Neuwülfingsburger Weg

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Wegzeichen Neuwülfingsburger Weg
Alternatives Wegzeichen Neuwülfingsburger Weg

Neuwülfingsburger Weg
Wetter (Ruhr)
Elbschetal, Bommerholz und WengernVolmarstein, Grundschöttel, Schmandbruch, Oberwengern und Voßhöfen

Karte Neuwülfingsburger Weg
Höhenprofil Neuwülfingsburger Weg
Weglänge ca. 13,6 km
Steigung 358 Höhenmeter
Steigungsquotient 26,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Historische Stätten des Bergbaus, Windkraftanlage, ehemalige Zeche Neu-Wülfingsburg, Naturschutzgebiet Elbschetal, Kriegerdenkmal, Blick in das Tal auf Alt-Wetter und Grundschöttel.
KMZ-Datei Datei:Neuwülfingsburger Weg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Im Korten
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 593
N 51° 22' 51.5", O 7° 20' 03.8"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Albringhausen Am Overbeck
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 593 und 593/1
N 51° 22' 05.3", O 7° 18' 39.6"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Hilligloh
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 593 und 593/1
N 51° 21' 55.5", O 7° 18' 22.5"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Am Hax
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 584, 593 und 593/1
N 51° 21' 42.3", O 7° 18' 25.6"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Sackern
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 593 und 593/1
N 51° 22' 29.4", O 7° 19' 47.4"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Esborn Kreuzweg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 583, 584, 593 und 593/1
N 51° 22' 29.9", O 7° 20' 01.4"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Im Blumental
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 585 und 593/1
N 51° 22' 51.5", O 7° 21' 07.6" (Wird nur an Schultagen dreimal täglich bedient)
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Am Hödey
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 585 und 593/1
N 51° 22' 48.4", O 7° 20' 35.5" (Wird nur an Schultagen dreimal täglich bedient)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz am Sportplatz Böllberg
N 51° 22' 53.8", O 7° 19' 35.4"
Parkplatz Parkplatz am Wirtshaus Albringhausen
N 51° 22' 23.4", O 7° 18' 32.8"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Landhaus zum alten Bahnhof Albringhausen

Am Overbeck 38 • 58300 Wetter (Ruhr)
N 51° 22' 22.3", O 7° 18' 34.6"
Gaststätte Restaurant Kastanie am Hax
Albringhauser Straße 291 • 58300 Wetter (Ruhr)
N 51° 21' 42.2", O 7° 18' 27.6"
Externer Weblink
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Broschüre Bergbauwege

Der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. (Arbeitskreis Wetter/Herdecke) hat drei bergbauhistorische Rundwanderwege eingerichtet, die größtenteils auf Teilabschnitten des großen Bergbauwanderwegs verlaufen.

In Folge der Einrichtung dieser neuen Wanderwege wurden die bergbauhistorischen Stätten freigeschnitten und, wo nötig, instandgesetzt. Dieser neue bergbauhistorische Wanderweg sollte ursprünglich mit einem eigenen Wegzeichen versehen werden. Dieses Wegzeichen ist auch auf den zahlreichen Wandertafeln der Gegend eingezeichnet.

Tatsächlich wurde für diesen Weg nur den schon vorhandenen Wegzeichen des großen Bergbauwanderwegs die Zahl 3 beigefügt. Will man nur diesen Rundwanderweg begehen, so sollte man immer dem Zeichen folgen.

Inhaltsverzeichnis

Stationen

  1. Elbschetalbahn
  2. ehemalige Zeche Neu-Wülfingsburg
  3. Alter Bahnhof Albringhausen
  4. Schalthaus Albringhausen, 1922 erbautes Transformatorenhaus
  5. Stollenmundloch der Zeche Knappschaft und Vogelsang
  6. Kohleneisenzeche Neu-Hiddinghausen (heute Kastanie am Hax)
  7. Wetterschacht Am Timpen
  8. Otto-Hue-Siedlung
  9. Stolenmundloch der Zeche St. Georg

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz am Sportplatz Böllberg mit der weithin sichtbaren Windkraftanlage geht es durch den Wald am gleichnamigen Berg hinab zur Straße In der Rathelbecke, unterquert auf ihr die stillgelegten Bahnstrecke zwischen Gevelsberg und Wengern, der Elbschetalbahn, und erreicht das Elbschebachtal mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet.

