Industriegeschichtspfad Historisches Gelpetal

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Wegzeichen IndustriegeschichtspfadHistorisches Gelpetal
Alternatives Wegzeichen IndustriegeschichtspfadHistorisches Gelpetal

Industriegeschichtspfad
Historisches Gelpetal

Remscheid, Wuppertal
Gelpetal und SaalscheidGrund und Westen

Karte IndustriegeschichtspfadHistorisches Gelpetal
Höhenprofil IndustriegeschichtspfadHistorisches Gelpetal
Weglänge ca. 9,5 km
(7,1 km für die eigentliche Runde, 2 x 1,2 km für den Zugangsweg vom Steffenshammer aus)
Steigung 235 Höhenmeter
Steigungsquotient 24,7 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Steffenshammer, das Gelpe- und Saalbachtal mit den historischen Zeugnissen der frühen metallverarbeitenden Industrie, Zillertal, Minigolfanlage, Ronsdorfer Talsperre, Walderlebnisweg an der Ronsdorfer Talsperre,
KMZ-Datei Datei:Industriegeschichtspfad Historisches Gelpetal.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Remscheid—Clemenshammer
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 680 und AST
N 51° 12' 07.2", O 7° 09' 59.1"
Bushaltestelle Remscheid—Gerstau
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 615
N 51° 12' 02.4", O 7° 09' 32.4" (ca. 700m Fußweg bis zum Wanderweg)
Bushaltestelle Wuppertal—Ronsdorfer Talsperre
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 640
N 51° 13' 13.8", O 7° 11' 29.8" (ca. 600m Fußweg bis zum Wanderweg)
Bushaltestelle Wuppertal—Am Sonnenblick
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 650
N 51° 13' 39.5", O 7° 10' 45.7"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Empfohlener Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Clemenshammer
N 51° 12' 08.6", O 7° 09' 59.2"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Zillertal
N 51° 12' 40.5", O 7° 09' 55.3"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Ronsdorfer Talsperre
N 51° 13' 14.0", O 7° 11' 25.4" (ca. 600m Fußweg bis zum Wanderweg)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Bergisch Nizza/Oberer Jansenkotten
N 51° 13' 39.5", O 7° 09' 50.0"
Restaurant Gastronomie Café

Café Restaurant Haus Zillertal

Zillertal 1 • 42349 Wuppertal
N 51° 12' 41.6", O 7° 09' 53.8"
Gaststätte Restaurant Alt&Neu
Holthauser Straße 126 • 42369 Wuppertal
N 51° 13' 40.4", O 7° 10' 48.7"
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Egon Viebahn: Hämmer- und Schleifkotten im Gelpetal; ISBN 3-87093-033-0

Die protoindustrielle Verarbeitung von Metall wurde im Gelpe- und Saalbachtal schon früh betrieben. Seiten dem 16. Jahrhundert sind Schleifkotten und Hammerwerke belegt, die sich wie an einer Perlenschnur entlang der Bäche aneinandereihten und die die lange Tradition der Metallhandwerks der Region begründeten.

Als Antriebsquelle nutzte man Jahrhundelang die Kraft der Wasserläufe, an deren Ufern die Kotten und Schleifhämmer errichtet wurden. In späteren Jahren ersetzten die Dampfkraft oder Elektromotoren die oberschlächtigen Wasserräder. Die meisten Spuren dieser Industrie sind längst vergangen, einzig einige wenige Grundmauern und die wassertechnischen Bauten wie Stauteiche, Ober- und Untergräben sind noch erhalten.

Einige wenige Gebäude wie der Käshammer oder der Steffenshammer, in dem das alte Handwerk museal vorgeführt wird, sind aber restauriert worden und können (größtenteils nur von außen) besichtigt werden. 1980 wurde unter Leitung von Egon Viebahn ein Industriegschichtlicher Wanderweg geschaffen, um die Historie der Stätten auch einem breiterem Publikum vorzustellen. Informationstafeln wurden an vielen Standorten angebracht, welche die sehenswerte Orte und Stätten kurz erläutern. Ein Buch fasst die Stationen zusammen.

Dieser Wanderweg, der bislang nur durch einige wenige Schilder ausgewiesen war, wird ab 2010 offziell als SGV-Wanderweg gezeichnet werden.

Inhaltsverzeichnis

Stationen

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist die frühere Außenstelle des Remscheider Werkzeugmuseums, der Steffenshammer in der Remscheider Ortschaft Clemenshammer an der Mündung des Gelpebachs in den Morsbach. Von dort führt der Weg entlang dem Gelpebach an den Resten des Neuenkotten, des Reinshagenhammers, des Westerhammers und des Wolfertshammers hinauf zu dem Zusammenfluß des Saalbachs mit dem Gelpebach am Ausflugslokal "Haus Zillertal".

Dort wendet sich der Weg in das Saalbachtal und führt an den Stauteichen des Hordenbachshammer, des Roodenkotten und des Manneshammer vorbei hinauf zur Ronsdorfer Talsperre. Entlang der Uferlinie mit dem hiesigen Waldlehrpfad steigt der Weg weiter an und wendet durch das Waldgebiet im Saalscheid der Klinik Bergisch-Land zu. Nun folgt ein kurzer Abschnitt durch das Wohngebiet im Ortsteil Holthausen, bevor der Abstieg zu dem Oberlauf des Gelpebachs in Angriff genommen wird.

Der Weg folgt nun dem Bach in Fließrichtung. Auch hier sind es weitere alte Hämmer, deren Reste besichtigt werden können. Das Speckshämmerchen wird noch heute als Wohnhaus genutzt, während von dem Pickardskotten nichts mehr und von dem Oberen Jansenkotten nur noch ein Schornstein erhalten ist. Am Oberen Jansenkotten befand sich auch das einst beliebte Ausflugslokal Bergisch Nizza, das im zweiten Weltkrieg zerstört wurde und von dem auch nur noch Grundmauern erhalten sind.

Es folgen nun der Cremerskotten, der Meistershammer, der Teschenkotten, der Untere Jansenkotten, der Tippelskotten und der Jasperskotten bevor mit dem Käshammer ein vorbildlich restauriertes Gebäude in Sicht kommt, das heute ebenfalls als Wohnhaus dient. Weiter geht es nun am Mühlenbergerkotten, dem noch vorhandenen Büngershammer und dem Friedrichshammer vorbei zum bekanntesten ehemaligen Bauwerk im Gelpetal, der Hundsschüppe, kurz vor dem Ausflugslokal "Haus Zillertal". Ab hier geht es auf dem Hinweg entlang dem Gelpebach wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Die Strecke besteht aus gut begehbaren Wald- oder Asphaltwegen.

Wegverlauf

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