Erlebnisweg Eschbach

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Wegzeichen Erlebnisweg Eschbach

Erlebnisweg Eschbach
Remscheid, Solingen, Wermelskirchen
Eschbachtalsperre, Grenzwall und TrecknaseWüstenhof, Lüffringhausen und TöckelhausenBliedinghausen, Ehringhausen und KremenhollHünger, Sellscheid und PohlhausenBurg und Sengbachtalsperre

Karte Erlebnisweg Eschbach
Höhenprofil Erlebnisweg Eschbach
Weglänge ca. 9,5 km
Steigung 216 Höhenmeter
Gefälle 367 Höhenmeter
Steigungsquotient 22,7 Höhenmeter pro km
Gefällequotient 38,6 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Eschbachtalsperre, Alte Hämmer- und Schleifkotten im Eschbachtal, Freibad Eschbachtal, Unterburg
KMZ-Datei Datei:Erlebnisweg Eschbach.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Remscheid—Raststätte
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 673
N 51° 09' 30.1", O 7° 13' 51.7"
Bushaltestelle Remscheid—Talsperre
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 652, 672 und 673
N 51° 09' 33.4", O 7° 13' 32.9"
Bushaltestelle Remscheid—Preyersmühle
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 673 Verkehrsverbund Rhein-Sieg Buslinie 260
N 51° 09' 20.5", O 7° 12' 16.3" (ca. 500m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Remscheid—Hüttenhammer
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 653
N 51° 09' 20.2", O 7° 09' 41.7" (ca. 500m Fußweg zum Wanderweg)
Endpunkt:
Bushaltestelle Solingen—Burg, Brücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 653, 683 und 689
N 51° 08' 17", O 7° 08' 52"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Autobahnraststätte Remscheid
N 51° 09' 31.2", O 7° 13' 50.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Mebusmühle
N 51° 09' 35.5", O 7° 13' 35.4"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Hüttenhammer
N 51° 09' 21.3", O 7° 09' 40.6"
Endpunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Unterburg
N 51° 08' 14", O 7° 08' 54"
Restaurant Gastronomie Café

Hotel Restaurant BAB Motel Remscheid

Talsperre 1 / Rastplatz Remscheid • 42859 Remscheid
N 51° 09' 33.1", O 7° 13' 50.4"
Gaststätte Restaurant Mebusmühle
Mebusmühle 1 • 42859 Remscheid
N 51° 09' 34.0", O 7° 13' 34.8"
Gaststätte Restaurant Preyersmühle
Preyersmühle 21 • 42929 Wermelskirchen
N 51° 09' 29.7", O 7° 12' 15.0"
Vielfältige Gastronomie im historischen Ortskern Unterburgs, darunter Wupperterasse, Zum Burgvoigt, Haus Striepen, Café Meyer, Café Braun, Drei Linden


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Die bergische Strukturförderungsinitiative Regionale 2006 hat im Jahr 2006 entlang dem Lauf der Flüsse und Bäche Wupper, Morsbach und Eschbach sogenannte Wandererlebniswege erschaffen, die von dem SGV in das Wanderwegenetz übernommen wurden. Diese Wandererlebniswege, auch Wassererlebniswege oder kurz Erlebniswege genannt, führen zwar meist über schon altbekannte Wanderwege, informieren aber mittels aufgestellte Tafeln über die reichhaltige Industriegeschichte der Region, in der die Wasserkraft seit dem Mittelalter für den Betrieb von unzähligen Hammerwerken und Schleifkotten genutzt wurde.

Die meisten dieser wie an der Perlenschnur alle 50 - 200m an den Bächen aufgereihten Anlagen sind verschwunden und nur noch Ortsnamen erinnern an sie. Von einigen kann man noch die wassertechnischen Bauten und die Gebäude erkennen und andere waren wiederum die Keimzelle von heute modernen, metallverarbeitenden Gewerbebetrieben am gleichen Standort. Einige wenige aber sind noch in musealer Form ursprünglich erhalten geblieben und geben einen Einblick in die vor- und frühindustrielle Metallverarbeitung, die die bergische Region einst zu einem der größten Wirtschaftszentren Mitteleuropas - noch weit vor dem Ruhrgebiet - gemacht hatten. Neben den industriegeschichtlichen Sehenswürdigkeiten sorgen eigens aufgestellte Regentrommeln, Wasserseh- und Wasserhöhrrohre für Abwechslung.

