Historischer Rundwanderweg 1 (Gruiten)

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Wegzeichen Rundwanderweg 1

Rundwanderweg 1
Haan, Wuppertal
Gruiten und Grube 7Vohwinkel, Osterholz, Schöller und Dornap

Karte Rundwanderweg 1
Höhenprofil Rundwanderweg 1
Weglänge ca. 12,6 km
(13,5 km für eine begehbare alternative Streckenführung)
Steigung 269 Höhenmeter
Steigungsquotient 21,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Alter Steinbruch Grube 10, Kalkwerke Dornap/Holthausen, Alte Dampflok, Rittergut Schöller mit dem Bergfried, Düsseler Bachlauf, Historischer Ortskern Gruiten-Dorf
KMZ-Datei Datei:Historischer Rundwanderweg 1 (Gruiten).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Haan—Gruiten, Dorf
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 742
N 51° 13' 36.7", O 7° 00' 30.1"
Bushaltestelle Wuppertal—Waldkampfbahn
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 641
N 51° 14' 02.9", O 7° 03' 21.5"
Bushaltestelle Wuppertal—Hahnenfurth
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 745, SB68 und AST45
N 51° 14' 56.0", O 7° 02' 29.3"
Bushaltestelle Haan—Gruiten, Kirche
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 641 und 742
N 51° 13' 32.7", O 7° 00' 44.3"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Pastor-Vömel-Straße
N 51° 13' 33.7", O 7° 00' 42.5"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Zur Mühlen
N 51° 13' 18.3", O 7° 01' 17.4"
Parkplatz Parkplatz Am Sportplatz Waldkampfbahn
N 51° 14' 06.7", O 7° 03' 31.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Schöller
N 51° 14' 41", O 7° 01' 42"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Grube 7 (Am Steinbruch)
N 51° 13' 50.3", O 7° 00' 42.7"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Wiedenhof

Pastor-Vömel-Straße 30 • 42781 Haan-Gruiten
N 51° 13' 36.9", O 7° 00' 31.7"
Café im Dorf
Pastor-Vömel-Straße 30 • 42781 Haan-Gruiten
N 51° 13' 34.7", O 7° 00' 34.2"
Gaststätte Restaurant Am Mühlengrund
Vohwinkeler Straße 31 • 42781 Haan-Gruiten
N 51° 13' 20.2", O 7° 01' 10.8"
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In den 1970/80er Jahren schuf der ehemalige Zweckverband Erholungsgebiet Neandertal im Rotthäuser Bachtal, im Düsseltal/Neandertal und bei Gruiten mehrere Rundwanderwege. Die Wege bei Gruiten und im Rotthäuser Bachtal sind mittlerweile abgegangen, während die Rundwege im Neandertal in Form der heutigen SGV Autofahrerrundwanderwege weiterleben. Allerdings scheinen die Wege bei Gruiten im Gegensatz zu denen im Rotthäuser Bachtal und im Düsseltal nie in der Landschaft mit Wegzeichen versehen worden zu sein.

Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Der Weg begann laut den Karten am Parkplatz am Ortseingang von Gruiten-Dorf. Die Umgehungsstraße Gruiten-Dorfs wurde überquert und an der Kleinen Düssel entlang ging es über Weilenhaus nach Vockenhaus.

Der Originalweg führe jetzt weiter entlang der Kleinen Düssel über ein Feld nach Voisholz. Dieser Abschnitt ist durch mehrere Weidezäune nun versperrt, ein Pfad ist nur zu erahnen.

Daher wandert man alternativ von Vockenhaus am besten einen Feldweg hinauf Richtung Osterholzer Straße. Am Beginn des Wäldchens biegt der Weg dann auch einen nur ansatzweise sichtbaren Pfad nach Rechts ab und führt am Rande der Lichtung hinab in den tiefer gelegenen Wald. Dort wird ein Bach überquert und entlang dieses Baches geht es nun am Waldrand nach Voisholz.

Von Voisholz führte der Weg zur Vohwinkeler Straße, folgte ihr ein paar Meter Richtung Wuppertal und bog zu Zur Mühlen ab.

Hinter Zur Mühlen führte der Weg entlang der Kleinen Düssel auf direkten Wege zum ehemaligen Wirtschaftsweg des Kalksteinbruchs Grube 7 . Nun wurde dem Weg ein Landschaftsschutzgebiet und ein Regenrückhaltebecken in den Weg gelegt. Man kann zwar den Zaun am Beginn zu diesem Streckenabschnitt relativ problemlos links liegen lassen, muss dann aber am Feldrand das umzäunte Regenrückhaltebecken umgehen. Besser ist es aber, das Landschaftsschutzgebiet zu respektieren und einen Umweg zu machen.

