Historischer Rundwanderweg A4 (Egen)

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Wegzeichen Rundwanderweg A4

Rundwanderweg A4
Wipperfürth, Radevormwald
Egen und NeyetalsperreHahnenberg und Hönde

Karte Rundwanderweg A4
Höhenprofil Rundwanderweg A4
Weglänge ca. 7,7 km
Steigung 109 Höhenmeter
Steigungsquotient 14,2 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Kirche in Egen, Blick in das Bevertal, Modellflugplatz, Bevertalsperre
KMZ-Datei Datei:Historischer Rundwanderweg A4 (Egen).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wipperfürth—Egen
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 337
N 51° 10' 08.4", O 7° 24' 28.6" (Nur eine Anbindung am Tag, kein Linienverkehr Samstags, Sonntags und Feiertags)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Egen
N 51° 10' 09.5", O 7° 24' 30.7"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Wigger

Egen 3 • 51688 Wipperfürth
N 51° 10' 08.2", O 7° 24' 26.3"
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Schaut man sich die Wandertafel in Egen an, so fällt auf, daß der Weg Rundwanderweg in der Aufzählung der Rundwanderwege Rundwanderweg bis Rundwanderweg fehlt. Dieser Weg hat aber einst existiert, wurde nach meinen Informationen aber schnell wieder aufgegeben, da es Konflikte mit der reitenden Bevölkerung gab. Folgt man der alten Streckenführung, so bemerkt man schnell das Konfliktpotential, sind doch die öffentlichen Waldwege im unerträglichen Maße zermatscht und durch Pferde zertrampelt worden. Hier hat man diesmal zur Abwechslung die Fußgänger von der Waldnutzung ausgesperrt, während die Reiter in Radevormwald wohl eine besondere Lobby zu besitzen scheinen.

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt für diesen Wanderweg war das hoch gelegene Wipperfürther Dörfchen Egen, das etwas schwierig über Nebenstraßen zu erreichen ist, dafür aber eine sehenswerte katholische Kirche besitzt. Auf einer dieser Nebenstraße wurde der Ort zum Bevertal hin verlassen. Der Wald öffnet sich schnell und man findet einen schönen Blick in das Bevertal und die dort verstreut liegenden Ort- und Hofschaften. Der Weg bog nach rechts auf eine weitere Nebenstraße ab, überquerte im Tal den Bach Bever und durchlief die Hofschaft Schwickertzhausen.

Nun ging es zur Hofschaft Ahlhausen, die durchquert wurde und hinter der sich ein recht zugewachsener Hohlweg zum Reithof Berge anschloss. Der Besitzer der Hofschaft Ahlhausen, der auch schon in Mesenholl die Verlegung des Wuppertaler Rundwegs erzwang, hat auch hier den Durchgang verboten und den Hohlweg unpassierbar gemacht.

Daher biegt man zur Erwanderung nach Schwickertzhausen nach links ab, dann rechts und folgt den Fahrwegen an Gut Berge vorbei bis zur einmündung des Hohlwegs.

Nun ging es nach rechts durch den Wald hinab zum Moorbach. Dieser wird überquert und der Höhenzug auf der anderen Seite erklommen. Oben angekommen, wendet sich der Weg kurz vor einer großen Freifläche nach links und führt auf dem Höhenzug an einem Modellflugplatz vorbei zur Kreisstraße K11, die sogleich überquert wird. Einer kleinen Zufahrtsstraße nach Hönde folgend, wird die Ortschaft durchquert und einem Feldweg hinab zur Bevertalsperre gefolgt. Bei Stoote trifft der Feldweg wieder die Kreisstraße K11, auf der es entlang der Bevertalsperre bis nach Levenhausen geht. Dort zweigt eine weitere Nebenstraße direkt in Richtung Egen ab, der nun auch an der Hofschaft Güttenhausen (hier wieder Überquerung der Bever) vorbei gefolgt wird. Das letzte Stück auf der Straße wird richtig steil, aber Egen, der Ausgangspunkt, ist schnell wieder erreicht.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Wanderweg verläuft mehr als die Hälfte auf kleinen asphaltierten Nebenstraßen mit wenig Verkehr. Der Abschnitt auf der Kreisstraße K11 wird etwas häufiger und auch schneller befahren, so daß man hier besonders aufpassen sollte. Der sichtlich kaum frequentierte Hohlweg zwischen Ahlhausen und Berge ist sehr stark mit Dornengestrüpp bewachsen und im Sommer nicht zu empfehlen. Ohnehin soll er mittlerweile ganz verschwunden sein. Auch nicht empfehlenswert sind die Morastlöcher hinter Berge, die sich Waldweg nennen. Erfreulicherweise kann man meist parallel neben dem eigentlichen Weg dem gröbsten Morast entgehen. Ab dem Höhenzug wird es dann deutlich besser.

Wanderzeichen habe ich keine entdecken können, hier hat man wohl bei der Entfernung ganze Arbeit geleistet.

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

Wegverlauf

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