Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg

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Wegzeichen Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg

Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg
Radevormwald
Uelfe, Dahlerau, Remlingrade und ÖnkfeldHonsberg, Ispingrade und WiebachtalWuppertalsperre

Karte Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg
Höhenprofil Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg
Weglänge ca. 20,4 km
Steigung 642 Höhenmeter
Steigungsquotient 31,5 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Wuppertalsperre, Wiebach-Vorsperre, Kräwinklerbrücke, Staudamm, Orte der Wupperindustrie, Staustufe Dahlhausen, Betriebshof des Fördervereins Wupperschiene e.V., Blicke in die Landschaft, Uelfebad, Freizeitbad Life-Ness, Radevormwalder Ortszentrum
KMZ-Datei Datei:Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg.kmz
Overlay Datei Datei:Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg.zip
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Radevormwald—Bahnhof
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 671 Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 339 Märkische Verkehrsgesellschaft Buslinie 134
N 51° 12' 6", O 7° 21' 38"
Ausgangspunkt:
Radevormwald—Krebsöge
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 671
N 51° 11' 58.5", O 7° 18' 12.4"
Bushaltestelle Radevormwald—Wupperdamm
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 671
N 51° 12' 2.32", O 7° 18' 15.33"
Bushaltestelle Radevormwald—Dahlhausen Brücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 659
N 51° 12' 55", O 7° 18' 35"
Bushaltestelle Radevormwald—Vogelsmühle
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 659
N 51° 13' 22", O 7° 18' 30" (ca. 300m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Radevormwald—Grunewald
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 659
N 51° 13' 17", O 7° 19' 09"
Bushaltestelle Radevormwald—Herkingrade
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 659
N 51° 13' 09", O 7° 19' 29"
Bushaltestelle Radevormwald—Uelfebad
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626
N 51° 12' 35.15", O 7° 20' 38.70"
Bushaltestelle Radevormwald—Rathaus
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 626 und 671
N 51° 12' 15", O 7° 21' 27"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Zeitbeschränkter und/oder kostenpflichtiger Parkplatz Zeitbeschränkter und/oder kostenpflichtiger Parkplatz am Radevormwalder Busbahnhof
N 51° 12' 06", O 7° 21' 40" (Wochentags zeitbeschränkt)
Empfohlener Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Niedernfeld
N 51° 11' 52.4", O 7° 18' 31.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Krebsöge/Wupperdamm
N 51° 12' 00", O 7° 18' 11"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Uelfebad
N 51° 12' 35", O 7° 20' 31"
Parkhaus Parkhaus Freizeitbad Life Ness
N 51° 12' 17", O 7° 21' 24" (kostenfrei)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Hohenfuhrstraße
N 51° 12' 15", O 7° 21' 28" (Am Rathaus)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Haus Siepen

Kleinsiepen 1 • 42477 Radevormwald
N 51° 11' 47", O 7° 20' 51"
Landgasthaus Heidersteg
Heidersteg 1 • 42477 Radevormwald
N 51° 11' 18", O 7° 19' 04"
Landgasthaus Dahlhauser Schweiz
Grünentaler Straße 2 • 42477 Radevormwald
N 51° 13' 05", O 7° 18' 16"
Gaststätte Restaurant Zur schönen Aussicht
Keilbecker Straße • 42477 Radevormwald
N 51° 13' 08", O 7° 19' 30"
Café Restaurant Uelfetal
Uelfe-Wuppertal-Straße • 42477 Radevormwald
N 51° 12' 35", O 7° 20' 30"
Umfangreiche Gastronomie aller Art im Radevormwalder Zentrum


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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Im Mai 2007 wurde im westlichen Radevormwald ein neuner Rundwanderweg eröffnet, der Wald-Wasser-Wolle-Wander-Weg. Der Rundwanderweg, der nachweislich seines Wegzeichens auch als Radevormwalder Rundweg firmiert, umläuft vom Zentrum ausgehend nur das westliche Stadtgebiet. Neben einigem Wald ist vor allen die Wupper und die Wuppertalsperre verantwortlich für das Wasser im Namen. Wolle steht für die ehemaligen Textilfabriken in den Wupperortschaften, von denen das Wülfingmuseum heute der wichtigste Standort ist.