Hier wird der Erlebnisweg Eschbach beschrieben, der von der Eschbachtalsperre bis nach Unterburg führt. Zahlreiche markierte Zugangswege binden den Erlebnisweg an andere Wandergebiete des Remscheider Südens an.

Inhaltsverzeichnis

Wegbeschreibung

Der Erlebnisweg Eschbach beginnt an dem großen Parkplatz an der Staumauer der Eschbachtalsperre. Der Parkplatz gehört zu dem dortigen Hotel und ist nur über die Autobahnraststätte Remscheid an der Autobahn A1 bzw. mittels der Zufahrt von der Mebusmühle an der Intzestraße erreichbar. Der Weg führt von hier am Ufer der Talsperre entlang bis zur Staumauer, führt hinab zu deren Sohle und unterquert die unmittelbar an der Talsperre gelegene Autobahn A1. An den Stauteichen vorbei geht es zur Mebusmühle, eine alte Getreidemühle, die nun eine Gaststätte beherbergt.

Zunächst wird dabei das ehemalige Wasserwerk und das städtisches Freibad Eschbachtal umrundet, anschließend geht es hinter dem Dorfmüllershammer in den Hängen des Eschbachtals an der Ortschaft Preyersmühle vorbei zur Wermelskirchener Straße, die Remscheid-Bliedighausen mit Wermelskirchen verbindet. Auf dieser kurzen Strecke befanden sich schon einige alte Hammerwerke, auf die teilweise per Hinweistafeln hingewiesen wird. Die Namen -Kotten, -Hammer und -Mühle in den Ortsbezeichnungen weisen nur auf die größten der vielen Anlagen hin, an denen sich Eigentümer und Arbeiter ansiedelten und aus denen sich so Wohnplätze bildeten.

Der Weg führt weitestgehend entlang dem Ufer des Eschbach an dem Bliedinghauser Kotten vorbei, überquert den Stockenberger Bach auf einer unbefestigten Furt und passiert den Henkeshammer, Heienbrucher Hammer und Johanneskotten und zahlreiche Fischteiche und alte Stauteiche samt deren Gräben. Bevor der Weg am Hüttenhammer auf die Eschbachstraße trifft, geht es durch einen tiefen Einschnitt hindurch, der für die Kleinbahn gegraben wurde, die von der Mebusmühle ebenfalls im Eschbachtal bis Unterburg verlief. Hier mündet der Lobach im Eschbach, an dessen Lauf auch viele wassergetriebene Werke standen.

Hinter dem Einschnitt wendet sich der Weg nach links und folgt der Eschbachstraße über die Kreuzung mit der Kellerstraße hinweg. Einige aus Hammerwerken hervorgegangene Gewerbebetriebe an der Straße werden passiert, dann verlässt der Weg bei dem Luhnshammer die Straße und führt entlang dem Eschbach zur Burgtalstraße von Unterburg nach Oberburg. Auf dieser geht es wieder hinab zur Eschbachtalstraße, der an dem ehemaligen Bahnhofsgebäude in den Siedlungsbereich Unterburgs gefolgt wird. Ein Fußgängerbrücke führt über den Eschbach in ein Wohngebiet hinein, das bis zum Endpunkt des Weg im Zentrum Unterburgs durchwandert wird, wo auch der Erlebnisweg Wupper angetroffen wird. Hier bietet sich die Einkehr in eines der zahlreichen Cafés oder der Besuch des hoch über dem Ort thronenden Schloss Burg an.

Anschlusswege

Am Ende trifft der Erlebnisweg Eschbach auf den Erlebnisweg Wupper, der ebenfalls mit dem Regionale 2006 Wegzeichen markiert ist. Diesem kann man flussaufwärts über den Müngstener Brückenpark zur Kohlfurth oder flussabwärts zur Haasenmühle folgen.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zumeist über gute Waldwege mit ein paar harmloseren Moraststellen zwischendurch. Zwei unbefestigte Bäche müssen übersprungen werden. Wenig attraktiv ist der Abschnitt zwischen Hüttenhammer und dem Luhnshammer, da er teilweise ohne eigenen Gehweg entlang der viel befahrenen Eschbachstraße führt. In Unterburg überwiegen Wohngebietsstraßen.

Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wanderzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Wegverlauf

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