Düsseldorf

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Die Landeshauptstadt Düsseldorf besitzt neben der weit bekannten Altstadt vor allen am Stadtrand attraktive Wandergebiete, die schnell vergessen lassen, dass es sich um eine bevölkerungreiche Großstadt handelt. Im Norden liegt das kleinstädtische Kaiserswerth mit seinem Umland an der Grenze zu Ratingen und Duisburg, im Osten das überwiegend ländlich geprägte Gebiet um Knittkuhl mit dem Grafenberger Wald und dem Rotthäuser Bachtal bei Gerresheim. Auch im Osten an der Grenze zu Erkrath und Mettmann liegt das Stinderbachtal.

Der Unterbacher See mit den umgebenden Waldgebieten ist ebenfalls sehr beliebt. Im Süden befindet sich zwischen Urdenbach und Monheim am Rhein das sehr schöne Naturschutzgebiet Baumberger Aue / Urdenbacher Kämpe. Düsseldorf besitzt mit dem Düsseldorfer Weg einen großen, die Stadt umfassenden Weg, der allerdings nur rechtsrheinisch verläuft und kein geschlossener Rundweg ist.

Düsseldorfer Wandergebiete

Dieses Wandergebiet umfaßt den Düsseldorfer Norden im Bereich der Stadtteile Kaiserswerth, Kalkum, Wittlaer und Angermund. Es wird im Westen von dem Rhein, im Norden von Duisburger und im Westen von Ratinger Stadtgebiet umfasst. Im Süden liegt der Düsseldorfer Flughafen, der sich akustisch stark bemerkbar macht.
 

Dieses Wandergebiet umfaßt den Düsseldorfer Nordosten im Bereich der Stadtteile Knittkuhl, Ludenberg und Grafenberg. Der Grafenberger Wald, die die eigenständigen Ortsteile von dem Innenstadtgebiet trennt, bietet viel Raum für Wanderwege. Im Südosten schließt sich das Rotthäuser Bachtal an, im Süden liegt Gerresheim.
 

Nördlich des westlichen Endes des Neandertals liegt im Grenzgebiet zwischen Erkrath, Düsseldorf und Mettmann das Naherholungsgebiet am Stinderbach, einem lieblichen Bachtal, welches durch die geologischen Launen der Eiszeit enstanden ist. Das Areal ist eher ländlich geprägt mit wenig Wald außerhalb des Bachtals und zieht sich durch den Düsseldorfer Stadtbezirk Dorp hinauf über Laubach bis zum Mettmanner Ortskern.
 

Das Rotthäuser Bachtal, auch Morper Bachtal genannt, liegt äußersten Nordosten von Erkrath und wird grenzt an den Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim. Das Areal ist zum Gutteil bewaldet und besitzt nur wenige Ansiedlungen, von denen das Gut Papendelle die größte ist. Das Bachtal ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
 

Im Westen Düsseldorfs befindet sich bei dem gleichnamigen Ortsteil der als Badegewässer sehr beliebte Unterbacher See, der an das Waldgebiet Ellerforst angrenzt. Südlich davon schließt jenseits der Autobahn A46 der größere Düsseldorfer Stadtwald an. Umrahmt ist dieses Erholungsgebiet neben Unterbach von den Ortsteilen Vennhausen, Eller, Hassels und den Hildener Stadgebiet. Die Autobahnen 46 und 59 sorgen stellenweise leider für eine akustische Beeinträchtigung des Wandererlebnisses.
 

Im äußersten Nordwesten des Monheimer Stadtteils Baumbergs, an der Grenze zu den Düsseldorfer Stadtteilen Urdenbach und Garath liegt das Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe / Baumberger Aue. Das Gebiet umschreibt die Auenlandschaft und das Überschwemmungsgebiet, das sich durch eine durch ein Hochwasser hervorgerufene "Verlegung" des Rheins im 14. Jahrhundert gebildet hat und dessen alter Arm das Gebiet nun umschließt. Sehenswert ist auch Haus Bürgel, Reste einer Burganlage, die auf einem alten Römerkastell gegründet wurde und durch das angesprochene Hochwasser unverhofft die Rheinseite wechselte, sowie die weit bekannte Rheinfähre nach Zons.
 

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