Montanweg (Nord)

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Wegzeichen Montanweg (Nord)

Montanweg (Nord)
Sprockhövel
Gennebreck und Obersprockhövel

Karte Montanweg (Nord)
Höhenprofil Montanweg (Nord)
Weglänge ca. 5,8 km
(5,2 km für die eigenliche Runde (inkl. mehrerer Stichwege zu den Sehenswürdigkeiten), 2 x 300 für den markierten Zugangsweg vom Ausgangspunkt.)
Steigung 270 Höhenmeter
Steigungsquotient 46,6 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Die bergbauhistorischen Stätten Obersprockhövels
KMZ-Datei Datei:Montanweg (Nord).kmz
GPX Datei Datei:Montanweg (Nord).gpx
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Flüsbusch
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 332 und 583
N 51° 19' 53.5", O 7° 14' 33.6" (ca. 250m bis zum Ausgangspunkt)
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Bossel
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 332 und 583
N 51° 20' 29.7", O 7° 14' 30.6"
Bushaltestelle Sprockhövel—Scheven
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 557
N 51° 20' 23.3", O 7° 15' 31.7" (ca. 200m zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Wuppertaler Straße
N 51° 19' 50.3", O 7° 14' 29.9"
Empfohlener Ausgangspunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Kleinbeckstraße
N 51° 20' 28.5", O 7° 14' 31.0"
Restaurant Gastronomie Café

Café Overmann's

Scheven • 45549 Sprockhövel
N 51° 20' 20.2", O 7° 15' 27.9"
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Der Montanweg (Nord) ist ein im September 2012 eingeweihter Wanderweg mit kulturhistorischem Hintergrund. Er wurde vom Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. entwickelt und führt zu alten Bergwerken und bergbauhistorischen Stätten in der über 400jährigen Geschichte des Kohleabbaus im Stadtgebiet von Obersprockhövel, der Wiege des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Dieser bergbauhistorische Wanderweg ist außerdem nach dem Sprockhöveler Geografen Diethelm Düsterloh benannt, der die Idee zu den Sprockhövelern Bergbauwanderwegen mitentwickelte.

Es sollen an dieser Stelle nicht die bergbauhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges im Detail beschrieben werden, dazu verweise ich auf das weitaus kompetentere Fachwissen des HGV Sprockhövel e.V. und des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten e.V. Die interessanten Punkte werden auch durch ausführliche Hinweistafeln erklärt.

Ergänzt wird der Montanweg (Nord) in Kürze durch den Montanweg (Süd).

Inhaltsverzeichnis

Stationen

Der Montanweg (Nord) führt zu mehreren Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen viele vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.

  1. Bahnstrecke (Kohlenbahn) zwischen Wuppertal und Hattingen
  2. Aufschluss der Flözes Glückauf
  3. Schacht Richardder Zeche Glückauf
  4. Verhüttungsplatz Papendiek
  5. Zechenwüstung des Bergwerks Friedrich-Wilhelm
  6. Altbergbaufeld Bockmühle
  7. Zeche Vereinigte Concordia
  8. Endpunkt der Bossel-Blankensteiner Eisenbahn
  9. Friedrich-Wilhelm Ebstollen
  10. Alte Obersprockhöveler Kirche
  11. Kotten Ebel
  12. Jutermanns Stolln
  13. Hauptförderschacht Heinrichder Zeche Glückauf

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für die Wanderung wurde die Querung der Trasse der stillglegten Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Hattingen, die heute ein Rad- und Fußweg ist, über die Wuppertaler Straße bei dem Flecken Flüssbusch gewählt. Dort geht es auf dem Rad- und Fußweg an einem Mistkran und einem Flözaufschluss vorbei in Richtung Sprockhövel. An einer Überführung biegt der Weg nach links ab und führt einen schmalen Pfad hoch in den Wald. Es geht durch den Wald an Flüsloh vorbei zu dem Pingen und Halden der Zeche Glückauf, wo sich der Weg talwärts wendet, einen Meilerplatz passiert und im Tal einen Abstecher zu dem Verhüttungsplatz Papendiek macht.

Von dem Verhüttungsplatz führt der Weg aus dem Wald hinaus zu der Zechenwüstung des Bergwerks Friedrich-Wilhelm, von dem es mit Blick auf Gut Oberdräing zurück zur Bahntrasse geht. Dieser wird weiter in Richtung Sprockhövel weiter bis zur Wuppertaler Straße gefolgt, diese dort überquert und anschließend der Kleinbeckstraße gefolgt. Auf dieser passiert der Weg das Gelände der Zeche Vereinigte Concordia, den Endpunkt der Bossel-Blankensteiner Eisenbahn, den Friedrich-Wilhelm Ebstollen und die alte Obersprockhöveler Kirche.

Auf einem Hohlweg, einem alten Kohlenweg, geht es nun über Sandlöhken hoch nach Scheven, wo der Weg nach rechts abbiegt und über einen Feldweg mit Panoramablick auf Obersprockhövel nach Pennekamp führt. Der Kotten Ebel und der Jutermanns Stolln werden passiert, dann trifft der Weg wieder auf die Wuppertaler Straße und überquert sie bei dem Hauptförderschacht Heinrichder Zeche Glückauf. Ein mit Klapptoren eingefasster Weg führt wieder zum Rad- und Fußweg, dessen Trasse in Höhe eines Tunnels - die bereit am Anfang erwähnte Überführung - über einen steilen Pfad erklommen wird. Auf der Trasse geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Einen guten Teil führt der Weg über die Trasse der stillgelgten Bahnstrecke. Ebensolang sind die Abschnitte auf Asphalt und auf Wald- und Feldwegen. Die Waldwege sind in kurzen Teilen schmal und naturnah.

Die Wegzeichen sind ausreichend häufig angebracht und, da sie aus beklebten Schildern bestehen, immer sehr gut lesbar. An der einen oder anderen Stelle sind sie aber nicht eindeutig (Waldweg vor Flüßloh, Straßenquerung der Wuppertaler Straße). Eine Schwierigkeit besteht darin, daß es einen Stichweg gibt, an dessen Endpunkt wieder umgekehrt wird und das der Rückweg wieder über die Strecke des Hinweges erfolgt.

Wegverlauf

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