Rundwanderweg A3 (Glüder)

Aus Berg-Mark-Wege.de

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wegzeichen Rundwanderweg A3

Rundwanderweg A3
Solingen, Leichlingen
Hästen, Pfaffenberg und GlüderLeichlinger Wupperberge

Karte Rundwanderweg A3
Höhenprofil Rundwanderweg A3
Weglänge ca. 7,4 km
Steigung 325 Höhenmeter
Steigungsquotient 43,9 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Glüder, Minigolfanlage, Kohlenloch, Blick in das Tal der Wupper, auf den Balkhauser Kotten, Balkhausen, auf Haus Hohenscheid, Wasserkraftwerk Auer Kotten, Naturschutzgebiet "Wupperschleife Bielsteiner Kotten ", Balkhausen, Balkhauser Kotten
KMZ-Datei Datei:Rundwanderweg A3 (Glüder).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Solingen—Glüder
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 252
N 51° 08' 01", O 7° 07' 08" (Wird nur zweimal täglich bedient)
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Solingen—Wüstenhof
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 252
N 51° 08' 18.5", O 7° 05' 08.8"
Bushaltestelle Solingen—Balkhausen
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 252
N 51° 08' 20", O 7° 06' 17" (Wird nur zweimal täglich bedient)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Glüder (Wupper)
N 51° 07' 57.6", O 7° 07' 12.7"
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Glüder (Minigolfplatz)
N 51° 08' 03.7", O 7° 07' 08.2" (Gebührenpflichtig)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Wupperhof/Wüstenhof
N 51° 08' 13.9", O 7° 05' 07.9"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Campingklause Glüder

Campingplatz Glüder • 42659 Solingen
N 51° 08' 01", O 7° 07' 04"
Gaststätte Restaurant Landhaus Wupperhof
Obenrüden 72 • 42657 Solingen
N 51° 08' 14.2", O 7° 05' 01.3"
Meine Wertung

WertungssternWertungssternWertungssternWertungssternWertungsstern

Problem mit dieser Wegstrecke melden

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt dieses Rundwanderwegs empfiehlt sich das Ausflugsziel Glüder, im Tal der Wupper an der Grenze zu Leichlingen-Witzhelden gelegen. Auf der Kreisstraße K4 zwischen Solingen und Witzhelden wird die Wupper überquert und der Weg biegt nach rechts in den Wald ab. Nach einer kurzen Passage durch einen Hohlweg wird der Böckelchenbach übersprungen und es geht auf einem sehr schmalen Pfad den Hang des Tals der Wupper hinauf.

Der Weg steigt immer weiter an und verläuft dabei derart extrem am Abgrund hoch über der Wupper, daß man beinahe an alpine Verhältnisse erinnert wird. Der Weg passiert ein Loch im Felsen, das an die (vergebliche) Suche nach Kohlevorräten in den Wupperhängen erinnert und einen Aussichtspunkt mit Blick auf Glüder , der allerdings nur für schwindelfreie Zeitgenossen zu empfehlen ist.

Auf einer kleinen Brücke wird der Raderhofer Bach überquert und der schmale Pfad nähert sich der oberen Kante des Hangs, mit Blick durch die Bäume auf das bekannten Solinger Schleifer-Museum Balkhauser Kotten an der Wupper, das auf dem Rückweg noch aus der Nähe betrachtet werden kann und auf die auf der anderen Talseite gelegene Burganlage Haus Hohenscheid. Ein weiterer, grandioser Aussichtspunkt auf den Flecken Balkhausen im Tal der Wupper wird rechts liegen gelassen und es geht auf einem weiteren Hohlweg hinab in das Tal.

Nach Überquerung des Betscheider Bachs auf einer Brücke mit verbogenen Geländer geht es auf einem weiteren schmalen Pfad einen schier endlosen Ansteig hinauf, auf dem mehr als 100 Meter Höhenunterschied überwunden wird. Hinter einer Schutzhütte mit Picknickgelegenheit und erneutem Blick auf Haus Hohenscheid steigt dann der Weg mit Blick auf das kleine Wasserkraftwerk Auer Kotten wieder in das Tal ab und erreicht die Wupper bei Wupperhof an der Landesstraße L427 zwischen Solingen und Leichlingen.

Ab hier ändert sich die Wegtopographie drastisch, die kommenden Steigungen sind nach dem, was hinter einem liegt, kaum noch erwähnenswert. Zunächst geht es entlang der Landstraße über die Wupper, dann biegt der Weg nach rechts zum Wanderparkplatz "Wupperhof" ab und führt entlang dem Obergraben des Auer Kotten am Wasserkraftwerk vorbei in das Naturschutzgebiet "Wupperschleife Bielsteiner Kotten" hinein. Der Weg führt an der Wupper entlang durch das Naturschutzgebiet zu dem Flecken Balkhausen, dessen viele hübsche, typisch bergische Fachwerkhäuser zuvor auch schon von oben betrachtet werden konnten.

Am Ortsausgang Balkhausens verläuft die Kreisstraße K4, der nun auch in Richtung Glüder gefolgt wird. Nach ein paar hundert Metern auf der Kreisstraße kommt der Balkhauser Kotten in Sicht und der Weg biegt über den Untergraben auf das Wiesengelände des Kotten ab. Am Gebäude wird der Untergraben wieder überquert und man kann an der Kreisstraße das restaurierte Wasserrad und eine Palette vom Schleifsteinen betrachten, die nun den Hang oberhalb der Straße abstützen.

Hinter dem Balkhauser Kotten verlässt der Weg die Kreisstraße und führt auf einem Waldweg, der aus mir schleierhaften Gründen Erzgebirgspfad genannt wird, zurück nach Glüder mit seinem Minigolf- und Campingplatz.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg verläuft , abgesehen von ein paar hundert Asphaltmetern innerhalb Balkhausens und entlang der Kreisstraße K4, fast ausschließlich über Waldwege und -Pfade. Die Pfade in den Wupperhängen sind dabei sehr schmal, besitzen teilweise extrem steile, schier endlose Anstiege (kleine Felsstufen müssen erklommen werden) und verlaufen zu einem Gutteil hart am Abgrund.

Streckenweise geht es unmittelbar neben dem keinen Meter breiten Pfad dutzende von Metern nahezu senkrecht hinab. Einmal fehlgetreten oder ausgerutscht und die Abwärtsbewegung würde erst 50-100 Meter tiefer in der Wupper enden. Deshalb hier der deutliche Hinweis, daß konditionell schwächere und unerfahrene Wanderer den Weg nicht gehen sollten. Spaziergänger, womöglich noch im Dunklen, haben hier nichts zu suchen.

Wegverlauf

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen