertal—Alter Markt Anreise — Abreise N 51° 16' 14.5", O 7° 11' 45.4" (ca. 250 bis 400m (je nach Haltepunkt) Fußweg zum Wanderweg) Bushaltestelle Wuppertal—Lahmburger Straße Anreise — Abreise N 51° 17' 31.3", O 7° 12' 59.7" Bushaltestelle Wuppertal—Silberkuhle Anreise — Abreise N 51° 17' 41.6", O 7° 14' 26.5" Endpunkt: Bushaltestelle Wuppertal—Hölker Feld Mitte Anreise — Abreise N 51° 17' 36.3", O 7° 15' 21.4" | |
| Ausgangspunkt: N 51° 16' 21.3", O 7° 11' 44.2" Endpunkt: N 51° 17' 36.3", O 7° 15' 21.4" | |
| Gaststätte Restaurant Im Kuckuck N 51° 17' 12.6", O 7° 12' 32.3" | |
| Externer Weblink | |
| Meine Wertung | |
Der Barmer Geopfad im Wuppertaler Norden wurde von dem Studiendirektor Hans Joachim Hybel und Schülern des Gymnasiums Sedanstraße zur Jahrtausendwende entwickelt und mit Hilfe der NRW-Stiftung, des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal und des Sauerländischen Gebirgsverein realisiert. Zur Ehren des bedeutenden Wuppertaler Geologen Werner Paeckelmann trägt der Weg auch den Namen Werner-Paeckelmann-Weg.
Der Weg führt an zahlreichen geologischen Aufschlüssen von Gesteinen des Karbons und des Devons und Fossilienfundstellen vorbei, die detailiert auf Infotafeln beschrieben werden. Als Wegzeichen wurde ein stilisierter Ammonit gewählt.
Inhaltsverzeichnis |
Wegbeschreibung
Der Weg beginnt am Eingang des Gymnasiums Sedanstraße an der Sedanstraße Ecke Viktorstraße; dort befindet sich auch eine erste Infotafel über das Gestein der Stützmauern. Die alte Bahntrasse der Wuppertaler Nordbahn wird überquert und es geht die Taubenstraße hoch zu den sehenswerten Häusern der Wohnkolonien und Arbeitersiedlungen des Sedansberg, die zwischen dem letzten Drittel des 19. und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts errichtet wurden. Durch die Siedlung geht es zur 1930/31 erbauten Kirche St. Marien.
Nach Überquerung der Straße Klingelholl wird das dicht bebaute Siedlungsgebiet verlassen und der Wuppertaler Nordpark betreten. Dort findet sich neben einem alten Steinbruch auch Reste von Vulkangestein, dessen Entstehung auf einer Tafel erläutert wird. Der Untergrund der Wege am Wildgehege im Park besteht ebenfalls aus regionaltypischen Sedimentschichten. Der Weg führt an den zur Zeit unbewirtschafteten Nordparkterrassen und dem Spielplatz vorbei zu einem Kriegermal und dann in Serpentinen hinab zur Märkischen Straße, nicht ohne dabei einen schönen geologischen Aufschluss zu passieren, wo die steil aufgefalteten Gesteinsschichten besonders gut studiert werden können.
Auf der Märkischen Straße geht es an der alten Waldschlossbrauerei talwärts, dann biegt der Weg in die Kuckuckstraße ein und steigt bis zur Müggenburg an. Über einen Feldweg bei Altenkotten geht es zum Hof Markland am Bach Beck zum Allenkotten, dann an einer Kleingartenanlage vorbei zum Bach Schellenbeck, der im Mittelalter Grenze zwischen dem Herzogtum Berg und der Grafschaft Mark war. Auf der Lahmburger Straße führt der Weg durch eine weitere Kleingartenanlage zur Beule; dort wendet sich der Weg bergauf und führt über Schrubburg und Rohnberg mit Blick auf den Osten Barmens zum Freibad Mählersbeck.
Bei der Junkersbeck geht es hoch zur Wittener Straße, die bei Hottenstein zur Silberkuhle hin verlassen wird. Dort auf dem ehemaligen Gelände einer Ziegelei und Wendestelle einer stillgelegten Straßenbahnlinie, nun Buswendestelle, ist wiedr ein großer geologischer Aufschluss zu bewundern. Weiter geht es über die Linderhauser Straße zur Nächstebrecker Starße, der südwärts ein gutes Stück am Gewerbegebiet Nächstebreck vorbei gefolgt wird. In Höhe der Straße Im Hölken biegt der Weg von der Starße ab und führt zum Dolinengelände im Naturschutzgebiet Im Hölken. Das Wäldchen mit seinen Verwerfungen wird durchquert, die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Wichlinghausen und Hattingen überquert und das Gewerbegebiet Nächstebreck betreten. Dort endet der Geopfad an der Bushaltestelle Hölker Feld Mitte.
Wegzustand und Begehbarkeit
Die Strecke ist fast ausnahmslos asphaltiert, nur im Nordpark, bei Markland und im Dolinengebiet geht es kurz auf unbefestigte Wegen. Der Weg ist in beiden Richtungen leicht begehbar, da die Wegzeichen beidseitig angebracht sind.
Weitere Weblinks
- Offizielle Seite des Fördervereins Gymnasium Sedanstraße
- Geologie-Lehrpfad in Wuppertal-Barmen bei der NRW-Stiftung
- Flyer des Geopfads
Wegverlauf
