Solingen

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Solingen ist die zweitgrößte Stadt im Bergischen Land. Die Klingenstadt verdankt ihren Ruf der weltbekannten Schneidwarenindustrie, deren Ursprünge bis in das Mittelalter reichen. Von zwei Seiten von der Wupper umflossen, bietet die Stadt in den Wupperbergen an der Grenze zu Wuppertal, Remscheid und Leichlingen viele naturnahe und topografisch stark ausgeprägte Wanderwege.

Mit Schloss Burg und der Müngstener Brücke besitzt Solingen zwei überregionale bekannte touristische Attraktionen, von denen zahlreiche Wanderwege ausgehen. Dazu kommen noch die Erholungsgebiete in der Ohligser Heide, im Ittertal sowie um Gräfrath. Solingen besitzt mit dem Klingenpfad einen großen Stadtrundweg.

Solinger Wandergebiete

Zwischen Haan und Solingen befindet sich das weithin bekannte Naherholungsgebiet Ittertal. Das Tal hat seinen Namen von dem Bach Itter, der sich durch die Hügellandschaft von Gräfrath bis Hilden hinzieht. Als touristische Attraktionen finden hier ein Freibad, eine Eisbahn, ein Märchenwald, ein Sport- und Kulturzentrum sowie Hämmer und Mühlen der frühindustriellen Metallverarbeitungen. Dem im Norden gelegenen Städtchen Haan ist eine eigene Seiten gewidmet, während ich die südlich gelegene Solinger Stadtteile Wald und Weyer diesen Wandergebiet zugeordnet habe.
 

Das hier vorgestellte Wandergebiet umfaßt neben dem Solinger Stadtteil Gräfrath mit seiner sehenswerten historischen Altstadt auch den westlich der L74 gelegenen Teil des Staatsforst Burgholz mit dem Klosterbusch und der Roßkamper Höhe im südwestlichen Wuppertal.
 

Im Osten Solingens an der Stadtgrenze zu Hilden und zu Langenfeld liegt ein ca. 250 ha großes, überwiegend bewaldetes Heide- und Moorgebiet, das nach dem angrenzenden Stadtteil Ohligs benannt wurde. Die in unserer Region sehr selten vorkommende und daher geschützte Landschaftsform bietet naturgemäß interessante Einblicke auf Pflanzen und Tierwelt. Man sollte sich aber beim Besuch im Klaren sein, das die heutige, bewaldete Kulturlandschaft größtenteils kein Heidegebiet mehr ist. Freiflächen wurden gerodet, um die Heidelandschaft an einigen Stellen wieder entstehen zu lassen. Man sollte sich aber ebenso im Klaren darüber sein, daß die vor hundert Jahren noch großflächig existierende Heidelandschaft, die nun wieder entstehen soll, auch nicht ursprünglich ist, sondern ebenfalls eine durch Menschen mittels Raubbau geschaffene Kulturlandschaft war.
 

Die Stadtteile Merscheid und Höhscheid liegen im geographischen Zentrum Solingens. Viele naturnahe Wanderwege finden sich hier nicht und die wenigen vorhandenen konzentrieren sich vollständig auf die bewaldeten Bachtäler des Pilghauser Bachs, des Viehbachs, des Nacker Bachs und des Weinsberger Bachs.
 

Der Stadtbezirk Mitte liegt im geographischen Zentrum Solingens und erstreckt sich nach Osten bis zur Stadtgrenze an der Wupper. Viele naturnahe Wanderwege finden sich hier nicht und die wenigen vorhandenen konzentrieren sich auf das Gebiet zwischen der Kohlfurth und Theegarten.
 

Der Stadtteil Ohligs, im Solinger Osten gelegen, ist überregional durch seinen ICE Bahnhof bekannt, der seit ein paar Jahren auch der Solinger Hauptbahnhof ist. Ohligs stellt auch das wichtigste Solinger Nebenzentrum. Südlich Ohligs' liegt der Stadtteil Aufderhöhe, der sich bis zur Wupper an der Grenze zu Leichlingen hinzieht und mehrere, kleine Ortschaften besitzt.
 

Im Süden Solingens liegt der der Stadtteil Widdert. Die Landschaft ist hauptsächlich agrarisch geprägt, südlich Widderts fällt das Areal zur Wupper hin in steilen, bewaldeten Hängen ab. An der Wupper finden sich alte Kotten, wie auch im ganzen Areal Spuren der Industriegeschichte vorhanden sind.
 

Die kleinen Solinger Ortschaften Hästen und Pfaffenberg liegen zwischen dem Stadtzentrum und dem Tal der Wupper und sind nur über eine einzige Zugangsstraße zu erreichen. Sie werden durch das Tal des Bertramsmühler Bach, der bei Strohn in die Wupper mündet und dem Odental und dem Schellberger Bachtal eingerahmt, die bei Wüstenhof / Wupperhof vereint ebenfalls im Tal der Wupper auslaufen. An der südlich von Pfaffenberg gelegenen Wupper selbst finden sich alte Kotten wie der Balkhauser Kotten, sowie das Ausflugsziel Glüder.
 

Das hier vorgestellte Wandergebiet liegt im Zentrum des Bergischen Städtedreiecks, wo die Stadtgrenzen Wuppertals, Remscheids und Solingens aufeinandertreffen. Dieses Gebiet ist traditionell ein häufig besuchtes Ausflugsziel, befindet sich doch hier die höchste, 1893 bis 1897 gebaute Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke, die auf eindrucksvolle Weise das Tal der Wupper überquert und unter dem 2006 der Müngstener Brückenpark anglegt wurde. Die Solinger und Remscheider Stadtbezirke Schaberg, Dorperhof, Güldenwerth, Reinshagen und Westhausen zähle ich auch zu diesem Wandergebiet.
 

Das bekannteste Solinger Ausflugsgebiet ist sicherlich der Stadtteil Burg mit dem überregional bekannten Schloss Burg, dem Adelssitz der Grafen und später Herzöge von Berg, die dem Bergischen Land ihren Namen gaben. Entsprechend reichhaltig ist auch das Angebot an Wanderwegen, zumal ein anderer touristischer Höhepunkt des bergischen Städtedreiecks Wuppertal - Remscheid - Solingen, die Müngstener Brücke, sich in unmittelbarer Nähe befindet. Auch in unmittelbarer Nähe befindet sich die Solinger Trinkwassertalsperre Sengbachtalsperre, die reizvoll im Wald gelegen, für viel Erholung sorgt. Folgende Wanderwege warten auf Ihre Erwanderung:
 

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