Schlebuscher Weg

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Wegzeichen Schlebuscher Weg
Alternatives Wegzeichen Schlebuscher Weg

Schlebuscher Weg
Wetter (Ruhr)
Volmarstein, Grundschöttel, Schmandbruch, Oberwengern und VoßhöfenSilschede, Asbeck und Berge

Karte Schlebuscher Weg
Höhenprofil Schlebuscher Weg
Weglänge ca. 8,1 km
(6,7 km für die eigentliche Rund, 2 x 700m für den markierten Zugangswegs von der Grundschötteler Straße)
Steigung 259 Höhenmeter
Steigungsquotient 32 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Historische Stätten des Bergbaus, Blick auf Grundschöttel, Voßhöfen und in die Landschaft, Harkortbahn
KMZ-Datei Datei:Schlebuscher Weg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Grundschöttel
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 553, 555, 584 und SB38
N 51° 22' 18.0", O 7° 22' 11.1" (ca. 350m zum Beginn des Wanderwegs)
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Hinnebecke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 552 und 584
N 51° 21' 34.0", O 7° 21' 18.8" (ca. 200m zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Heilkenstraße
N 51° 22' 17.7", O 7° 22' 14.4" (Wochentags zeitbeschränkt, ca. 400m zum Beginn des Wanderwegs)
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Grundschötteler Straße
N 51° 22' 13.9", O 7° 22' 09.6"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Haus Grundschöttel

Grundschötteler Straße 73 • 58300 Wetter (Ruhr)
N 51° 22' 17.9", O 7° 22' 10.6"
Imbissrestaurant Heyers Schlemmerecke
Grundschötteler Straße 56 • 58300 Wetter (Ruhr)
N 51° 22' 15.6", O 7° 22' 10.8"
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Broschüre Bergbauwege

Der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. (Arbeitskreis Wetter/Herdecke) hat drei bergbauhistorische Rundwanderwege eingerichtet, die größtenteils auf Teilabschnitten des großen Bergbauwanderwegs verlaufen. In Folge der Einrichtung dieser neuen Wanderwege wurden die bergbauhistorischen Stätten freigeschnitten und, wo nötig, instandgesetzt.

Wegbeschreibung

Dieser Bergbauwanderweg, der in der Runde im übrigen einen fast identischen Streckenverlauf wie der Rundwanderweg besitzt, beginnt in Grundschöttel an der Grundschötteler Straße Ecke Am Stoppenberg. Über die kleine Straße Am Stoppenberg geht es als Stichweg nun zuerst hinab in den Schlebuscher Talkessel zum eigentlichen Rundweg. An Kreuzung der kleinen Straßen Am Schlebusch, Am Stoppenberg, Am Moselshaus und Am Kronen wendet sich der Weg nach rechts und führt über die Straße Am Moselshaus in einen Wald hinein, der einen weiter auf einem holperigen Pfad zur Straße Im Blumental leitet.

Die ganze Zeit ging es bergab, nun folgt auf der Straße Im Blumental ein langer und teilweise steiler Anstieg, der durch einen schönen Blick auf Voßhöfen zur einen und Grundschöttel zur anderen Seite entschädigt wird und auch nicht endet, wenn die Straße an einem Knick verlassen wird und sich ein Waldweg geradeaus anschließt. Auf dem Kopf des Berg erreicht man die Hofschaft Am Hülsey und trifft hinter deren Reithalle wieder die schon zuvor beschrittene, kleine Straße, die hier nun Schlebuscher Straße heißt.

Nach ein paar hundert Meter auf der Schlebuscher Straße kreuzt kurz vor der Siedlung Silschede-Am Büffel die ehemalige Trasse der Harkortbahn, eine im ersten Drittel des 19. Jahrhundert von dem Industriellen Friedrich Harkort gegründeten, zunächst mit Pferden betriebenen, Kohlenbahn zwischen Silschede und Hagen-Haspe.

Der Weg biegt auf die Trasse ab, die zu einem Waldweg umgebaut wurde, und führt auf ihr in topographisch bedingten Schleifen durch den Wald an überwachsenen Abraumhügel vorbei bis kurz vor die Schwelmer Straße, die Landstraße zwischen Wetter-Grundschöttel und Gevelsberg-Silschede. Über einen kaum als solchen identifizierbaren Waldpfad geht es von der Trasse in das Tal hinab zum Schlebuscher Bach und erreicht ihn an einer Lichtung.

Auf einer breit ausgewalzten "Forstautobahn" wird der Schlebuscher Berg umrundet und die Kreuzung der kleinen Straßen Am Schlebusch, Am Stoppenberg, Am Moserhaus und Am Kronen wird wieder erreicht, die Runde schließt sich. Auf den Stichweg Am Stoppenberg geht es wieder hoch zurück nach Grundschöttel.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zu einem Drittel über (meist kleinere) Asphaltstraßen, im Rest über Waldwege, die meist aber etwas schmaler ausfallen und über die Trasse der Harkortbahn. Der Waldweg hinab zum Blumental ist recht uneben und wurzelübersät, ebenso der Waldweg von der Harkortbahn zum Schlebuscher Bach. Letzterer ist eigentlich auch gar nicht als Weg zu erkennen und unterscheidet sich im Grunde auch nicht vom den Wald links oder rechts daneben. Moraststellen gibt es eine kleine im ersten Waldstück vor Blumental, eine größere vor der Hofschaft Am Hülsey und eine mittlere auf der Trasse der Harkortbahn. Alle drei sind von Pferden verursacht worden. Auch die Lichtung am Schlebuscher Bach ist schlammig, ebenso eine Bachquerung kurz darauf. Die "Forstautobahn", wie ich breit ausgewalzte Waldwirtschaftswege nenne, ist hier besonders breit. Auch hier gibt es ein paar zerfahrene Schlammstellen.

Auf der ganze Strecke finden sich vielleicht zwei dutzend Wanderzeichen des Weges. Natürlich kann man so dem Weg nicht folgen, aber hier gereicht es zum Vorteil, daß fast die gesamte Strecke (bis auf 150 Meter auf der Straße Am Moserhaus und dem Stichweg) auch von dem Rundwanderweg genutzt wird, so dass man einfach dessen Zeichen benutzen kann.

Wegverlauf

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