Rundwanderweg A1 (Muttental)
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Rundwanderweg A1
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| Weglänge | ca. 8,0 km |
| Steigung | 213 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 26,6 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Ruhrtalbahn, Gruben- und Feldbahnmuseums Zeche Theresia, Historische Stätten des Bergbaus, Ruine Hardenstein, Ruhrwehr, Felswand, Nachtigallstollen, Schloss Steinhausen |
| KMZ-Datei | Datei:Rundwanderweg A1 (Muttental).kmz |
| Ausgangspunkt: Bushaltestelle Witten—Bommern Bf. Anreise — Abreise N 51° 25' 30.7", O 7° 20' 11.4" (ca. 400m Fußweg zum Wanderweg) Bushaltestelle Witten—Hardensteiner Weg Anreise — Abreise N 51° 24' 47.5", O 7° 17' 36.2" (ca. 100m Fußweg zum Wanderweg) Haltepunkt Ruine Hardenstein N 51° 25' 14.7", O 7° 18' 04.5" Anlegestelle Burgruine Hardenstein Ruhrtalfähre N 51° 25' 20.8", O 7° 18' 09.6" | |
| Ausgangspunkt: N 51° 25' 38.4", O 7° 19' 39.8" N 51° 25' 05.9", O 7° 18' 42.4" (ca. 150m Fußweg zum Wanderweg) N 51° 24' 48.5", O 7° 18' 48.7" (ca. 750m Fußweg zum Wanderweg) N 51° 24' 31.4", O 7° 18' 01.4" | |
| Gaststätte Restaurant Schloss Steinhausen N 51° 25' 41.9", O 7° 19' 21.7" Gaststätte Restaurant Haus Rauendahl Rauendahlstraße 126 • 58452 Witten N 51° 24' 48.4", O 7° 19' 07.4" Gaststätte Restaurant Zur alten Tür Berghauser Straße 14 • 58452 Witten N 51° 24' 48.2", O 7° 18' 25.1" Chinarestaurant Mulan Hardensteiner Weg 1 • 58452 Witten N 51° 24' 47.4", O 7° 17' 37.0" Gaststätte Restaurant Königliches Schleusenwärterhaus Insel 1/ Anlegestelle Fähre Hardenstein • 58452 Witten N 51° 25' 18.7", O 7° 17' 55.8" | |
| Meine Wertung | |
Inhaltsverzeichnis |
Wegbeschreibung
Als Ausgangspunkt für den Rundwanderweg bietet sich der Ausflugsparkplatz an Nachtigallstraße, der von der Ruhr durch das Gleis der Ruhrtalbahn, einer Museumsbahnstrecke zwischen Hattingen und Wetter-Wengern, getrennt ist und der auch an den Gleisen der Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia liegt. Vom Parkplatz geht es zunächst ein paar Meter entlang der Nachtigallstraße in Richtung Bommern, dann biegt der Weg scharf in die Frielinghauser Straße ab und führt durch ein Wohngebiet hoch zu einem Reithof. Hinter dem Reithof wird das bewaldete Muttental betreten und die erste, der vielzahligen bergbauhistorischen Stätten des Muttentals, die Verladestation der Zeche Jupiter, erreicht.
Der Muttenbach wird überquert und über weitere Waldwege geht es an der von Pferden betriebenen Förderanlage Göpelschacht Moses vorbei hoch zu einem Flecken, der vor allen durch seinen Feuerwehrturm ins Auge fällt. An einer Gaststätte geht es nach links auf der Berghauser Straße zur Rauendahlstraße, der Richtung durchholz gefolgt wird. Nach ein paar hundert Meter geht es an dem Wanderparkplatz "Vormholz" vorbei auf einem Waldweg zur Hardensteiner Straße, einer Wohngebietsstraße, die hinab in ein Bachtal führt.
Weitere bergbauhistorische Stätten, wie der Tagetrieb Frielinghaus und die Zeche Orion, liegen am Wegesrand, dann wird an der Ruhr die Ruine Hardenstein erreicht, an der sich auch ein Haltepunkt der Ruhrtalbahn, die Schiffsanlegestelle für die Ruhtalfähre sowie ein Ruhrwehr befinden. Parallel zur Ruhrtalbahn geht es an der Hofschaft Auf der Marta vorbei nun wieder zum Muttenbach und zur Muttentalstraße.
Eine hohe Felswand prägt das Bild, der die einzelnen geologischen Stein- und Kohleschichten sehr gut erkennen lassen. Ein Hinweisschild des Bergbauwanderwegs Muttental am hier mündenden Nachtigallstollen (der Eingang befindet in der auf der anderen Felsseite liegenden ehemaligen Zeche Nachtigall) erläutert ebenfalls den Schichtaufbau. Nach ein paar Metern auf der Muttentalstraße biegt der Weg auf das Sträßchen Auf Steinhausen ab und folgt ihm durch Felder hinauf zum Schloss Steinhausen. Auf dessen Zufahrtsstraße geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Wegzustand und Begehbarkeit
Der Weg führt nur zu einem Viertel über Asphalt, der Rest über Waldwege und -Pfade, die sich in allen erdenklichen Spielarten präsentieren. Ein Großteil der Waldpfade ist schmal und uneben, an mehreren Stellen bedeckt stolperfördernd dichtes Wurzelwerk den Boden des Wegs, umgestürzte Baumstämme finden sich allenthalben auf der Strecke. Hinter den Reithof ist der Waldweg im erwartungsgemäßen Zustand, sprich von Pferden bis zum geht nicht mehr zertrampelt und bei Regenwetter entsprechend morastig.
Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.
Wegverlauf
Wegänderungen
- Der Durchgang bei der Hofschaft Auf der Marta wurde von den Besitzern 2006 gesperrt und eine Umgehung der Zufahrt neu angelegt.
- Im Stadtforst Vormholz wurde der Weg stark geändert. Ging es zuvor auf schönen naturnahen Waldpfaden mitten durch den Wald, so wurde der Weg nun auf breite Waldwege und - schlimmer - auf die Wohngebietsstraße Hardensteiner Weg und die stark befahrene Rauendahlstraße verlegt. Durch diese Änderung hat der Weg deutlich an Attraktivität verloren. Eine Begründung dafür kann ich mir nur schwer vorstellen. Sollte der Naturschutzgedanke zu Grunde liegen und die Absicht darin bestehen, bestimmte Waldbereiche zwecks Einrichtung einer Ruhezone für Flora und Fauna zu sperren, so werden diese Bemühungen von zahlreichen Mountainbikern unterlaufen, die genau dort ihre Trails angelegt haben, massive landschaftszerstörende Bautätigkeiten - inklusive Brückenbauten - dort vorgenommen haben und das Ganze entsprechend nutzen. Sollten die Wanderwege sogar wegen einer "Hausstrecke" der Mountainbikeschule im Schloss Steinhausen derart zu ungunsten der Wanderer verlegt worden sein, so fehlt mir dafür ebenfalls jegliches Verständnis.