Alternativ führt der Weg weiter auf dem Fahrweg hinauf zu dessen Einmündung auf dem ehemaligen Wirtschaftsweg des Kalksteinbruchs Grube 7 und folgt diesem wieder talwärts.

Vor der Brücke über die Kleine Düssel bog der Weg dann nach Links in den Wald ab und führte am Rande des kleinen, von der Natur nun zurückeroberten Steinbruchs Grube 10 tiefer in das Waldgebiet Osterholz hinein.

Der Weg führte nun auf direkten Wege über ein Feld zur Hofschaft Schrotzberg und dann nach Alt-Derken abbiegen. Der Waldweg, der vom Hauptweg Richtung dem Feld abzweigt ist schon recht zugewachsen, das Feld selbst mit einen Weidezaun abgesperrt. Einen Feldweg ist auf dem Feld auch nicht mehr zu erkennen.

Alternativ folgt der Weg nun weiter dem Hauptweg, der sich den den Hügel hinaufwendet und im weiteren Verlauf immer mehr zu einem schmalen Pfad mutiert, der am Rande einer Aufforstung nun zu einen Reitweg führt. Dieser Reitweg mündet rechter Hand bald in einem Fussweg, der nun auf direkten Wege zu Alt-Derken führt und diesen Flecken umrundet.

Am Rande des Osterholz ging es an der JVA Simonshöfchen vorbei bis zu einer Lichtung kurz vor dem Naturschutzgebiet Krutscheidt. Von dort führt der Weg durch den Wald hinauf zur Osterholzer Straße / Zur Waldkampfbahn, überquert diese und führt nach ein paar Metern entlang der Straße an einem Tennisplatz und einen Sportplatz vorbei zur Straße Bellenbusch.

Auf dieser wird die Ortschaft Holthauser Heide durchquert und über die kleinen Sträßchen Am Sandfeld und Schlehenweg geht es an dem Anlagen der Kalkwerke Dornap vorbei zur Bundesstraße B7. Auf dem Schöllerweg geht es zur gleichnamigen Ortschaft. Am Gut Schöller biegt der Weg zur Düssel ab und führt auf einem recht schönen Weg entlang dem Bach. Hinter Gut Hermgesberg verläßt der Weg den Wald und führt an mehreren Hofschaften vorbei auf einem kleinen Anliegersträßchen zurück nach Gruiten-Dorf. Die Umgehungsstraße Gruiten-Dorfs wird überquert und durch den historischen Dorfkern geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zur Hälfte über Asphalt, aber abgesehen von dem Abschnitt entlang der Bundesstraße B7 werden die Asphaltstraßen in der Regel eher aber wenig befahren. Der Weg vor Weilershaus kann bei Regenwetter etwas morastig sein. Der Pfad in den Wald hinein hinter Vockenhaus ist kaum erkennbar und führt steil den Hang zum Bach hinab. Dieser muß dann übersprungen werden. Der Pfad entlang diesem Bach ist ebenfalls schmal, aber deutlich erkennbar. Wo der Pfad bei Voisholz in einen größeren Weg mündet, hat irgendjemand etwas Buschwerk auf den Weg gelegt, welches aber kein großes Hindernis darstellt.

Der Weg am kleinen Steinbruch am Beginn des Waldgebiets Osterholz ist relativ schmal und ab und an etwas morastig. Dort gibt es eine Stelle, wo der Hauptweg scheinbar in den Steinbruch abzweigt, der Abzweig in den richtigen Weg aber etwas zugewachsen und somit leicht zu übersehen ist. Hinter dem Abzweig wird der Weg dann rasch wieder breit. Das ändert sich aber kurz darauf wieder und der Weg wird bei einer Aufforstung zu einen immer weniger erkennbaren, zugewachsenen Pfad. Nach kurzer Strecke wird aber ein breiter Reitweg erreicht, der mit seinen tiefen Sanduntergrund etwas beschwerlich zu begehen ist. Da diesem Reitweg nur wenige Meter gefolgt werden muß, kann man aber damit leben. Zwischen Alt Derken und der JVA Simonshöfchen ist nach Regenwetter der ganze Abschnitt - auch links und rechts neben den Weg - extrem verschlammt, ähnelt eher einem Sumpfgebiet.

Wegzeichen gibt es keine, ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs ist der Weg nicht zu finden.

Wegverlauf

Hinweis

Hinweis zu historischen Wanderwegen

Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet.

Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum.

 

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