Historische Alternativstrecke ⋀ des Bergischen Wegs
Aus Berg-Mark-Wege.de
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Historische Alternativstrecke ⋀ des Bergischen Wegs
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| Ansicht auf Google Maps | |
| Weglänge | ca. 4,1 km |
| Steigung | 116 Höhenmeter |
| Gefälle | 130 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 28,3 Höhenmeter pro km |
| Gefällequotient | 31,7 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Wupperbrücke, Aussichtspavillon Diederichstempel, Wiesenkotten, Wupperbrücke, Unterburg |
| KMZ-Datei | Datei:Historische Alternativstrecke ⋀ des Bergischen Wegs.kmz |
| Ausgangspunkt: Bushaltestelle Solingen—Müngsten Brückenpark Anreise — Abreise N 51° 09' 49.1", O 7° 08' 15.2" (ca. 400m Fußweg zum Ausgangspunkt) Endpunkt: Bushaltestelle Solingen—Burg, Brücke Anreise — Abreise N 51° 08' 17", O 7° 08' 52" | |
| Ausgangspunkt: N 51° 09' 59.5", O 7° 08' 04.8" Ausgangspunkt: N 51° 10' 01.3", O 7° 08' 12.8" Endpunkt: N 51° 08' 14", O 7° 08' 54" | |
| Gaststätte Restaurant Haus Müngsten N 51° 09' 41.4", O 7° 08' 07.6" Café Restaurant Wiesenkotten Wiesenkotten 1 • 42659 Solingen N 51° 08' 51.0", O 7° 08' 15.7" Vielfältige Gastronomie im historischen Ortskern Unterburgs, darunter Wupperterasse, Zum Burgvoigt, Haus Striepen, Café Meyer, Café Braun, Drei Linden | |
| Meine Wertung | |
Dieser Wanderweg wurde ehemals als Bezirkswanderweg 6 (SGV Gau Bergisches Land) geführt und war als eine alternative, links der Wupper verlaufende Streckenführung des Hauptwanderwegs
gedacht, der ja bis 2012 auf der rechten Wupperseite verlief. Im Frühsommer 2005 wurde der Wupperweg als Bezirkswanderweg neu erschaffen und hat anstelle dieses Weges die Nr.6 zugewiesen bekommen. Zeitgleich wurden die bis dahin noch sichtbaren Wanderzeichen dieses Weges gelöscht. Seine Wegführung war aber identisch mit dem neu ebenfalls neu geschaffenen Wanderweg
, der nach nur einem Jahr auch wieder gelöscht wurde.
Wegbeschreibung
Der Weg begann an der Kreuzung, wo die Landesstraße L74 in die Bundestraße B229, die Solinger bzw. Remscheider Straße mündet und wo auch der Hauptwanderweg verlief nahe der alten Wupperbrücke. Von dort ging es direkt in die Hänge des Tals der Wupper hinein und auf einem schmalen Pfad inklusive unbefestigter Bachquerung wurde der Aussichtspunkt Diederichstempel, von dem man einen schönen Blick in das Tal auf das Sperrwehr des Schaltkotten und auf die Müngstener Brücke hat, erreicht.
Vom Diederichstempel ist es nicht mehr weit bis unterhalb des imposanten eisernen Brückenbauwerks der Müngstener Brücke, die über 100 Meter hoch das Tal der Wupper überspannt. In Höhe der Brücke stieg der Weg hinab in das Tal und folgt der Wupper auf Uferwegen, die teilweise aus dem Fels gehauen wurden.
Nach einiger Zeit wurde die kleine Wupperbrücke zum Wiesenkotten hin passiert (Nicht überquert) und es ging auf dem Weg weiter hinein nach Unterburg. An der Eschbachstraße im Zentrum Unterburgs endete der Weg wieder am Hauptwanderweg .
Wegzustand und Begehbarkeit
Abgesehen von dem Asphaltstück zwischen dem Wiesenkotten und Unterburg verläuft der Weg über gute Waldwege. Etwas schmaler ist der Pfad zum Diederichstempel. Hier gilt es auch einen Bach zu überspringen. Alternativ kann man aber den Pfad meiden und weiter dem breiten Waldweg folgen, von dem der Pfad abzweigt. Welche Streckenführung die Richtige ist, bleibt unklar, beide waren markiert, der Pfad ist aber interessanter und der Waldweg führt auch nicht unmittelbar am Diederichstempel vorbei. Ein paar harmlosere Moraststellen gibt es am Ufer der Wupper zwischen der Müngstener Brücke und dem Wiesenkotten .
Die Wanderzeichen waren zuletzt schon recht verblaßt und nicht an allen Abzweigen zu finden. Ab 2005 wurden sie weitestgehend übermalt. Einige wenige sind aber noch erhalten geblieben. Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wanderzeichen in beide Richtungen angebracht sind.
Hinweis zu historischen Wanderwegen
Dieser Wanderweg wurde aufgegeben und ist aus den offiziellen Wanderweglisten ausgetragen. Die Beschreibung an dieser Stelle erfolgt alleine aus lokalhistorischen Gründen zwecks Dokumentation des einst bestehenden Wanderwegenetzes. Eine Begehbarkeit in Gänze oder in Teilen kann nicht garantiert werden und erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Obgleich die Wegzeichen nicht mehr aufgefrischt werden, können noch alte Markierungen in der freien Landschaft vereinzelt vorhanden sein. Meistens sind sie aber bereits bis zur Unkenntlichkeit verwittert und auch nicht mehr vollständig durchgängig vorhanden. Daher ist eine Begehung ohne Karte und/oder Kenntnis des Streckenverlaufs oft nicht ohne weiteres möglich. Auch ist es schwer die letzte Streckenführung von noch älteren Varianten zu unterscheiden. In der Regel ist der Weg aber in antiquarischen Wanderkarten eingezeichnet. Es ist möglich, dass heute Teile des Weges von Durchgangsverboten betroffen sind, Hindernisse und Wegsperren Abschnitte unpassierbar machen oder die Natur einzelne Wegstücke (aus Naturschutzgründen auch oft gewolltermaßen) zurückerobert hat. Teilweise kann diese Wegführung durch den Straßen-, Gewerbe- oder Siedlungsbau überbaut oder aus naturschutzlichen oder qualitativen Gründen aufgelassen worden sein. Bitte beachten Sie bei einer Begehung die privat- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen und respektieren Sie bitte den privaten Raum. |
Wegverlauf
