Leichlinger Rundweg

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Wegzeichen Leichlinger Rundweg

Leichlinger Rundweg
Leichlingen (Leverkusen, Langenfeld, Solingen)
Leichlinger WupperbergeRoderbirken und WeltersbachtalTalsperre Diepental und MurbachtalBergisch Neukirchen, Pattscheid und ÖlbachtalLeichlinger HauptortLangenfeldOhligs und Aufderhöhe

Karte Leichlinger Rundweg
Höhenprofil Leichlinger Rundweg
Frühere Wegzeichen
Weglänge ca. 28,2 km
Steigung 629 Höhenmeter
Steigungsquotient 22,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Haasenmühle, Wipperkotten und Wupperwehr, Motte Zoppesmur, Erholungsgebiet Talsperre Diepental, Murbachtal, Wietscher Mühle, Skulpturenpark "SinnesWald", Wupperbrücke, Further Moor, Leichlinger Sandberge, Kapelle St. Reinoldi, Fachwerkhäuser in Holzhof, Ölmühle
KMZ-Datei Datei:Leichlinger Rundweg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Solingen—Haasenmühle
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 250
N 51° 07' 54", O 7° 01' 33"
Bushaltestelle Leichlingen—Bremersheide
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 255
N 51° 06' 03.9", O 7° 04' 04.7" (ca. 150m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Leichlingen—Balken
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 251 und 253
N 51° 05' 24.5", O 7° 01' 20.2" (ca. 300m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Leichlingen—Rothenberg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 250 und 255
N 51° 05' 37.4", O 6° 59' 54.5" (ca. 150m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Leichlingen—Further Weg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 254
N 51° 06' 17.2", O 6° 59' 34.2" (ca. 350m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Solingen—Lohdenberg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 694
N 51° 07' 51.7", O 7° 00' 08.5"
Bushaltestelle Solingen—Schirpenbruch
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 250
N 51° 08' 17.9", O 7° 01' 34.6" (ca. 150m zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Wipperaue
N 51° 07' 55", O 7° 02' 00"
Ausgangspunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten bei Haus Nesselrath
N 51° 07' 46.6", O 7° 01' 32.4"
Parkplatz Parkplatz im Weltersbachtal
N 51° 06' 18.7", O 7° 04' 05.6"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Talsperre Diepental (Leverkusener Seite)
N 51° 05' 44.1", O 7° 04' 12.1"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Talsperre Diepental (Leichlinger Seite)
N 51° 05' 49.4", O 7° 04' 05.7"
Parkplatz Parkplatz an der Wietscher Mühle
N 51° 05' 39.6", O 7° 02' 06.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Balken
N 51° 05' 13.9", O 7° 01' 24.0"
Park+Ride Parkplatz Park+Ride Parkplatz Anschlussstelle Langenfeld-Immigrath
N 51° 06' 25.3", O 6° 59' 10.5" (ca. 150m zum Wanderweg)
Parkplatz Parkplatz am Sportplatz Gravenberg/Wenzelnberg)
N 51° 07' 29.5", O 6° 59' 42.9" (ca. 200m Fußweg zum Wanderweg)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Gillicher Straße
N 51° 08' 15", O 7° 00' 58" (ca. 150m Fußweg zum Wanderweg)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Wipperaue

Wipperaue 3 • 42699 Solingen
N 51° 07' 52.1", O 7° 01' 54.8"
Gaststätte Restaurant Haasenmühle
Haasenmühle 1 • 42699 Solingen
N 51° 07' 54.3", O 7° 01' 32.6"
Gaststätte Restaurant Haus Diepental
Diepental 88 • 42799 Leichlingen
N 51° 05' 49.4", O 7° 04' 09.8"
Gaststätte Restaurant Wietscher Mühle
Wietsche Mühle 21 • 42799 Leichlingen
N 51° 05' 39.8", O 7° 02' 04.5"
Gaststätte Restaurant Zur Kutsche
Balken 5 • 42799 Leichlingen
N 51° 05' 32.1", O 7° 01' 18.8"
Gaststätte Restaurant Zur Trompete
Am Förstchensbusch 2a • 42799 Leichlingen
N 51° 05' 40.9", O 6° 59' 38.6"
Naturfreundehaus Am Block
Am Förstchensbusch 2a • 42799 Leichlingen
N 51° 06' 28.2", O 6° 59' 23.1"
Hotel Restaurant Haus Gravenberg
Elberfelder Straße 45 • 40764 Langenfeld
N 51° 07' 31.9", O 6° 59' 36.0"
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Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für diesen großen Rundwanderweg habe ich die Wupperbrücke an der Haasenmühle gewählt, an der Grenze zwischen Solingen und Leichlingen gelegen. Der Weg führt von hier auf Leichlinger Seite entlang der Wupper an der ehemaligen Burganlage und dem heutigen Gehöft Haus Nesselrath vorbei zu einem Wupperwehr. Hier ist der Punkt, der als Standort für das meist geknipste Fotomotiv Solingens dient. Das Motiv ist der Doppelkotten Wipperkotten, zur Hälfte im Privatbesitz, zur Hälfte ein Schleifermuseum, über die Wupper und dem Wehr hinweg fotografiert.

