Deutschlandweg
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Deutschlandweg
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| Weglänge | ca. 11,1 km (inkl. mehrerer Stichwege zu den Sehenswürdigkeiten) |
| Steigung | 270 Höhenmeter |
| Steigungsquotient | 24,3 Höhenmeter pro km |
| Interessante Punkte | Die bergbauhistorischen Stätten Haßlinghausens und Obersprockhövels |
| KMZ-Datei | Datei:Deutschlandweg.kmz |
| Ausgangspunkt: Bushaltestelle Sprockhövel—Kaninchenweg Anreise — Abreise N 51° 21' 03.2", O 7° 17' 25.4" Ausgangspunkt: Bushaltestelle Sprockhövel—Albringhauser Straße Anreise — Abreise N 51° 21' 01.8", O 7° 17' 29.3" Bushaltestelle Sprockhövel—Scheven Anreise — Abreise N 51° 20' 23.3", O 7° 15' 31.7" Bushaltestelle Sprockhövel—Haßlinghausen Busbahnhof Anreise — Abreise N 51° 20' 04.7", O 7° 16' 58.6" (ca. 300m zum Wanderweg) Bushaltestelle Sprockhövel—Am Beermanshaus Anreise — Abreise N 51° 20' 31.8", O 7° 17' 27.9" Bushaltestelle Sprockhövel—Hiddinghausen Bf Anreise — Abreise N 51° 20' 49.5", O 7° 17' 41.4" | |
| Ausgangspunkt: N 51° 21' 05.0", O 7° 17' 25.6" N 51° 20' 09.0", O 7° 17' 00.7" (ca. 300m zum Wanderweg,Wochentags tagsüber zeitbeschränkt) | |
| Gaststätte Restaurant An der Kohlenbhan N 51° 20' 36.6", O 7° 17' 19.5" Griechisches Restaurant Kolossos Wittener Straße 118 • 45549 Sprockhövel N 51° 20' 47.8", O 7° 17' 43.7" | |
| Meine Wertung | |
Der Deutschlandweg ist ein Wanderweg mit kulturhistorischem Hintergrund. Er wurde vom Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. entwickelt und führt zu alten Bergwerken und bergbauhistorischen Stätten in der über 400jährigen Geschichte des Kohleabbaus im Stadtgebiet von Sprockhövel, der Wiege des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Dieser bergbauhistorische Wanderweg ist nach der Zeche Deutschland auf Haßlinghauser Gebiet benannt.
Es sollen an dieser Stelle nicht die 29 bergbauhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges im Detail beschrieben werden, dazu verweise ich auf das weitaus kompetentere Fachwissen des HGV Sprockhövel e.V. Die Interessanten Punkte werden auch durch ausführliche Hinweistafeln erklärt.
Sehr informativ und für die Erwanderung des Deutschlandwegs fast unverzichtbar, ist die Informationsbroschüre mit Wanderkarte "Die Spur der Kohle: Der Deutschlandweg" des HGV Sprockhövel e.V., die in dessen Heimatstube, im Bürgerbüro (Rathaus Haßlinghausen) oder beim Verkehrsverein (im alten Amtshaus in Niedersprockhövel) gegen einen kleinen Kostenbeitrag zu erwerben ist.
Inhaltsverzeichnis |
Stationen
Der Rundweg Nord führt zu 30 Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen viele vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.
- Gutshof Oberleverighausen: Wohnstätte des Rentmeisters und Kuxenbesitzers Franz Ghiesler. Großvater von Mathilde Franziska Anneke. Der Freiherr vom Stein war Taufpate seines Sohnes.
