Historischer Rundwanderweg A1 (Vorsperre Große Dhünn)

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Wegzeichen Historischer Rundwanderweg A1

Historischer Rundwanderweg A1
Kürten, Wipperfürth, Wermelskirchen
DhünnvorsperrenWipperfeld

Karte Historischer Rundwanderweg A1
Höhenprofil Historischer Rundwanderweg A1
Weglänge ca. 11,4 km
Steigung 306 Höhenmeter
Steigungsquotient 26,8 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Vorsperre Große Dhünn, Großen Dhünntalsperre, Blick in die Landschaft
KMZ-Datei Datei:Rundwanderweg A1 (Vorsperre Große Dhünn).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Bushaltestelle Kürten—Wolfsorth
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 427
N 51° 04' 14.3", O 7° 15' 27.5"
Bushaltestelle Kürten—Hutsherweg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 427
N 51° 04' 02.4", O 7° 14' 36.5" (ca. 100m zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Neumühle
N 51° 05' 16.9", O 7° 16' 54.9" (ca. 100m zum Wanderweg)
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten im Hutsherweg
N 51° 04' 02.7", O 7° 14' 35.2"
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Dieser Weg wurde 2012 bei der Umstrukturierung des Wermelskircher Wanderwegenetzes im Rahmen des Projekts UnverDHÜNNt der Regionale2010 zum Wasserroute unverDHÜNNt 2 umgewidmet und mit einem neuen Wegzeichen vesehen. Dabei wurde am Südufer die Wegführung nur leicht geändert.


Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für diesen schönen Rundwanderweg bietet sich der Wanderparkplatz "Neumühle" an der Stauwurzel der Vorsperre Großen Dhünn der Großen Dhünntalsperre an, der, genau auf der Grenze zwischen Wermelskirchen und Kürten gelegen, von der Landesstraße L409 erreichbar ist. Auf eben dieser Landesstraße führt der Weg ein paar hundert Meter in Richtung Kürten, biegt dann nach links in ein Bachtal ab und führt durch Wald mehr oder weniger parallel zur kurvenreichen Landstraße weiter. Diese wird schlußendlich überquert und durch weiteren Wald oberhalb der Vorsperre geht es hinauf zum Flecken Wolfsorth an der Bundesstraße B506 zwischen Wipperfürth und Kürten-Bechen, die im Mittelalter Teil eines Heerwegs zwischen Köln und Wipperfürth war.

Kurz vor der Bundesstraße wendet sich der Weg aber wieder von ihr ab, durchquert den Flecken Dhünnberg und erreicht sie schließlich doch noch. Auf dieser wird die Ortschaft Hutsherweg (der Ortsname ist ein deutlicher Hinweis auf den alten Heerweg) erreicht, in der der Weg nun wieder hinab in das Tal zur Vorsperre wendet. Das Sperrwerk wird schnell erreicht und man bekommt bei dessen Überquerung zur anderen Seite der Vorsperre hin einen Eindruck über die riesige Größe der Hauptsperre, obwohl selbst von hier der Großteil überhaupt nicht sichtbar ist. Entlang dem bewaldeten Ufer der Vorsperre geht, den einzelnen Buchten folgend, wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg überwiegend über gute Waldwege ohne Moraststellen. Die Ausnahme davon findet man im Bachtal zu Anfang, wo der Weg etwas schlammig ist. Die Asphaltstrecken sind in der Minderzahl, wobei die Abschnitte entlang der Landesstraße und der Bundesstraße durch starken Verkehr weniger Freude machen.

Hinweis

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

Wegverlauf

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