Gevelsberger Agendapfad (Rundweg Ost)
Aus Berg-Mark-Wege.de
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Gevelsberger Agendapfad | |
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| Weglänge | ca. 9,1 km |
| Steigung | 276 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 30,3 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Kunstobjekte in der Ennepe, Industriegeschichtliche Hinweise an der Ennepe, Fachwerkhäuser, Gut Rocholz, Wildtiergehege, Wildschweingehege, Gefallenendenkmal, Gevelsberger Innenstadt |
| KMZ-Datei | Datei:Gevelsberger Agendapfad (Rundweg Ost).kmz |
| Empfohlener Ausgangspunkt: Bahnhaltepunkt Gevelsberg—HBf Anreise — Abreise N 51° 19' 26.7", O 7° 20' 21.5" (ca. 150m zum Wanderweg) Bushaltestelle Gevelsberg—Berger See Anreise — Abreise N 51° 20' 09.3", O 7° 22' 15.0" (ca. 350m zum Wanderweg) Bushaltestelle Gevelsberg—Hagebölling Anreise — Abreise N 51° 19' 45.0", O 7° 22' 03.4" Bushaltestelle Gevelsberg—Rathaus Anreise — Abreise N 51° 19' 14.4", O 7° 20' 28.5" | |
| Empfohlener Ausgangspunkt: N 51° 19' 27.6", O 7° 20' 26.2" (ca. 200m zum Wanderweg) N 51° 20' 08.1", O 7° 22' 08.5" N 51° 19' 11.7", O 7° 21' 25.8" N 51° 19' 06.6", O 7° 20' 56.8" (ca. 300m zum Wanderweg) N 51° 19' 16.5", O 7° 20' 34.2" | |
| Café im neuen Forsthaus N 51° 19' 27.8", O 7° 22' 27.1" Umfangreiche Gastronomie aller Art im Gevelsberger Stadtzentrum | |
| Meine Wertung | |
2004 wurde vom der Zukunftsschmiede Gevelsberg e.V. der Agendapfad Gevelsberg eingerichtet. Der Agendapfad besteht aus vier Rundwegen und aus drei Verbindungstrecken zwischen diesen. (Eine vierte Verbindunsstrecke ist nicht nötig, da sich zwei Rundwege direkt berühren).
Die Wegzeichen gibt es abwechselnd in zwei Erscheinungsformen: In gemalter Form auf Bäumen und Zäunen wurde der Weg mit dem Wanderzeichen
versehen, auf glatten Flächen dagegen sind die Wanderzeichen invers
in Gestalt eines Aufklebers angebracht worden. Erwandert man den Weg immer am äußeren Rande einer Runde zusammen mit den Verbindungswegen, so folgt man mit dem Agendapfad der Gevelsberger Stadtgrenze und erhält einen großen Gevelsberger Rundweg.
Hier wird der Rundweg Ost im südlichen Gevelsberg in den bewaldeten Hängen des Gevelsberger Stadtwalds beschrieben.
Wegbeschreibung
Der Weg beginnt am Nirgenaplatz an der Bundesstraße B7, der Hagener Straße, nahe dem Gevelsberger Stadtzentrum. Zunächst wird das Sparkassengebäude zum Gevelsberger Stadtzeichen hin umrundet und eine kleine Park- und Spielanlage an der Ennepe durchquert, die hier mit Kunstobjekten verschönert wurde. Über einen Parkplatz und die Jahnstraße wird wieder die Ennepe erreicht und überquert, dann folgt der Weg auf einem Fußweg entlang der Ennepe durch die Hinterhöfe mehrerer Gewerbebetriebe, deren industriegeschichtliche Aspekte von Bronzetafeln erläutert werden.
Bis zum Juli 2010 führte der Weg bei der Hofschaft Am Werde auf einen Waldpfad hinauf zur S-Bahnstrecke zwischen Schwelm und Hagen, überquerte diese, und führte anschließend auf der Westfelder Straße, die ein paar denkmalgeschützte Fachwerkhäuser bietet, wieder zur Bahnstrecke zurück und unterquerte sie wieder. Im Juli 2010 wurde die Brücke über die Bahngleise ersatzlos abgebrochen, eine Überquerung ist dort nicht mehr möglich. Die Wegzeichen weisen dennoch weiter dorthin. Als Umleitung empfiehlt es sich, weiter dem Weg Am Werde zu folgen.Die Landesstraße L527n wird unterquert und es geht über die Ennepetalbahn am Gut Rocholz vorbei, einem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Wasserschloss, vorbei. Dann führt der Weg zurück bis unter die das Tal überspannende Straßenbrücke der Landesstraße und biegt dort auf die Rocholzallee ab. Auf dieser geht es zur Bundesstraße B7, die Hagener Straße, und folgt dieser bis zur nächsten Straßenkreuzung.
Dort biegt der Weg nach rechts ab und führt über die Gleise der ICE-Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Hagen in den bewaldeten Höhenzug zwischen Gevelsberg und Ennepetal-Voerde. Auf Waldwegen geht es nun an den Hängen der hiesigen Berge entlang. Dabei passiert man das Wildtiergehege zwischen dem Brahms- und dem Hageböllinger Kopf und das Wildschweingehege zwischen dem Mühler- und dem Haufer Kopf, sowie das imposante Kriegermal am Haufer Kopf. Am alten Forsthaus vorbei steigt der Weg nun wieder hinab in das Tal. Nach Überquerung der ICE-Bahnstrecke erreicht man schnell wieder bewohntes Gebiet und der Nirgenaplatz kommt schnell wieder in Sicht.
Wegzustand und Begehbarkeit
Hinter der ICE-Bahnstrecke kann der Weg schlammig sein. Der Abstieg hinab nach Gevelsberg ist recht steil, teilweise schmal und etwas rutschig. Die beiden beschrankten Bahnübergänge weisen die Besonderheit auf, daß man die Öffnung der standardmäßig geschlossenen Schranken per Knopfdruck anfordern muß.
Die Wegzeichen sind spärlich und mittlerweile verblasst. Auch bald ein Jahr nach dem Abriss der Brücke über die Eisenbahn verweisen sie immer noch dorthin. Auch bereits als der Weg neu markiert wurde, entsprachen die Wegzeichen nicht gängigen Standards. Leider fehlen fast überall Beruhigungszeichen auf längeren Geradeausstrecken und nicht jeder Abzweig ist markiert.
Der Weg kann auch in Gegenrichtung erwandert werden, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.
Wegverlauf
