Historischer Zielwanderweg = (Jägerhof — Öhde)

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Wegzeichen Historischer Zielwanderweg =(Jägerhof — Öhde)

Historischer Zielwanderweg =
(Jägerhof — Öhde)

Wuppertal
Scharpenacken, Barmer Wald und Barmer Anlagen

Karte Historischer Zielwanderweg =(Jägerhof — Öhde)
Höhenprofil Historischer Zielwanderweg =(Jägerhof — Öhde)
Weglänge ca. 7,0 km
Steigung 120 Höhenmeter
Gefälle 296 Höhenmeter
Steigungsquotient 17,1 Höhenmeter pro km
Gefällquotient 42,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Scharpenacker Busch, Blick in die Landschaft
KMZ-Datei Datei:Historischer Zielwanderweg = (Jägerhof — Öhde).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Parkstraße
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 620, 630, 640, 646, CE61 und CE62
N 51° 14' 14.2", O 7° 11' 41.8"
Endpunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Öhde
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616 und 626
N 51° 15' 27.3", O 7° 13' 58.2"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Straße Blombacher Bach
N 51° 15' 27.1", O 7° 14' 01.4" (ca. 200m Fußweg vom Ausgangspunkt)
Endpunkt:
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Fürstenstraße
N 51° 14' 14.2", O 7° 11' 46.3" (ca. 100m Fußweg vom Ausgangspunkt)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Jägerstübchen

Kurfürstenstraße 146 • 42369 Wuppertal
N 51° 14' 14.6", O 7° 11' 48.9"
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Zu den vergessenen Wanderwegen im Wuppertaler Stadtgebiet gehören auch zwei Zielwanderwege auf dem Gelände des nun ehemaligen Standortübungplatz Scharpenacken. Auf einem Stadtplan ist der Weg eingezeichnet und in einer Infobroschüre aus den 1960er Jahren wird die Streckenführung detailiert beschrieben.

Heute kann man den Weg nicht mehr vollständig begehen, da zum einen nun das eingezäunte ehemalige Kasernengelände den Weg unterbricht (Die Kasernen Colmar und Diedenhofen existierten zwar schon zu dieser Zeit schon, waren aber baulich noch getrennt, so daß der Zwischenraum durchgängig war. Zuletzt wurden die baulich vereinten Kasernen General-Oberst-Hoepner Kaserne genannt), zum anderen existieren einst vorhandenen Pfade nicht mehr und unterscheiden sich nicht mehr vom Wald.

Darüber hinaus sind einige Abschnitte heute nicht mehr begehbar, da zum Ausgleich für diesen Flächenverbrauch für den Gefängnisneubau bei Erbschlö auf dem 2004 freigewordenen Standortübungsplatz ehemals frei zugängliche große Wiesen- und Waldbereiche abgezäunt und damit unzugänglich gemacht wurden. Die alten Wege wurden damit zum Teil endgültig unterbrochen.

Sorgen die derzeitigen Unterbrechungen jetzt schon dafür, dass dieser Weg wie kaum ein anderer durch die mehrfachem Unterbrechugen nicht mehr abwanderbar ist, so werden voraussichtilich auch die ersten paar hundert Meter Wegstrecke ab Startpunkt durch den baldigen mehrspurigen Ausbau der Parkstraße (L419) bald nicht mehr existieren.

Wegbeschreibung

Der Ausgangspunkt für den Rundwanderweg befand sich an der Haltestelle "Jägerhof" an dem östlichen teil der Oberbergischen Straße. Heute trägt die Haltstelle den Namen "Parkstraße". Der Weg führte nun auf der Parkstraße ein paar hundert Meter in Richtung Lichtscheid und bog dort in den Grünstreifen zu den Kasernen hin ab. Am Rande der Diedenhofen Kaserne führte der Weg zum Flecken Delle und wendete sich dort zum Quellteich des Schmalenhofer Bachs in den nördlich der Parkstraße gelegenen Ronsdorfer Anlagen hin.

Der Weg zwischen den ehemaligen Kasernen ist heute nicht mehr begehbar, da das Kasernengelände vollständig umzäunt ist. Man kann die Wegzeichen innerhalb des Geländes aber auf den Zaunpfosten des Grenzzauns der ehemaligen Diedenhofer Kaserne noch gut erkennen. Durch die Umwandlung des Geländes in ein Gewerbegebiet kann der Durchgang möglicherweise bald wieder frei sein, wenn er nicht durch neue Fabrikgebäude überbaut werden wird.

Ab Delle folgte der Weg dem Lauf des Schmalenhofer Bachs ein gutes Stück, bis ein schmaler Pfad, der auch heute noch existiert, nach links an einem Bach entlang hoch zu dessen Quelle unter den Wiesen am Scharpenacker Weg führt. An der Quelle bog der Weg nach rechts ab und führte durch den oberen Teil des Walds nahe dessen Rand nach Osten.

Heute ist dieser Teil des Waldes als Schutzgebiet umzäunt und der alte Waldweg gesperrt und schon zuvor war er oben vollkommen zugewachsen und nicht mehr erkennbar. Einzig Markierungen an Bäumen lassen noch indirekt auf seine Existenz schließen.

Nach einem Halbbogen auf schmalen Pfaden ging es auf einen abschnittsweise heute nur zu erahnenden Weg immer am Rand des Walds entlang, bis ein Abstieg den Hang hinab zu einem tiefer gelegenen Waldweg erfolgt. Dieser Abstieg ist heute nicht mehr als Pfad vorhanden. Zudem fällt das Gelände sehr steil ab. Von einer Begehung ist abzuraten. Der Waldweg führt direkt zum Wüsterfelder Weg, der bald in dem Hammesberger Weg mündet. Auf diesen ging es über die Gleise der Bahnstrecke Oberbarmen — Ronsdorf hinweg und an der Autobahn A1 vorbei hinab zur Lenneper Straße. Unterhalb der großen Autobahnbrücke führte der Weg anschließend über die Wupper zum früheren Bahnhaltepunkt Öhde an der Öhder Straße.

Wegzustand und Begehbarkeit

Die Wege sind zu fast gleichen Teilen entweder geflastert oder asphaltiert. Der Anteil unbefestigter Wege tritt dagegen etwas zurück, dafür sind diese im Großen und Ganzen problemlos zu bewältigen, wenn sie auch nicht oft begangen werden. Teilweise geht es aber auch nur über Wiesen ohne direkt erkennbaren Weg. Für die heute nicht begehbare Abschnitte kann ich aus naheliegenden Gründen keine nähere Wegzustandsbeschreibung geben.

Die Wegzeichen sind extrem selten und fehlen über weiten Strecken. Während sie zu Anfang noch gut erkennbar und sogar auf dem ehemaligen Kasernengelände vorhanden waren, fehlen sie auf den Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes bis auf sehr wenige Ausnahmen fast vollständig. Am Hammesberger Weg kann man dann wieder vereinzelte Markierungen finden.

Wegverlauf

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

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