Pleßbachweg

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Wegzeichen Pleßbachweg

Pleßbachweg
Sprockhövel
NiedersprockhövelBuchholz und Durchholz

Karte Pleßbachweg
Höhenprofil Pleßbachweg
Weglänge ca. 8,5 km
(inkl. mehrerer Stichwege zu den Sehenswürdigkeiten)
Steigung 244 Höhenmeter
Steigungsquotient 28,7 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Die bergbauhistorischen Stätten Sprockvövels
KMZ-Datei Datei:Pleßbachweg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Sirrenberg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 558 und 583
N 51° 21' 53.8", O 7° 15' 56.1"
Bushaltestelle Sprockhövel—Fänkenstraße
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 558
N 51° 22' 08.0", O 7° 15' 30.1" (ca. 200m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Sprockhövel—Schmiedebach
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 320 und 559
N 51° 22' 45.7", O 7° 15' 44.7" (ca. 200m zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Empfohlener Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Hiddinghauser Straße
N 51° 21' 56.3", O 7° 15' 58.6"
Parkplatz Parkplatz Uhlensbruchstraße/Bochumer Straße
N 51° 22' 49.6", O 7° 15' 54.3"
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Wanderführer Pleßbachweg

Der Pleßbachweg ist ein Wanderweg mit kulturhistorischem Hintergrund. Er wurde vom Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. entwickelt und führt zu alten Bergwerken und bergbauhistorischen Stätten in der über 400jährigen Geschichte des Kohleabbaus im Stadtgebiet von Sprockhövel, der Wiege des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Dieser bergbauhistorische Wanderweg ist nach dem Pleßbach benannt, einem kleinen Bach an dessen Ufern mehrere alte Bergwerke standen und der auch durch das nahe Hammertal fließt.

Es sollen an dieser Stelle nicht die bergbauhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges im Detail beschrieben werden, dazu verweise ich auf das weitaus kompetentere Fachwissen des HGV Sprockhövel e.V.

Sehr informativ und für die Erwanderung des Pleßbachwegs fast unverzichtbar, ist die Informationsbroschüre mit Wanderkarte "Die Spur der Kohle: Der Pleßbachweg" des HGV Sprockhövel e.V., die in dessen Heimatstube, im Bürgerbüro (Rathaus Haßlinghausen) oder beim Verkehrsverein (im alten Amtshaus in Niedersprockhövel) gegen einen kleinen Kostenbeitrag zu erwerben ist.

Inhaltsverzeichnis

Stationen

Der Bergbauwanderweg führt zu mehreren Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen einige vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.

  1. Zeche Schelle und Haberbank
  2. Stahlhammerwerk Krüner am Pleßbach
  3. Zeche Vereinigte Adolar und Zeche Glückauf Barmen
  4. Trasse der Kleinbahn Bossel–Blankenstein
  5. Zeche Harmonie
  6. Zeche Glückauf-Hegermann
  7. Zeche Elisabethenglück
  8. Zeche Tinsbank
  9. Schleifkotten Nippus
  10. Zeche Alte Mißgunst
  11. Maschinenschacht Caroline, Standort der ersten Dampfmaschine in Sprockhövel (1826)
  12. Göpelschacht Henriette

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt bietet sich der kleine Parkplatz an der Hiddinghauser Straße an. Von hier geht es auf der Zufahrtsstraße zur Siedlung Hohe Egge, deren erste Häuser schnell wieder zu einem bewaldeten Kerbtal hin verlassen wird. Im unteren Bereich umrundet der Weg die Reste der Zeche Schelle und führt auf der anderen Bachseite wieder den Hang zur Siedlung hinauf. An deren Rand geht es zu einer Weggabelung, deren linker Zweig einen Stichweg zu einem Schacht der Zeche Haberbank anbietet. Zur rechten geht es auf der Runde weiter zur Straße Zum Pleßbach hinab in das Pleßbachtal, auf der die Autobahn A43 überquert wird.

Hier teilt sich der Weg abermals und ein längerer Stichweg führt den Pleßbach aufwärts zu den Zechen- und Maschinenhäusern der Zeche Barmen. Nun geht es wieder auf selber Strecke zurück zur Straße Zum Pleßbach. Schon vor der Straße verlief der Weg auf der Trasse der ehemaligen Kleinbahnstrecke Blankenstein—Bossel parallel zur gut vernehmbaren Autobahn A43. Dabei fällt neben den Resten der Zeche Harmonie und der Zeche Elisabethglück, zu der ein weiterer kurzer Stichweg führt, auch ein "Katastrophenschutz-Übungsgelände der deutschen Bundespost" belustigend auf.

Beim Nippuskotten wird der Pleßbach überquert und der Weg folgt der Uhlenbruchstraße bergauf. Kurz nach Unterquerung der Autobahn A43 biegt der Weg nach rechts über eine Weide in ein Wäldchen ab. Hier befinden sich in einem Kerbtal die Reste der Zeche Alte Mißgunst, die zur Wohnsiedlung an der Straße Eicklöhken hin verlassen wird. Über die Straßen Auf Brockhausen, Uhlenbruchstraße, Pottmagweg und Hohe Egge Unterweg geht es wieder in die Siedlung Hohe Egge hinein. Hier führt ein kurzer Stichweg zum einem ehemaligen Maschinenschacht, dann wird die Siedlung zu einen Wäldchen an der South-Kirby-Straße verlassen. Parallel zu dieser geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

An allen interessanten Stellen erläutern Hinweistafeln die Historie des Ortes.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg verläuft zur Hälfte auf kleinen Asphaltstraßen, die zum Gutteil auch Wohngebietsstraßen sind. Ansonsten geht es über teilweise sehr schmale Waldpfade oder über die Trasse der ehemaligen Kleinbahn. Bei der Zeche Schelle und bei der Zeche Alte Mißgunst sind die Waldpfade kaum als solche zu erkennen. Größere Moraststellen gibt es dabei im ersten Waldabschnitt bei der Zeche Schelle und auf der Bahntrasse. Im Pleßbachtal selbst stört die nah verlaufende Autobahn A43 das Naturerlebnis.

Die Wanderzeichen bestehen auch kleinen Täfelchen mit dem Symbol eines Schienenquerschnitts mit dazugehörigen Richtungspfeil und sind teilweise nur selten angebracht. Auch sind Abzweige oftmals nicht gekennzeichnet oder verweisen gleichzeitig in zwei Richtungen. Eine Richtung führt dann immer als Stichweg zu einem interessanten Punkt, wo er sich wieder wendet und zum Abzweig wieder zurückführt. Die andere Richtung verweist dann auf die Hauptrichtung.

Wegverlauf

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