Wegbeschreibung

Der Weg beginnt am Radevormwalder Busbahnhof, der ehemals ein Eisenbahnhof war, von dem übriggelassenes ein Formsignal noch zeugt. Die Bundesstraße B229 und gleichzeitig Ortsdurchfahrt, die auf der ehemaligen Bahntrasse der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Halver angelegt wurde, wird überquert und auf der Bahnhofsstraße (Sic!) geht es in die südlichen Radevormwalder Wohngebiete hinein. Auf der Albert-Osenberg-Straße und der Dietrich-Bonhoeffer-Straße werden die Wohngebiete durchlaufen, die bei Kleinsiepen nun auch verlassen werden. Kurz präsentiert sich die Landschaft ländlich, aber schon hinter der Hofschaft Espert geht es in den nahen Wald hinein. Durch diesen geht es nun auf teilweise schmalen, steilen und holperigen Wegen hinab zum Bach Hulverscheidsiepen.

Blick auf Espert (links), Geilensiepen (Mitte) und Nadelsiepen (rechts)

Am Bach Hulverscheidsiepen selbst, der auf abenteuerlichen Brücken überquert wird, schließt sich ein schmaler Pfad an, der teilweise auch recht morastig ist und sich durch den sehr naturbelassenen Wald bis zur Wiebachvorsperre der Wuppertalsperre hinzieht. Hier biegt der Weg nach rechts ab und führt steil den Berg hinauf. Zuvor sollte man aber kurz den Wanderweg verlassen und der Vorsperre ein paar Meter zur Hauptsperre folgen, denn der tolle Blick entlang den zwei Seitenarmen der hier unberührten Wuppertalsperre lohnt. Oben angekommen findet man einen hübschen Blick über die Landschaft und auf den Flecken Berg, der durchquert wird. Hinter Berg überquert der Weg die nun zum Radweg umgebaute Trasse der stillgelegten ehemaligen Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Halver, der Wuppertalbahn, sowie bei Heidersteg die Landstraße L412. Nun geht es wieder am Ufer der Talsperre entlang und die Radevormwalder Ortschaft Honsberg wird umrundet.

An der Wiebachvorsperre

Der Weg folgt einer Landzunge, die weit in die Talsperre hineinragt und von der man die Kräwinkler Brücke betrachten kann und führt entlang der Uferlinie mit Sicht auf die zweite Brücke über die Talsperre, die der Bundesstraße B229, bis hinauf zum Wanderparkplatz Niedernfeld. Über die Zufahrt des Parkplatz geht es zur Verbindungsstraße nach Krebsöge und folgt ihr talwärts. Kurz nachdem die Bundesstraße B229 unterquert wurde, biegt der Weg nach Links zum Wanderparkplatz Krebsöge ab, wo es über den Staudamm geht. Der Weg wendet sich nach rechts und führt an der Waldkirche vorbei hinab zum Fuß des Damms. Auf der Wilhelmtstaler Straße wird nun weiter der Wupper bis zur Radevormwalder Ortschaft Wilhelmtstal gefolgt, auch wird wieder die Trasse der Wuppertalbahn sichtbar, deren Strecke durch die Wuppertalsperre unterbrochen wurde.

Hier beginnt das untere Areal der sogenannten Wupperindustrie, eine Ansammlung von längst aufgegebenen Textil-, Metall- und Papierfabriken, die sich bis Beyenburg hinzieht. Wilhelmstal macht heute einen etwas verschlafenen Eindruck, dabei war die dortige Papierfabrik einer der Hauptgründe für den Bau der Wuppertalbahn. Heute zeugt auf dem Gelände nicht mehr viel von dieser industriegeschichtlichen Relevanz.

