Historischer Rundwanderweg A3 (Volmarstein)

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Wegzeichen Rundwanderweg A3

Rundwanderweg A3
Wetter (Ruhr)
Volmarstein, Grundschöttel, Schmandbruch, Oberwengern und Voßhöfen

Karte Rundwanderweg A3
Ansicht auf Google Maps
Höhenprofil Rundwanderweg A3
Weglänge ca. 4,3 km
Steigung 93 Höhenmeter
Steigungsquotient 21,6 Höhenmeter pro km
KMZ-Datei Datei:Historischer Rundwanderweg A3 (Volmarstein).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Köhlerstraße
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 553, 555 und 584
N 51° 21' 53.4", O 7° 22' 27.8" (ca. 100m zum Wanderweg)
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Am Grünewald
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 552, 553, 555 und 584
N 51° 21' 37.9", O 7° 21' 51.1"
Bushaltestelle Wetter (Ruhr)—Steveling
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 553 und 555
N 51° 21' 41.2", O 7° 22' 26.8"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz am Sportplatz Köhlerwaldstraße
N 51° 21' 53.2", O 7° 22' 44.8"
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Bis in die 1990er Jahre hinein waren ausgehend vom Wanderparkplatz "Sportplatz Köhlerwaldstraße" drei Rundwanderwege markiert, die im Bereich von Volmarstein und Schmandbruch verliefen. Diese Wege sind irgendwann aufgegeben worden und die Markierungen wurden geschwärzt oder sind mittlerweile stark verblasst. Die Gewerbegebiete Schöllingerfeld und Nielande wurden eingerichtet, so dass die originale Streckenführung von zwei der drei Wege teilweise nicht mehr begehbar ist. Auch dem dreispurigen Ausbau der Autobahn A1 und die Einrichtung der Anschlussstelle Volmarstein sind Wegabschnitte zum Opfer gefallen. Auch wenn man den Wegen mit kleineren Umwegen im Großen und Ganzen noch folgen kann, so sind sie durch die ganzen Änderungen im Landschaftsbild nicht mehr sehr attraktiv und die Entscheidung, die Wege aufzugeben, ist nachvollziehbar.

Wegbeschreibung

Dieser Rundwanderweg begann am Parkplatz des Sportplatz "Köhlerwaldstraße". Durch ein Tal ging es von dort am Rande einer Deponie zur Straße An der Kohlenbahn, der Landesstraße L807 nach Hagen-Haspe. Entlang der stark befahrenen Straße geht es zu einem Kreisverkehr.

Zu Lebzeiten dieses Wanderwegs gab es den Kreisverkehr noch nicht. Der Weg bog nach links in die Vogelsanger Straße ein, erreichte nach ein paar Metern die Autobahn A1 und führte auf einem Fußweg an dieser entlang zur Hofschaft Auf Schölling. Dieser Fußweg existiert seit dem dreispurigen Ausbau der Autobahn A1 nicht mehr, ein neues Gewerbegebiet breitet sich nun bis zur Schnellstraße hin aus.

Daher geht es es alternativ nun auf der Straße Schöllinger Feld mitten durch das Gewerbegebiet und der Weg trifft bei der Hofschaft Auf Schölling auf den alten Fußweg.

Die Hofschaft wurde umrundet und es geht über die Straße Am Stork hoch zur Grünewalder Straße, an der ev. Stiftung Volmarstein vorbei und über eine Brücke wird auch die Vogelsanger Straße wieder überquert. Der Weg macht einen Abstecher über die Straßen Am Rohlande, Am Loh und Stevellinger Straße zurück zur Vogelsanger Straße. Dieser wird zur Straße Köhlerstraße gefolgt, von der die Köhlerwaldstraße abbiegt. Zum Ausgangspunkt ist es nicht mehr weit.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt fast ausschließlich über Asphalt. Da ein Großteil der Streckenführung durch Wohn- und Gewerbegebiete oder sogar entlang von stark befahrenen Straßen führt, ist die Entscheidung, diesen Wanderweg aufzugeben, durchaus richtig gewesen.

Die Wegzeichen sind entgegen der Erwartung an vielen Stellen noch recht gut erkennbar, an anderen Stellen dagegen fehlen sie auch an Abzweigen. Ohne Kenntnis des Streckenverlaufs oder (m)eine Karte ist es schwer, dem Weg zu folgen. Auf längeren Geradeausstrecken sind oft Zeichen beim Anstrich von Laternenpfählen mit übermalt worden, so auf den Straßen An der Kohlenbahn, Grünewaldstraße und Köhlerwaldstraße.

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

Wegverlauf

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