Wegänderungen des Wuppertaler Rundwegs

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Der Wuppertaler Rundweg und seine Zugangswege um 1960

Gerade der Wuppertaler Rundweg ist einigen Änderungen unterworfen worden. Die kommunale Neuordnung von 1975 hat die Stadtgrenzen verändert und war sicherlich einer der Hauptgründe für die größeren Streckenänderungen. Aber auch kleinere Änderungen waren ab und an erforderlich. Oft waren es Anwohner, die Wegsperrungen durchsetzten.

Der Vergleich zu dem heutigten Verlauf offenbart so manche Unterschiede. Eine Informationsbroschüre der Stadt Wuppertal zeigt den groben Verlauf des Weges um 1960.

Änderungen (unvollständige Aufzählung)

Jahr Änderung
unbekannt Verlegung im Burgholz
Der Rundweg verlief ab dem Nöllenhammer auf der Strecke des Rundwanderwegs rund um den Burggrafenberg bis zum Zimmerplatz. Heute nimmt er den direkten Weg vom Nöllenhammer zum Zimmerplatz.
Frühsommer 2002 Verlegung bei Spieckern
Der Besitzer der Hofschaft Mesenholl untersagte den Durchgang, so dass der Weg zwischen Oberdahl und In der Hardt weiträumig und auf Straßen verlegt werden musste. Nun verläuft er durch Spieckern. Dem Vernehmen nach zog der Besitzer nach Radevormwald, wo er ebenfalls einen Wanderweg sperren ließ.
Zwischen 2001 und 2003 Verlegung im Sonderbusch
Von der Unteren Herbringhauser Talsperre führte ein steiler Waldpfad auf direktem Weg hoch zur Siedling Sondern. Wohl aus naturschutzlichen Gründen sollte der Pfad nicht mehr betreten werden und seitdem führt der Rundweg in weit ausholenden Serpentinen über breite Waldwege hoch zur Siedlung. Durch die Verlegung verkürzte dich der Zugangsweg von der Öhde zur Unteren Herbringhauser Talsperre um satte 750 Meter.
Zwischen 2001 und 2006 Verlegung im Osterholz
Der Rundweg gelangte hinter dem Gewerbegebiet Simonshöfchen zu einem querenden Waldweg, bog auf diesen nach links ab und umrundete südlich Alt-Derken. Dann führte es wieder in den Wald hinein und dort im Bogen wieder zurück zum besagten querenden Waldweg und auf ihm weiter nach Neu-Amerika. Heute biegt der Weg direkt nach rechts auf den Waldweg nach Neu-Amerika ein und kürzt so den Bogen deutlich ab.
2004 Temporäre Verlegung an der Ronsdorfer Talsperre
Bei der Sanierung der Ronsdorfer Talsperre war die Staumauer gesperrt. Daher verlief eine Umleitung von Heidt über Schmittenberg zum Weg unterhalb der Talsperre. Nach Beendigung der Arbeiten wurde der Rundweg wieder auf der alten Strecke geführt.
2006 Abbruch der Unteren Herbringhauser Talsperre
Der Rundweg verlief über den Staudamm der Unteren Herbringhauser Talsperre. Dieser wurde 2006 abgetragen. Seitem steigt der Rundweg bis zur Wupper bei dem Theodor-Schrödel-Weg ab und verläuft auf einen östlich des Pumpenhauses neu angelegten Weg zur anderen Seite der ehemaligen Sperre.
2009 Verlegung an der Roßkamper Höhe
Der Verlauf entlang Roßkamper Straße, Höhe und Ittertaler Straße wurde geändert. Nun geht es über die Ehrenhainstraße zu dem kleinen Park, durch diesen hindurch und über Zaunbusch, Gräfrather Straße und Hürdenstraße zur Ittertalstraße.
Frühjahr 2010 Verlegung am Woltersberg 1
Einer der Anwohner auf dem Woltersberg (dem Vernehmen nach wurden die Häuser seinerzeit sogar illegal errichtet) hat eine Verlegung des Rundwanderwegs durchgesetzt. Er verläuft seitdem nicht mehr auf dem Höhenweg, sondern südlich davon im Heidacker Bachtal. Dies hat auch zur Folge, dass der Zugangsweg W10 zum Wuppertaler Rundweg verkürzt wurde. Der Wuppertaler Rundweg verläßt nun auf der Strecke des Zugangswegs das Bachtal und steigt dann zum Höhenweg an.
Frühjahr 2010 Verlegung am Woltersberg 2
Im Wald kürzt nun der Wuppertaler Rundweg über einen Reitweg ab. Zuvor verlief er weiter ausholend über die Straße Am Eickhof. Auch dort gab es einen Anwohner, der massiv die Nutzung seines Privatweges zu verhindern suchte. Wegzeichen wurden in diesem Bereich ebenfalls früher sabotiert. Nach mehreren Jahren hat er nun seinen Willen bekommen, obwohl auch dort niemals ein Rechtsanspruch auf eine Sperrung oder Verlegung bestand.
Juli 2010 Verlegung an der Haßlinghauser Straße
Aufgrund des Werksverkehrs eines expandierenden Unternehmens wurde der Verlauf von Hasenkamp über den unteren Bereich der Haßlinghauser Straße und die Gabelbergerstraße, beide nun Teil des Werksbereichs, aufgegeben. Der Weg verläuft nun über die Haßlinghauser Straße (in Gegenrichtung zu der alten Streckenführung), Grenzstraße und Wittener Straße bis zur Einmündung der Gabelberger Straße in die Wittener Straße.
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