Entlang der stillgelegten Bahnstrecke und dem Elbschebach führt der Weg auf dem kleinen Anliegersträßchen Am Overbeck am ehemaligen Bahnhof Albringhausen und an der ehemaligen Zeche Neu-Wülfingsburg am großen Steinbruch vorbei, zu der ein kleiner Stichweg führt. Nun geht es weiter an der Bahntrasse entlang zur Albringhauser Straße und dort nach rechts.

Der Albringhauser Straße folgt Weg ein weites Stück bis zum Am Hax, wo alte Gebäude der Kohleneisenzeche Neu-Hiddinghausen als Gasthaus genutzt werden. Dort biegt der Weg auf die Wacholderstraße ab, überquert wieder die Elbschetalbahn und folgt der Straße mit schönem Blick in die Landschaft bis zu einer S-Kurve. Im Wendepunkt der Kurve führt der Stichweg Am Leischet nach links mehrere hundert Meter in den Wald zu den alten Wetterschacht Am Timpen.

Zurück auf dem Wacholderweg geht es an der ehemaligen Jugendherberge vorbei bis zum Wegende. Bei dem Bio-Hof Sackern wird die Albringhausen Straße wieder überquert und der Weg führt über die Straße Am Böllberg wieder hoch zum Ausgangspunkt. Der Weg überquert am Kriegerdenkmal bei Sackern die Landesstraße L527 zwischen Wetter-Wengern und Gevelsberg-Silschede, die Esborner Straße, und biegt kurz darauf gegenüber dem Feuerwehrhaus von der Voßhöfener Straße ab. Über den Flecken Im Braken geht es mit Blick über das Tal nach Alt-Wetter und Grundschöttel am Orteingang Voßhöfens rechts in den Ort hinein.

Über die Straßen Zur Kattenkuhle und Voßhöfer Straße geht es nun zum Ruhrhöhenweg, der mit tollen Blick auf das Ruhrtal den Höstreichberg hochführt. Durch den Wald führt der Weg in einer Schleife über den Berg wieder zurück nach Voßhöfen. Dort folgt der Wanderweg dem kleinen Weg Am Hödey hinab zur Esborner Straße, die rasch überquert wird. Nachdem ein sehr schmaler und steiler Waldweg bewältigt wurde, erreicht man wieder den Ausgangspunkt am Sportplatz Böllberg.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zu zwei Drittel über Asphalt, ansonsten über Feld- oder Waldwege, die auch mal etwas schmaler ausfallen. Aber auch die Asphaltstrecken sind meist recht schmal und weisen wenig Verkehr auf. Das erste anspruchvolle Teilstück findet sich am Fuße des Böllbergs. Hier ist der Waldpfad recht schmal, holperig und steil. Es folgt eine Bachquerung und eine Moraststrecke bis zur Unterführung der stillgelegten Bahnstrecke.

Erwähnenswert ist noch der Weg hoch zum Sportplatz, der extrem steil, schmal, zugewachsen und holprig ist. Die Wanderzeichen sind im Großen und Ganzen gut erkennbar. Es gelten die Anmerkungen in der Einleitung. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.

Wegverlauf

Alte Streckenführung

Nach 2006 wurde die Wegführung geändert. Die ursprüngliche Streckenführung sah vor, dass man auf der Albringhauser Straße in den Ort hineinwanderte, zwischen der alten Dorfschule Albringhausen und der Hofschaft Am Schleyer auf einem schönen Feldweg wanderte und bei der Hofschaft dann die Wacholderstraße erreichte.

Der offensichtlich von den Eigentümern der Hofschaft und eines weiteren Anwohners in Albringhausen unerwünschte Durchgang auf dem Feldweg wurde von den Eigentümern auf beiden Seiten gesperrt. Da eine Umleitung nur über die Albringhauser Straße realisierbar war, überdies auch den Weg zwangsweise um drei Kilometer verlängerte, hat er stark an Attraktivität verloren. Auch hier haben mal wieder eigennützige Interessen obsiegt. Jahrzehntelang von der Allgemeinheit gewohnheitsmäßig genutzte Wege wurden gesperrt und etlichen Anwohnern des Ortes ein Stück Freiraum genommen. Eine Bewertung dieses Umstands überlasse ich dem Leser.

Eine weitere Änderung erfuhr der Weg in Voßhöfen. Während bei der Erstmarkierung die Runde im Ort geschlossen wurde, so verläuft er heute zusätzlich in einer großen Schleife über den Höstreichberg.

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