An der Wuppertalsperre kurz vor Niedernfeld

Dafür zeigt sich die Wupper hinter Wilhelmstal von ihrer idyllischen Seite, auch weil der Fluß hier in seinem engen Tal durch den Beginn des Aufstau durch die Staustufe Dahlhausen ein sehr ruhiges Fließverhalten aufweist. Die hohe Brücke der Wuppertalbahn wird unterquert und der Weg folgt nach einem Bogen den Gleisen an der Staustufe vorbei. Die Staustufe dient einem kleinen Wasserkraftwerk, das seit fast hundert Jahren Strom erzeugt, damals für die Industrie an der Wupper, nun mit Einspeisung in das Netz. Ein weiterer Fabrikgebäudekomplex, die ehemalige Textilfabrik Hardt, Pocorny & Cie begleitet den Weg auf der anderen Wupperseite bis zum Viadukt der Wuppertalbahn über die Hardstraße, der ein Stück bis zum ehemaligen Bahnhof Dahlhausen gefolgt wird.

Bahnhof Dahlhausen (Wupper)

Hier residiert der Förderverein Wupperschiene e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bahnstrecke als Museumsbahn zu betreiben und der hier eine Menge an historischen, aber leider desolat erscheinenden (Dampf-)Lokomotiven und Waggons abgestellt hat. Weiter geht es über ein kleines Anliegersträßchen an der Wupper und der Bahn entlang, die sich kurz darauf über den Fluß hinweg sich verabschiedet. Weitere aufgelassene Fabrikgebäude bei Vogelsmühle werden passiert und auch ein Wupperwehr, von dem ein Obergraben abzweigt, der Wasser für die Textilfabriken des nun erreichten Dahlerau zuträgt.

Das Wülfingmuseum in Dahlerau

Die Wohngebäude, die hier passiert werden, können ihre Herkunft als ehemalige Arbeiterwohnungen nicht leugnen und bald kommt der industriegeschichtliche Höhepunkt in Sicht, das Wülfing-Museum , ebenfalls eine ehemalige Fabrikationsstätte des Fritz Hardt. Der Weg wendet sich wieder talwärts und Obergraben, Wupper und Wuppertalbahn werden hinter dem Museum überquert, bei Grunewald schließlich auch die Landstraße nach Wuppertal. Es schließt sich ein steiler und langer Anstieg aus dem Tal der Wupper an, der erst oben in Herkingrade sein Ende findet. Die Keilbecker Straße wird überquert und am Gemeindehaus vorbei geht es auf einem Pfad hoch zu einem einsam stehenden Baum mit Sitzgelegenheit, von der man einen schönen Blick in die Hügellandschaft findet.

Die alte Holzbrücke über das Uelfebad

Rasch geht es durch Wald hinab in das Tal des Eipringhauser Bachs, wo einige Feldformationen Abwechslung bieten. Der Bach wird überquert und es folgt ein kleiner Anstieg hoch nach Im Hagen. Schnell wird hinter der Untersten Mühle das Uelfebad erreicht, ein altes Freibad am Bach Uelfe, das nun für Modellbootfahrten genutzt wird. Hinter dem Bad wird die Uelfe-Wuppertal-Straße (Landesstraße L414) und es geht durch Wald hoch zum Radevormwalder Schulzentrum. Hinter den Schulen schließen sich nahtlos Wohngebiete an, durch die es am Friedhof vorbei in Richtung Innenstadt geht. Hermannstraße, Friedrichstraße, Am Mühlenkämpchen und Bredderstraße gilt es zu durchlaufen, bevor nach Überquerung der Mühlenstraße das Radevormwalder Freizeitbad Life-Ness in Sicht kommt.

Hinter dem Freizeitbad erreicht man am Rathaus mit der Hohenfuhrstraße den inneren Stadtring Radevormwalds. Nun geht es in den Ortskern hinein. An der Kath. Kirche vorbei wird der Marktplatz im Zentrum überschritten und darauf der Busbahnhof, der Ausgangspunkt, wieder erreicht.

Wegzustand und Begehbarkeit

Asphaltstrecken sind bei diesem Weg in der Minderheit, der Weg führt vorwiegend über Ufer-, Wald- und Feldwege. Innerhalb des Radevormwalder Hauptortes überwiegen etwas eher langweilige innerstädtische Wohngebietsstraßen. Der Weg hinab zum Wiebach ist recht holperig und am Ende recht steil, danach ist der schmale Pfad bis zur Wiebachvorsperre bei Regenwetter morastig. Schmal und etwas uneben ist der Waldweg zwischen Herkingrade und Im Hagen.

Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wegezeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Wegverlauf

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