- Schacht Bessere Aussicht (1835) der Zeche Vereinigte Nachtigall und Neuglück
- Alter Steinbruch
- Schacht Moritz der Zeche Nachtigall
- Schacht Lina der Zeche Nachtigall
- Pingen und Wegbefestigungen
- Bergwerk Regina (1853)
- Pingen, Halden, Schacht Glücksanfang der Zeche Neuglück
- Akeldruft (Bergbautechnischer Wasserabfluss) von 1700
- Lochstein (oberirdischer Grenzstein, 1812) der Zechen Stöcker Hauptgrube und Stock & Scherenberger Hauptgrube
- Schacht Beust der Zeche Deutschland
- Haus des Bergwerksdirektors "Kuxen-Wilm" (Wilhelm Hiby)
- Bergmannskotten Pöting
- Bergmannskotten Bosselmann
- Schächte Max, Rebecca und Concordia der Zeche Stock & Scherenberger (1820)
- Karrenspuren der Kohletransporte
- Göpelschacht Agnes
- Zechenstraße
- Pferdebahn zur Hasslinghauser Hütte
- Schacht Sack der Zeche Neu Hasslinghausen (1855)
- Hasslinghauser Hütte
- Eisenbahnstrecke Schee-Silschede
- Schacht Rudolf der Zeche Gabe Gottes (1756}
- Schächte Glücksanfang und Caroline der Zeche Stock & Scherenberger
- Kohlentreiberweg
- Förderschacht Bessere Dich
- Gasthof Hiby (1790)
- Schächte Harkort und Ulenberg der Zeche Deutschland
- Schlebuscher Erbstollen, auch Dreckbänker Erbstollen genannt.
Wegbeschreibung
Als Ausgangspunkt für die Wanderung bietet sich die Levringhauser Straße (Ecke L235/L58) mit ihren Parkmöglichkeiten in der Stichstraße bzw. die Bushaltestelle "Kaninchenweg" an. Von dort geht es die Wittener Straße am Gutshof Levringhausen entlang bis zum Weg Brunsberge. An dem Hof vorbei geht es vorbei an einen der ältesten Kohleabbaugebiete Sprockhövels mit Schachtanlagen, Steinbrüchen und Abraumhalden, die längst von der Natur wieder erobert wurden, hinab zum Brunsberger Bach. Ein ca. 400m langer Stichweg führt zum Stollen eines weiteren Bergwerkes.
Über die Lichtung am Brunsberger Bach geht es weiter an Pingen vorbei, folgt dem vereinigten Lauf des Brunsberger- und des Kortenbaches bis zum Lochstein am Weg Bunne und führt hinauf zum Straße Zum Sackschacht. Weiter geht es über die Autobahn A43 zur Ortschaft Pöting und nach Scheven an vielen alten Bergmannshäusern vorbei. Hinter Scheven geht es eine alte Kohlenstraße durch den Wald wieder zur Straße Zum Sackschacht. Auf ihr wird wieder die Autobahn A43 überquert.
Anschließend geht es zu der Trasse der stillgelegten und zum Rad- und Fußweg umgebauten Bahnstrecke Schee—Hiddinghausen, wo die Haßlinghauser Hütte ihren Sitz hatte. Auf der Bahntrasse geht es am Schacht Bessere Dich vorbei zur Straße Am Beermanshaus, die zur Wittener Straße führt. Dieser wird nun bis zum Ausgangspunkt gefolgt.
Wegzustand und Begehbarkeit
Einen guten Teil führt der Weg über Asphalt. Da der Reitsport in dieser Gegend weit verbreitet ist, sind die Waldwege oft entsprechend zertrampelt und morastig, ab und an fast unpassierbar.
Die Wegzeichen sind hinreichend häufig angebracht und da sie aus bedruckten Schildern bestehen, immer sehr gut lesbar. Eine Schwierigkeit besteht darin, daß es einige Stichwege gibt, an deren Endpunkt wieder umgekehrt wird und das der Rückweg streckenweise wieder über die Strecke des Hinweges erfolgt. Daher ist eine Karte über die Wegführung sehr empfehlenswert. Eine Hilfe besteht auch darin, daß die Wegzeichen in der anderen Wegrichtung in rot gehalten sind: Hinweg:
Rückweg:
Wegverlauf
Wegänderung
Infolge der Eröffnung des Rad- und Fußwegs auf der Bahnstrecke Schee—Silschede wurde der Weg auf diese verlegt. zuvor ging es vom der Hasslinghauser Hütte wieder zurück zum Weg Bunne und dort weiter zum Brunsberger- und Kortenbach. Dann ging es durch den Wald wieder hinauf zur Straße Am Beermannshaus.
