Drei-Türme-Weg (Witten)

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Wegzeichen Drei-Türme-Weg

Drei-Türme-Weg
Witten
HohensteinHerrenholz und BuchenholzBorbach und Gederbach

Karte Drei-Türme-Weg
Höhenprofil Drei-Türme-Weg
Weglänge ca. 14,2 km
Steigung 422 Höhenmeter
Steigungsquotient 29,7 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Hammerteich, Minigolfplatz, Streichelzoo, Wildgehege, Aussichtspavillon Haarmannstempel, Aussichtsturm Bergerdenkmal, Lehrbienenstand, Hohlwege
KMZ-Datei Datei:Drei-Türme-Weg (Witten).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Witten—Haus Witten
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 378 und 379
N 51° 25' 57.4", O 7° 20' 12.0"
Bushaltestelle Witten—Egge/Altenwohnheim
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 376
N 51° 26' 09.5", O 7° 21' 15.5" (ca. 300m Fußweg zum Wanderweg)
Bushaltestelle Witten—Große Borbach
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 375
N 51° 25' 42.0", O 7° 22' 09.9"
Bushaltestelle Witten—Wartenberg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 375
N 51° 25' 06.3", O 7° 22' 37.9"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz am Haus Berge zu Witten
N 51° 25' 43.5", O 7° 20' 47.0" (Wochentags zeitbeschränkt)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Egge
N 51° 26' 02.6", O 7° 20' 57.9"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Kohlenspiepen
N 51° 25' 39.4", O 7° 22' 01.4"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Hohenstein
N 51° 25' 44.7", O 7° 21' 08.0"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Hammerteich
N 51° 25' 57.8", O 7° 20' 11.5"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Haus Ruhrstadt

Ruhrstraße 76a • 58452 Witten
N 51° 26' 00.4", O 7° 20' 13.9"
Gaststätte Restaurant Shalimar
Große Borbach 11 • 58453 Witten
N 51° 25' 45.2", O 7° 22' 17.7"
Gaststätte Restaurant Waldhaus Kohlensiepen
Kohlensiepen 65 • 58453 Witten
N 51° 25' 36.2", O 7° 21' 42.6"
Hotel Restaurant Haus Hohstenstein
Hohenstein 32 • 58453 Witten
N 51° 25' 42.6", O 7° 21' 13.5"
Gaststätte Restaurant Jacky Balliere im Tennisclub Hohstenstein
Hohenstein 6a • 58453 Witten
N 51° 25' 40.3", O 7° 20' 54.4"
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Wegbeschreibung

Ausgangspunkt für den Drei-Türme-Weg ist die Bushaltestelle "Haus Witten" an der Ruhrstraße, nahe dem Haus Berge zu Witten, einem als Musikhalle und VHS-Gebäude genutzten Mischbau alter und neuer Bausubstanz, der vormals Adels- und Industriellensitz war und heute Sitz der Wittener Volkshochchule ist. Der Weg betritt den Stadtpark und erklimmt die Steigung hinauf zum Parkweg. In den Parkweg mündet kurz darauf der Eggeweg. Parallel zu diesem geht es durch einen bewaldeten Grünstreifen hinauf zu dem 1858 errichteten Helenenturm, einem Aussichtsturm mit imposanter Blick über Witten bis nach Bochum im Westen und Dortmund im Osten. Am Fuße des Turms wird erstmals klar, warum der Weg Drei-Türme-Weg genannt wird, zwei weitere Türme werden noch zu erwarten sein.

Der Weg führt durch einen weiteren kleinen Park zu einen hochgelegenen Aussichtspunkt auf die Wittener Innenstadt, erreicht wieder den Eggeweg und folgt diesem an Wohnbebauung und einem Seniorenheim vorbei zur Straße Krumme Dreh. Auf dieser geht es hinab zum Borbach. Am Rande des Wald des Naherholungsgebiets Hohenstein folgt der Weg auf Waldwegen dem Borbach entgegen der Fließrichtung zum Kohlensiepen und überquert die gleichnamige Straße in Höhe des Stadtteils Borbach. Auf der Straße Große Borbach wird der Ortsteil durch- und die Lange Straße überquert, dann folgt in Höhe der ehemaligen Zeche Borbach ein kurzer aber steiler Anstieg hinauf zur Waldstraße. Nach wenigen hundert Metern durch die Siedlung biegt der Weg in das Waldgebiet Buchenholz ab, passiert den Stadtteil Kleine Borbach und folgt weiter dem Bach Borbach.

