Deutschlandweg

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Wegzeichen Deutschlandweg

Deutschlandweg
Sprockhövel
HaßlinghausenHiddinghausenGennebreck und Obersprockhövel

Karte Deutschlandweg
Höhenprofil Deutschlandweg
Weglänge ca. 9,8 km
(inkl. mehrerer Stichwege zu den Sehenswürdigkeiten)
Steigung 270 Höhenmeter
Steigungsquotient 27,6 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Die bergbauhistorischen Stätten Haßlinghausens und Obersprockhövels
KMZ-Datei Datei:Deutschlandweg.kmz
GPX Datei Datei:Deutschlandweg.gpx
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Haßlinghausen Busbahnhof
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 379, 551, 557, 583, 584, 593, 602, SB37 und SB67
N 51° 20' 04.7", O 7° 16' 58.6" (ca. 300m zum Wanderweg)
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Am Beermanshaus
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 379, 551, 584 und 593
N 51° 20' 31.8", O 7° 17' 27.9"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Empfohlener Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Rathausplatz/Kortenstraße
N 51° 20' 09.0", O 7° 17' 00.7" (ca. 300m zum Wanderweg,Wochentags tagsüber zeitbeschränkt)
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant An der Kohlenbahn

Am Beermannshaus 14 • 45549 Sprockhövel
N 51° 20' 36.6", O 7° 17' 19.5"
Griechisches Restaurant Kolossos
Wittener Straße 118 • 45549 Sprockhövel
N 51° 20' 47.8", O 7° 17' 43.7"
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Wanderführer Deutschlandweg (veraltet)

Der Deutschlandweg ist ein Wanderweg mit kulturhistorischem Hintergrund. Er wurde vom Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. entwickelt und führt zu alten Bergwerken und bergbauhistorischen Stätten in der über 400jährigen Geschichte des Kohleabbaus im Stadtgebiet von Sprockhövel, der Wiege des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Dieser bergbauhistorische Wanderweg ist nach der Zeche Deutschland auf Haßlinghauser Gebiet benannt.

Es sollen an dieser Stelle nicht die bergbauhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges im Detail beschrieben werden, dazu verweise ich auf das weitaus kompetentere Fachwissen des HGV Sprockhövel und des Fördervereins Die Interessanten Punkte werden auch durch ausführliche Hinweistafeln erklärt.

Sehr informativ und für die Erwanderung des Deutschlandwegs fast unverzichtbar, ist die Informationsbroschüre mit Wanderkarte "Die Spur der Kohle: Der Deutschlandweg" des HGV Sprockhövel e.V., die in dessen Heimatstube, im Bürgerbüro (Rathaus Haßlinghausen) oder beim Verkehrsverein (im alten Amtshaus in Niedersprockhövel) gegen einen kleinen Kostenbeitrag zu erwerben war. Aufgrund von umfangreichen Wegänderungen ist sie aber heute nur bedingt als Wanderkarte brauchbar.

Inhaltsverzeichnis

Stationen

Der Rundweg Nord führt zu 30 Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen viele vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.

  1. Schacht Bessere Aussicht (1835) der Zeche Vereinigte Nachtigall und Neuglück
  2. Alter Steinbruch
  3. Schacht Moritz der Zeche Nachtigall
  4. Schacht Lina der Zeche Nachtigall
  5. Pingen und Wegbefestigungen
  6. Bergwerk Regina (1853)
  7. Pingen, Halden, Schacht Glücksanfang der Zeche Neuglück
  8. Akeldruft (Bergbautechnischer Wasserabfluss) von 1700
  9. Lochstein (oberirdischer Grenzstein, 1812) der Zechen Stöcker Hauptgrube und Stock & Scherenberger Hauptgrube
  10. Schacht Beust der Zeche Deutschland
  11. Haus des Bergwerksdirektors "Kuxen-Wilm" (Wilhelm Hiby)
  12. Schächte Max, Rebecca und Concordia der Zeche Stock & Scherenberger (1820)
  13. Karrenspuren der Kohletransporte
  14. Göpelschacht Agnes
  15. Zechenstraße
  16. Pferdebahn zur Hasslinghauser Hütte
  17. Schacht Sack der Zeche Neu Hasslinghausen (1855)
  18. Hasslinghauser Hütte
  19. Eisenbahnstrecke Schee-Silschede
  20. Schacht Rudolf der Zeche Gabe Gottes (1756}
  21. Schächte Glücksanfang und Caroline der Zeche Stock & Scherenberger
  22. Kohlentreiberweg
  23. Förderschacht Bessere Dich

