Fritz-Golte-Weg

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Wegzeichen Fritz-Golte-Weg

Fritz-Golte-Weg
Witten
Muttental und VormholzElbschetal, Bommerholz und Wengern

Karte Fritz-Golte-Weg
Höhenprofil Fritz-Golte-Weg
Weglänge ca. 16,5 km
Steigung 518 Höhenmeter
Steigungsquotient 31,4 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Ruhrtalbahn, Gruben- und Feldbahnmuseums Zeche Theresia, Historische Stätten des Bergbaus, Ruine Hardenstein, Ruhrwehr, Felswand, Nachtigallstollen, Schloss Steinhausen
KMZ-Datei Datei:Fritz-Golte-Weg.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Witten—Bommern Bf.
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 378, 379 und 592
N 51° 25' 30.7", O 7° 20' 11.4" (ca. 150m Fußweg zum Wanderweg)
Museumsbahn Ruhrtalbahn
Haltepunkt Zeche Nachtigall
N 51° 25' 45.9", O 7° 19' 12.3" (ca. 700m Fußweg zum Wanderweg)
Fahrgastschiff Fahrgastschiff MS Schwalbe
Anlegestelle Zeche Nachtigall
N 51° 25' 52.1", O 7° 19' 00.0" (ca. 800m Fußweg zum Wanderweg)
Fahrgastschiff Fahrgastschiff MS Schwalbe
Anlegestelle Burgruine Hardenstein
Ruhrtalfähre
N 51° 25' 20.8", O 7° 18' 09.6"
Museumsbahn Ruhrtalbahn
Haltepunkt Ruine Hardenstein
N 51° 25' 14.7", O 7° 18' 04.5"
Bushaltestelle Witten—Hardensteiner Weg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 320
N 51° 24' 47.5", O 7° 17' 36.2" (ca. 100m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Witten—Zum Wiesengrund
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 320
N 51° 24' 01.5", O 7° 17' 39.4" (ca. 150m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Witten—Bommerholz
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 379
N 51° 23' 19.3", O 7° 17' 09.5"
Bushaltestelle Witten—Haus Bommerholz
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 379
N 51° 23' 45.8", O 7° 18' 34.2"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Nachtigallstraße
N 51° 25' 38.4", O 7° 19' 39.8"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Vormholz
N 51° 24' 31.4", O 7° 18' 01.4"
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Neue Welt
N 51° 24' 03.1", O 7° 17' 43.9"
Parkplatz Parkplatz am Friedhof Durchholzer Straße
N 51° 23' 57.0", O 7° 17' 38.4" (ca. 200m Fußweg zum Wanderweg)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Haus Bommerholz
N 51° 23' 43.3", O 7° 18' 35.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Berghauser Straße
N 51° 25' 05.9", O 7° 18' 42.4"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Muttental
N 51° 24' 48.5", O 7° 18' 48.7" (ca. 750m Fußweg zum Wanderweg)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Schloss Steinhausen

Auf Steinhausen 30 • 58452 Witten
N 51° 25' 41.9", O 7° 19' 21.7"
Gaststätte Restaurant Königliches Schleusenwärterhaus
Insel 1/ Anlegestelle Fähre Hardenstein • 58452 Witten
N 51° 25' 18.7", O 7° 17' 55.8"
Chinarestaurant Mulan
Hardensteiner Weg 1 • 58452 Witten
N 51° 24' 47.4", O 7° 17' 37.0"
Hotel Restaurant Am Stöter
Bommerholzer Straße 107 • 58456 Witten
N 51° 23' 17.2", O 7° 18' 07.4"
Gaststätte Restaurant Zur alten Tür
Berghauser Straße 14 • 58452 Witten
N 51° 24' 48.2", O 7° 18' 25.1"
Gaststätte Restaurant Haus Rauendahl
Rauendahlstraße 126 • 58452 Witten
N 51° 24' 48.4", O 7° 19' 07.4"
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Benannt ist dieser Weg nach Fritz Golte (1848 — 1935), der als Angehöriger der SGV-Abteilung Witten das Wegenetz in Witten und dem Ardeygebirge entscheidend mitgestaltete.

Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für den Fritz-Golte-Weg bietet sich der Parkplatz an Nachtigallstraße an, der von der Ruhr durch das Gleis der Ruhrtalbahn, einer Museumsbahnstrecke zwischen Hattingen und Wetter-Wengern, getrennt ist und der auch an den Gleisen der Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia liegt. Vom Parkplatz geht es zunächst eine kleine Zufahrtsstraße hinauf zur Schloss Steinhausen, einen Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert, in dem sich heute unter anderem eine Gastronomie befindet. Am Schloss vorbei geht es über Felder ins Muttental zur Muttentalstraße. Auf dieser geht es wieder in Richtung Ruhr.

Eine hohe Felswand prägt zur Rechten das Bild, an der sich die einzelnen geologischen Stein- und Kohleschichten sehr gut erkennen lassen. Ein Hinweisschild des Bergbauwanderwegs Muttental am hier mündenden Nachtigallstollen (Der Eingang befindet in der auf der anderen Felsseite liegenden ehemaligen Zeche Nachtigall) erläutert ebenfalls den Schichtaufbau. Kurz darauf verläßt der Weg die Muttentalstraße, überquert den Muttenbach und führt an der Hofschaft Auf der Marta vorbei entlang der Ruhr und auch wieder entlang der Ruhrtalbahn zur Burgruine Hardenstein , an der sich auch ein Haltepunkt der Museumsbahn, die Schiffsanlegestelle für die Ruhrtalfähre sowie ein Ruhrwehr befinden.

An der Burgruine verläßt der Weg das Ruhrtal und führt in den Stadtforst Vormholz hinein. An weiteren ehemaligen Zechen vorbei geht es zum Hardensteiner Weg und auf enem Waldweg dort weiter zum Forsthaus Vormholz. Von dort geht es weiter bis zur Kreisstraße K4, der Rauendahlstraße. Diese wird überquert und der Weg führt durch das Waldgebiet bis zum Rand des Wittener Ortsteils Durchholz. Der kleinen Verbindungsstraße Kellerstraße folgend, wird wieder der Muttenbach überquert und auf der anderen Talseite die Landesstraße L525, der Bommerholzer Straße, zwischen Sprockhövel-Haßlinghausen und Witten-Bommern erreicht.

Es geht auf der Landesstraße ein paar hundert Meter in Richtung Haßlinghausen weiter, dann biegt der Weg in Höhe des Hotels nach links auf eine Art Feldweg ab und führt durch Wald und über eine große Wiese mit Weitblick in das Tal hinein. Weiter führt der Weg durch das Waldgebiet Bommerholz im Naturschutzgebiet Elbschetal, erklimmt nochmals den Berg und überquert einen unbefestigten Bach. Oberhalb eines Farnfeld trifft der Weg wieder auf die erste Variante. Die Wege werden schmaler und hinter dem Farnfeld gilt es die erste von zwei weiteren unbefestigten Bachüberquerungen zu überwinden. Der Weg folgt nun einer schnurgeraden Trasse einer Gasleitung bergauf und bergab, wobei man bei Bachquerungen auch über das dort an das Tageslicht tretende Gasrohr balancieren kann.

Das Elbschetal wird bei dem abgelegenen Gästehaus "Haus Bommerholz" der Universität Dortmund wieder verlassen und die Landesstraße L525 erneut überquert.Über die Straßen Schlagbaumstraße und Am Masling geht es wieder in das breite, agrarisch geprägte obere Muttental hinein und der Muttenbach wird an einem Fischzuchtbetrieb überquert. Dort biegt der Weg in den Wald ab und führt über stark morastige Wege wieder zur Rauendahlstraße, die gleich überquert wird. Das Naherholungsgebiet Muttental wird erreicht und an alten Gruben und anderen Bergbautechnischen Zeugnissen vorbei geht es durch Wald und an dessen Rand entlang wieder zur Muttentalstraße. Vor Erreichen der Straße wird das Gelände des Zechenhaus Herberholz überquert, auf der einige Loren und Schaukästen mit Bergwerksutensilien stehen. Daneben befindet sich das Steigerhaus, daß zum SGV Wanderheim "Muttental" umgewidmet ist.