Kurz hinter den Waldteichen verläßt der Weg den Borbach und führt zur Herdecker Siedlung Kermelberg hinauf. An höchster Stelle befindet sich hier der zweite Turm des Drei-Türme-Wegs, ein großer Wasserturm. Auf dem Weg durch die Siedlung Kermelberg blickt man weit auf den gegenüberliegenden Herdecker Höhenzug. Der Blick in die andere Richtung mag für manche vermutlich auch interessant sein, aber der hier ansässige FKK Verein weiß seine Mitglieder gut vor Sicht zu schützen. Am Ende des Wegs Kermelberg führt ein kleinen Zugangsweg zur Wilhelm-Huck-Straße, die aber kurz darauf auch schon zu Ende ist.

Der weiterführende Pfad durch den Wald entlang dem Kermelbach ist nun recht schmal und matschig. Der Kermelbach wird bald darauf überquert und es geht nun in Gegenrichtung auf einem ebenso schlammigen Weg wieder bachaufwärts. Am Ende des Waldweg gilt es noch einen ca. 100 Meter langen Pfad zwischen zwei eingezäunten Weiden zu passieren, der schlammtechnisch gesehen sicherlich den Höhepunkt des Drei-Türme-Wegs stellt, um die Straße Appelsiepen zu erreichen. Wenige Meter weiter gabelt sich die Straße und nennt sich ab hier Wartenbergweg. Der Weg folgt nun durch das Waldgebiet Gederbach dieser Straße, führt an Hofschaften und Wohnhäusern, sowie an dem Endpunkt der Lange Straße vorbei rund um den Wartenberg.

In Höhe des Wanderparkplatzes Kohlensiepen, in Sichtweite des Hinwegs, wird die gleichnamige Straße erreicht und überquert. Das Naherholungsgebiet Hohenstein beginnt hier nach Überwindung eines kleinen Höhenzugs und es geht an dem hiesigen Damwildgehege und dem Lehrbienenstand vorbei zum kleinen Aussichtspavillon Haarmannstempel. Die Parkanlage des Hohensteins und das Bergerdenkmal, der dritte Turm des Drei-Türme-Wegs liegen nun auf dem Weg. Vom Bergerdenkmal und der davor errichteten Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick auf das tief unterhalb liegende Ruhrtal und das gegenüberliegende Witten-Bommern.

Man blickt auf zwei Eisenbahnstrecken, von denen eine hier auf einem Viadukt die Ruhr überquert, auf Ruhrkaterakte, eine Ruhrinsel und das Ruhrkraftwerk Hohenstein. Vom Bergerdenkmal führt der Weg nun über Waldpfade am Rand des Hangs zu der Zufahrt zum Hohenstein, überquert diese und führt auf weiteren Waldwegen hinab zu dem Hammerteich, ein Aufstau des Borbachs, der ein längst abgerissenes Hammerwerk versorgte. Der Weg umrundet am Ufer fast komplett den Hammterteich, macht eine Kehre in die Straße In der Borbeck hinein und führt wieder über den Parkweg durch Wohngebiete zu einem Eingang des Stadtparks, der schon zu Anfang des Wegs durchschritten wurde. Auf Parkwegen wird eine weitere Aussichtsplattform passiert und von dieser über eine Treppe und weiteren Parkwegen der Ausgangspunkt wieder erreicht.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zum Drittel über meist kleine Asphaltstraßen, einen Gutteil über gepflegte Wege der Parkanlagen und zum restlichen Teil über mehr oder weniger gute Waldwege. Es gibt mehrere Abschnitte mit teilweise starken Morast bei Regenwetter. Ist der Waldweg am Kohlsiepen noch leicht schlammig, so ist der Weg bei den kleinen Teichen schon stärker verschlammt. Extrem morastig ist der Weg zu beiden Seiten des Kermelsbach, der anschließende Feldpfad zur Straße Appelsiepen steigert das Ganze nochmals, wobei die Einzäunung es fast unmöglich macht, die Moraststellen zu umgehen. Die Wege im nördlichen Teil des Naherholungsgebiets Hohenstein sind ebenfalls etwas morastig. Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Gehrichtungen angebracht wurden.

Wegverlauf

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