Katternberger Rundweg

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Wegzeichen Merscheider Rundweg

Merscheider Rundweg
Solingen
Merscheid und Höhscheid

Karte Merscheider Rundweg
Höhenprofil Merscheider Rundweg
Weglänge ca. 9,6 km
Steigung 262 Höhenmeter
Steigungsquotient 27,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Lutherkirche, Fachwerkhäuser und Kotten
KMZ-Datei Datei:Katternberger Rundweg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bahnhaltepunkt Solingen—Grünewald Bf
AnreiseAbreise
Eisenbahn S-Bahn S7 Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 682 und 699 Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 250
N 51° 09' 49.6", O 7° 04' 46.0"
Bushaltestelle Solingen—Brücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 691
N 51° 08' 46.3", O 7° 01' 48.6"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Bahnhofsstraße
N 51° 09' 52.0", O 7° 04' 59.7" (ca. 250m zum Wanderweg)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Stückgut

Alexander-Coppel-Straße 50 • 42651 Solingen
N 51° 09' 52.9",  7° 04' 58.6"
Gaststätte Restaurant Steinhaus Bahnhof
Bahnhofstraße 15 • 42651 Solingen
N 51° 09' 50.7",  7° 04' 55.1"
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Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Der Ausgangspunkt für den Katternberger Rundweg befindet sich am Bahn-Haltepunkt Grünewald an der Bahnstrecke zwischen Solingen-Ohligs und Remscheid. In Höhe des imposanten Ziegelbaus der Zwillingswerke der Schneidwarenfirma J.A. Henckels biegt der Weg in die Henckelsstraße ein und führt über die Neustraße durch ein Gründerzeitwohngebiet nach Obenpilghausen, wo sich ein paar hübsche Fachwerkhäuser befinden. Nach Überquerung der Hohlstraße wird über einen Feldpfad und dem Strindbergweg Mittelpilghausen erreicht, wo es durch einen Privathof über einen schmalen Feldweg hinab in das Tal zum Pilghauser Bach geht.

Nach ein paar hundert Metern entlang dem Bach geht es wieder den Hang hinauf nach Untenpilghausen,wo wieder einige sehenswerte Fachwerkhäuser zu besichtigen sind. Hier wird nun der Siedlungsbereich verlassen und es wird anfangs auf Feldpfaden mit Blick über das Tal auf Siepen, anschließend auf Waldwegen dem Lauf des Pilghauser Bachs gefolgt. Dabei passiert man den Pilghauser Kotten und den Neuenhauser Kotten. Bei Nöhrenhaus mündert der Pilghauser Bach in den Nacker Bach und der Weg in die Nöhrenhauser Straße. Am Nöhrenkotten vorbei geht es ein paar Meter auf der Straße entlang, dann parallel zu ihr auf schmalen Waldpfaden am Nacker Bach entlang entgegen der Fließrichtung. Am Nester Kotten und dem Flecken Nacken/ Nacker Kotten vorbei geht es im Wald weiter am Bach entlang zum Weg Kotter Hammer, wo in Höhe der Schlammteiche der ehemaligen Kläranlage die Talseite gewechselt wird. Bei Kotterheidberg wird der Ernenkotten passiert, dann nähert sich der Weg wieder innerstätischem Gebiet, das nach erneuter Bachüberquerung bei der Wielandstraße wieder erreicht wird.

Auf der Goethestraße wird wieder die Bahnlinie überquert und - abgesehen von ein paar Metern über einen Spielplatz an der Kirschbaumer Straße - geht es auf innerstädtischen Straßen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dabei bildet die hübsche neoromanische Lutherkirche einen interessanten Blickfang.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt nur im Bereich des Bahnhofs geschlossen über Asphalt, genau genommen bis Untenpilghausen und ab der Wielandsstraße. Ansonsten geht es über recht brauchbare Waldwege und Feldpfade. Bei Regenwetter finden sich aber doch vermehrt längere Moraststellen, so vor und hinter Untenpilghausen, sowie am Nacker Bach vor Nacken, wo eine Stelle fast unpassierbar ist. Auffallend ist auch, daß im Nacker Bachtal der Weg ab und an auf schmalen Pfad parallel zu einem breiten Weg verläuft. An der Kirschbaumer Straße kürzt der Weg noch kurz über einen Spielplatz ab.

Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wanderzeichen in beide Richtungen angbracht sind.

Wegverlauf

Wegänderung

Der Beginn des Wanderwegs lag ursprünglich bei dem ehemaligen Solinger Hauptbahnhof, bis dato eine selten schäbige und heruntergekommene Ruine, die für jeden Bahnreisenden eine Zumutung war und die Solinger Gäste wahrlich nicht Willkommen hieß. Im Mai 2006 wurde der alte Hauptbahnhof durch zwei, nur wenige hundert Meter entfernte neu gebaute Haltepunkte ersetzt. Das baufällige Empfangsgebäude wurde renoviert und beherbergt heute der Solinger Forum Produktdesign.

Mit der Aufgabe des Bahnhofs wurde der Startpunkt zu dem neuen Haltepunkt Grünewald verlegt.

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