Nun wird die Wupper zunächst verlassen und über einen Feldweg geht es in einen Wald hinein und der Weg verläuft über einem Trampelpfad nahe dem Waldrand. Bei der Ortschaft Leysiefen verläßt der Weg den Wald und führt an einem Fachwerkhaus vorbei wieder in den Wald zurück. Die Reste der Motte Zoppesmur werden links liegen gelassen und nach einem moderaten Anstieg schließt sich ein weitaus steilerer den Wupperhang hinauf an. Der Anstieg endet erst an der Kante des Wupperhangs, der nun zu dem Flecken Grünscheid gefolgt wird. Leider verdecken die Bäume den sicherlich tollen Blick in das tief gelegene Tal der Wupper, zur anderen Seite prägen sanft hügelige Felder die Landschaft.

Auf einer kleinen Zufahrtsstraße geht es nun wieder hinab in das Tal der Wupper. Kurz vor Erreichen des Fleckens Rödel verläßt der Weg in einer Serpentine die Straße und führt wieder in den Wald hinein. Es folgt ein nicht allzu steiler, aber lange Anstieg wieder die Wupperhänge hinauf. Nachdem der Wald zu Ende ist, geht es noch ein paar hundert Meter über Felder, bis die Landesstraße L359 erreicht wird. Der Weg biegt nach links auf die Landstraße ab und folgt ihr ein paar hundert Meter in Richtung Witzhelden, biegt dann nach recht ab und führt an dem Flecken St. Heribert vorbei über schmalste Waldpfade hinab in das Weltersbachtal (Vorsicht - Wenn die Forellenräucherei in Betrieb ist, gibt es nur zwei Strategien: Schnell weglaufen und hoffen, keinen Hunger zu bekommen oder leckeren Fisch essen). Dort trifft der Weg auf eine kleine Landstraße, folgt ihr ein kurzes Stück und erklimmt auf einer kleinen Zufahrtsstraße die kleine Steigung nach Bremersheide hinauf. Bei Bremersheide wird die Landesstraße L294 zwischen Leichlingen und Witzhelden überquert und das Gelände des Erholungsgebiet Talsperre Diepental betreten.

An schmucken Wochenendhäusern und dem Minigolfplatz vorbei geht es hinab zur Talsperre und der Damm zwischen der Vorsperre und der Hauptsperre wird überschritten. Am südlichen Ufer der Hauptsperre geht es zum Damm, der Flecken Rosenthal wird passiert und bei einem großen Teich der Murbach überquert. Nun folgt der Weg durch ein tief eingeschnittenes, bewaldetes Tal weiter dem Lauf des Murbachs bis zur Wietscher Mühle. Etwas abseits des Weg liegt geradeaus der sehr sehenswerte Skulpturenpark "SinnesWald". Bei der als Gaststätte genutzte Mühle verläßt der Weg den Murbach und führt zu der Leverkusener Siedlung Neuenkamp hoch.

Auf dem Neuenkamper Weg geht es durch das wenig attraktive Wohngebiet bis knapp vor Leichlingen-Balken und dann nach links Waldgebiet hinein, das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Nun folgen mehr oder wenige gute Waldwege bis zu einer Freifläche oberhalb der Wupper. In Serpentinen geht es in das Tal hinab. Bevor das Ufergelände der Wupper erreicht wird, muß erneut die Landesstraße L359 zwischen Bergisch-Neukirchen und Leichlingen überquert werden, dann geht es am Hang oberhalb der Wupper an dieser entlang in deren Fließrichtung. Nach etlichen hundert Metern steigt der Weg vom Hang hinab und führt nun direkt am Ufer entlang bis zu der Überführung der ICE Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Köln.