Nun geht es auf der Muttentalstraße in Richtung Ruhr. Nach wenigen Metern biegt der Weg kurz vor dem Bergbaumuseum "Bethaus" nach rechts in den Wald ab und überquert einen Hügel mit Blick über das Ruhrtal auf Witten den Flecken Frielinghausen. Nun folgt der Weg der Frielinghauser Straße, biegt hinter einer Kurve in den Wald ab und führt am Rande von Gärten zur Kastanienallee, der wiederum bis zur Nachtigallstraße gefolgt wird. Nach wenigen hundert Metern wird der Ausgangspunkt wieder erreicht.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zum nicht unerheblichen Teil über meist kleinere Asphaltstraßen. Aber auch kleine und schmale Waldpfade sind im Programm. Leider sind diese recht häufig morastig, was durch den hohen Anteil von Reithöfen zu verdanken ist, aber auch Mountain-Biker toben sich gerne im Muttental aus und machen Wege unpassierbar. Dort ist auch jene besagte Ausweiche über einen kleinen Pfad parallel zum breiteren Waldweg, der als schlammiger Hohlweg aber auch nicht so empfehlenswert ist. Der nächste unwegsamere Abschnitt befindet sich im Elbschetal, wo der Pfad schnell recht schmal wird und ganze drei Bäche übersprungen werden müssen, es sei denn, man balanciert über das dort freiliegende Gasrohr.

Die Trasse der Gasleitung geht schnurgerade, ohne die Topographie zu berücksichtigen. Da der Weg dieser folgt, geht man halt auch steil bergauf und bergab, so wie die Trasse halt verläuft. Der Weg im Wald ab der Fischzucht ist dagegen katastrophal verschlammt. Parallelpfade sind ausgetreten, werden aber auch, als ob es nicht reichen würde den Hauptweg zu vernichten, von den Reitern benutzt. Der Hauptweg ist unpassierbar. Auch reichlich morastig ist der Weg am Rande des Waldgebiets im Muttental, ganz wie der Zugang auf das Gelände des Zechenhaus Herberholz und der Weg kurz vor Frielinghausen.

Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.

Wegverlauf

Wegänderungen

  • Der Durchgang bei der Hofschaft Auf der Marta wurde von den Besitzern 2006 gesperrt und eine Umgehung der Zufahrt neu angelegt.
  • Im Stadtforst Vormholz wurde der Weg stark geändert. Ging es zuvor auf schönen naturnahen Waldpfaden mitten durch den Wald, so wurde der Weg nun auf breite Waldwege und - schlimmer - auf die Wohngebietsstraße Hardensteiner Weg verlegt. Durch diese Änderung hat der Weg deutlich an Attraktivität verloren. Eine Begründung dafür kann ich mir nur schwer vorstellen. Sollte der Naturschutzgedanke zu Grunde liegen und die Absicht darin bestehen, bestimmte Waldbereiche zwecks Einrichtung einer Ruhezone für Flora und Fauna zu sperren, so werden diese Bemühungen von zahlreichen Mountainbikern unterlaufen, die genau dort ihre Trails angelegt haben, massive landschaftszerstörende Bautätigkeiten - inklusive Brückenbauten - dort vorgenommen haben und das Ganze entsprechend nutzen. Sollten die Wanderwege sogar wegen einer "Hausstrecke" der Mountainbikeschule im Schloss Steinhausen derart zu ungunsten der Wanderer verlegt worden sein, so fehlt mir dafür ebenfalls jegliches Verständnis.

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