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der die Wanderung ist die Wittener Straße Ecke Brunsberge. Von dort geht es an dem Hof Brunsberge vorbei und anschließend durch Wald an dem ältesten Kohleabbaugebiete Sprockhövels mit Schachtanlagen, Steinbrüchen und Abraumhalden, die längst von der Natur wieder erobert wurden, hinab zum Brunsberger Bach. Ein ca. 400m langer Stichweg führt zum Stollen eines weiteren Bergwerkes.

Über die Lichtung am Brunsberger Bach geht es weiter an Pingen vorbei, folgt dem vereinigten Lauf des Brunsberger- und des Kortenbaches bis zum Lochstein am Weg Bunne und führt hinauf zum Straße Zum Sackschacht. Weiter geht es über die Autobahn A43 zur Ortschaft Scherenberg, wo der Weg in die Zechenstraße abbiegt. Nach paar hundert Metern geht es nach rechts in den Wald hinein zu einem weiteren Stichweg zu einem weiterem Schacht. Über schmale Waldpfade wird ein Hang erklommen und oben ein alter Kohlenweg erreicht, der von Fuhrwerken tief in den Waldboden eingeprägt wurde. Dieser Weg führt wieder nach Scherenberg, wo ein langer Stichweg über die Straße zur Windmühle zu dem Haus des "Kuxen-Wilms" führt.

Wieder zurück geht es auf der Straße Zum Sackschacht wieder über die Autobahn A43 und weiter hoch zur Standort der Haßlinghauser Hütte. Hier trifft der Weg die Trasse der stillgelegten und zum Rad- und Fußweg umgebauten Bahnstrecke Schee—Hiddinghausen. Auf der Bahntrasse geht es am Schacht Bessere Dich vorbei bis zum Ausgangspunkt zurück.

Blick von Pöting in Richtung Haßlinghausen; links der Hof Unterste Pöting "Kuxen-Wilm"

Wegzustand und Begehbarkeit

Einen guten Teil führt der Weg über Asphalt. Da der Reitsport in dieser Gegend weit verbreitet ist, sind die Waldwege oft entsprechend zertrampelt und morastig, ab und an fast unpassierbar.

Die Wegzeichen sind hinreichend häufig angebracht und da sie aus Klebeschildern bestehen, immer sehr gut lesbar. Sie entsprechen aber trotz aller Bemühungen streckenweise nicht immer den gewohnten Standard. Eine Schwierigkeit besteht auch darin, daß es einige Stichwege gibt, an deren Endpunkt wieder umgekehrt wird und das der Rückweg streckenweise wieder über die Strecke des Hinweges erfolgt. Daher ist eine Karte über die Wegführung sehr empfehlenswert.


Wegverlauf

Streckenänderungen

Jahr Änderung
Bis Ende 2012 Der Weg wurde bis Ende 2012 umfangreich überarbeitet und zahlreiche Änderungen am Wegverlauf vorgenommen:
  • Der Startpunkt wurde von Hiidinghausen zur Wittener Straße bei Brunsberge verlegt. Dadurch verkürzt sich der Weg um einen Kilometer.
  • Infolge der Eröffnung des Rad- und Fußwegs auf der alten Bahnstrecke Schee—Silschede wurde der Weg auf diese verlegt. Dadurch wurde der Rückweg auf der zuvor als Hinweg genutzten Wegstrecke von der Hasslinghauser Hütte zurück zum Weg Bunne und dort weiter zum Brunsberger- und Kortenbach vermieden. Ebenfalls entfällt dadurch der Abschnitt entlang der Wittener Straße.
  • Der Weg nach Pöting ist nur noch ein Stichweg, die Wegführung auf der Pötingstraße und der Schevener Straße entfällt. Dafür wurde eine kleine neue Runde im Bereich der Zechenstraße eingeführt.

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