Direkt unterhalb der Eisenbahnbrücke befindet sich eine kleine überdachte Fußgängerbrücke, die hier ebenfalls die Wupper überquert, Die Bedachung hilft vielleicht nicht gegen herabstürzende Züge, soll aber wohl die Passanten vor dem Abrieb und Steinschlag schützen. Der Weg folgt der Wupper weiter bis zu dem Waldgebiet Hülser Busch, verläßt es bei dem Hülserhof wieder und wendet sich dem Wohngebiet Rothenberg zu. In Rothenberg trifft der Weg auf die gleichnamige Hauptstraße und folgt dieser in Richtung Langenfeld bis kurz vor dem Bahnübergang der Güterbahnstrecke Opladen—Düsseldorf.

Entlang der Bahnstrecke geht es nun zur Landesstraße L294, der Rauenrather Straße, und überquert auf dieser die Autobahn A3. Hinter der Brücke über die Autobahn biegt der Weg nach rechts ab und führt am Rande des Waldgebiets Further Moor an den Langenfelder Flecken Hapelrath und Furth vorbei zur Landesstraße L403, der Bergischen Landstraße, und überquert auf dieser erneut die Autobahn A3. An der Autobahn entlang wird das Leichlinger Naturfreundehaus Am Block passiert und es geht in das Waldgebiet der Leichlinger Sandberge hinein. Durch den Wald geht es am Autobahnkreuz Langenfeld vorbei (Nicht nach links abbiegen, der dortige Weg führt direkt auf die Autobahn hinauf :-)) rund um den Spürklenberg zum kleinen Langenfelder Waldfriedhof. Etwas abseits des Wegs liegt links das Mahnmal an das Endphaseverbrechen in der Wenzelsbergschlucht, wo die Nationalsozialisten in den letzten Kriegswochen politische Häftlinge ermordeten.

Auf dem Weg Auf dem Kurzenbruch geht es von dort wieder zur ICE Bahnstrecke Wuppertal—Köln und unterquert diese erneut bei der hübschen Solinger, aus dem 15. Jahrhundert stammende kleine Kapelle St. Reinoldi. Am Friedhof vorbei geht es über den Flecken Holzkamp zur Wipperauer Straße bei Landwehr und folgt ihr durch das Wohngebiet bis zum Weg Lohdenberg, über den es zum Waldrand geht. Auf einem beidseitig eingezäunten Weg geht es zur Opladener Straße, die primär nach Leichlingen führt, und überquert diese. Nach ein paar hundert Metern durch ein Wäldchen trifft der Weg nach einem kleinen Schlenker über den Ölbergweg auf die Gillicher Straße und biegt zum Holzhof mit seinen hübschen Fachwerkhäusern ab.

Über einen Feldweg geht es in das Nacker Bachtal hinab und erreicht bei Schirpenbruch die Leichlinger Straße und folgt ihr ein kurzes Stück in Richtung Solingen. Entlang dem Nacker Bach geht es auf teilweise schmalen Waldpfaden an der Ölmühle vorbei wieder zurück zur Haasenmühle, wo kurz darauf der Ausgangspunkt nach Überquerung der Wupper erreicht wird.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Asphaltanteil liegt nur bei knapp einen Viertel der Strecke. Meist geht es über recht gute Waldwege und -Pfade. Etwas morastig ist der Waldweg vor Leysiefen, wobei ein guter Feldweg am Waldrand nur wenige Meter parallel daneben ignoriert wird. Der kurze Abschnitt auf der Landesstraße L359 vor St. Heribert ist nur mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt keinen Gehweg, der einen von der Fahrbahn trennen würde. Schmal und holperig ist der Abschnitt im Wald bei St. Heribert, dort gibt es auch eine unbefestigte Bachquerung. Stark morastig ist teilweise der Weg im Naturschutzgebiet Balken. Am Nacker Bach ist der Weg zunächst auch nur eher ein Pfad. Der Rest des Wegs ist ansonsten problemlos. Bis in die 1980er Jahre besaß der Weg das Wegzeichen . Ab und an ist dieses Zeichen auch heute noch erkennbar und bietet eine Alternative bei der Wegfindung.

Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Wegverlauf

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