Historischer Rundwanderweg 3 (Gruiten)

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Wegzeichen Rundwanderweg 3

Rundwanderweg 3
Haan, Wuppertal
Gruiten und Grube 7Vohwinkel, Osterholz, Schöller und Dornap

Karte Rundwanderweg 3
Höhenprofil Rundwanderweg 3
Weglänge ca. 5,0 km
(5,8 km für eine begehbare alternative Streckenführung)
Steigung 131 Höhenmeter
Steigungsquotient 26,2 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte bei Haus Poock, Kalksteinbruch Grube 7
KMZ-Datei Datei:Historischer Rundwanderweg 3 (Gruiten).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Haan—Rosenbaum Osterholz
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 641
N 51° 13' 42.2", O 7° 01' 32.4"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Hermgesberg
N 51° 14' 15", O 7° 01' 56"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Zur Mühlen
N 51° 13' 18.3", O 7° 01' 17.4" (ca. 750 zum Wanderweg)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Haus Poock
N 51° 13' 43.8", O 7° 01' 34.4"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Grube 7 (Zufahrt Hahnenfurther Weg)
N 51° 13' 55", O 7° 01' 41"
Restaurant Gastronomie Café

Hotel Restaurant Haus Poock

Osterholzerstraße 83 • 42781 Haan-Gruiten
N 51° 13' 43.5", O 7° 01' 32.4"
Gaststätte Restaurant Am Mühlengrund
Vohwinkeler Straße 31 • 42781 Haan-Gruiten
N 51° 13' 20.2", O 7° 01' 10.8"
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In den 1970/80er Jahren schuf der ehemalige Zweckverband Erholungsgebiet Neandertal im Rotthäuser Bachtal, im Düsseltal/Neandertal und bei Gruiten mehrere Rundwanderwege. Die Wege bei Gruiten und im Rotthäuser Bachtal sind mittlerweile abgegangen, während die Rundwege im Neandertal in Form der heutigen SGV Autofahrerrundwanderwege weiterleben. Allerdings scheinen die Wege bei Gruiten im Gegensatz zu denen im Rotthäuser Bachtal und im Düsseltal nie in der Landschaft mit Wegzeichen versehen worden zu sein.

Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz "Hermgesberg" führte der Weg durch das Waldgebiet Osterholz geradewegs zur Osterholzer Straße, die Wuppertal-Vohwinkel mit Haan Gruiten-Dorf verbindet, und überquerte diese. Durch den Wald ging es nun weiter in Richtung Gruiten-Dorf und erreichte auf schmalen Pfaden eine Wüstung, die Klevenhof genannt wird und von dem nur noch Grundmauern zu erahnen sind.

Der Originalweg würde jetzt von Klevenhof in gerade Linie den Hügel hinauf zum ehemaligen Wirtschaftsweg des Kalksteinbruchs "Grube 7" am Kreuzungspunkt nach Zur Mühlen führen. Dieser Weg ist nun komplett mit mannshohen Buschwerk überwachsen und gar nicht mehr erkennbar. Zudem versperren Weidezäune den Durchgang.

Alternativ geht man an Klevenhof vorbei weiter geradeaus zu einem Waldweg, der dann auf dem Wirtschaftsweg mündet und geht auf diesem bergwärts zum Kreuzungspunkt.

Nun ging es ab der Wegkreuzung ein kurzes Stück auf einem Fahrweg in Richtung Zur Mühlen. Der Originalweg würde jetzt durch den Wald in direkter Linie nach Heidersprung führen. Dieser Weg existiert nur die ersten Meter noch, dann verliert er sich komplett und eine abgesperrte Schonung versperrt das Durchkommen.

Alternativ geht man auf dem Fahrweg weiter bis kurz vor Zur Mühlen, biegt dann nach Voisholz ab und wendet sich auf einen schmalen Pfad parallel zu einem Bach wieder bergwärts.

Der Bach wird übersprungen und bei Heidersprung erreicht der Weg wieder die Osterholzer Straße und überquert sie erneut. Hinter der Straße führt der Weg durch ein Wild- und Kleintiergehege zum Rand des Kalksteinbruchs "Grube 7", wendet sich aber wieder dem Wirtschaftweg zu und führt auf dem Hahnenfurther Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zum überwiegenden Teil über Waldwege. Diese sind im ersten Teil noch breit und gut begehbar. Der Weg nach Klevenhof beginnt breit und wird im weiterne Verlauf immer schmaler und holperiger. Dazu liegen anfangs noch eine Vielzahl gefällter Bäume im Weg herum. Auch Eingangs des Weges von Voisholz hinauf nach Heidersprung liegt etwas Buschwerk im Weg, dann wird der Weg immer schmaler und dann gilt es noch einen Bach zu überspringen. Die Wege am Tiergehege sind bei Regenwetter stark morastig.

Wegzeichen gibt es keine, ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs ist der Weg nicht zu finden.

Wegverlauf

Hinweis

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

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