Beyenburger Geschichtslehrpfad

Aus Berg-Mark-Wege.de

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wegzeichen Beyenburger Geschichtslehrpfad

Beyenburger Geschichtslehrpfad
Wuppertal
Beyenburg

Karte Beyenburger Geschichtslehrpfad
Höhenprofil Beyenburger Geschichtslehrpfad
Weglänge ca. 4,9 km
Steigung 142 Höhenmeter
Steigungsquotient 29 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Stationen des Geschichtslehrpfads
KMZ-Datei Datei:Beyenburger Geschichtslehrpfad.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Wuppertal—Beyenburger Wupperbrücke
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 586, 616, 626 und 669
N 51° 15' 00.1", O 7° 17' 20.7"
Bushaltestelle Wuppertal—Am Kriegermal
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616, 626 und 669
N 51° 14' 54.3", O 7° 17' 27.8"
Bushaltestelle Wuppertal—Siegelberg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616
N 51° 14' 32.4", O 7° 17' 03.8"
Bushaltestelle Wuppertal—Beyenburg, Mitte
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 616, 626 und 669
N 51° 14' 58.4", O 7° 17' 47.1" (ca. 100m Fußweg zum Wanderweg)
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Parkplatz Parkplatz Porta Westfalica
N 51° 14' 59.6", O 7° 17' 32.3" (ca. 100m Fußweg vom Endpunkt)
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Am Bilstein
N 51° 15' 08.7", O 7° 18' 17.3" (ca. 400m Fußweg zum Wanderweg)
Parkplatz Parkplatz Beyenburger Furt
N 51° 15' 00.4", O 7° 18' 13.8"
Restaurant Gastronomie Café

Eiscafé Giummarresi

Am Kriegermal 49 • 42399 Wuppertal
N 51° 14' 55.6", O 7° 17' 44.1"
Café Bootshaus
Ackersiepen 98a • 58256 Ennepetal
N 51° 14' 50.6", O 7° 17' 51.1"
Café Restaurant Zur alten Bruderschaft
Beyenburger Furt 25 • 42399 Wuppertal
N 51° 15' 00.0", O 7° 18' 12.6"
Café Restaurant Landhaus Bilstein
Zum Bilstein 25 • 42399 Wuppertal
N 51° 15' 08.6", O 7° 18' 15.9"
Meine Wertung

WertungssternWertungssternWertungssternWertungsstern

Problem mit dieser Wegstrecke melden

Der Beyenburger Geschichtslehrpfad wurde am 7. August 1977 eingeweiht und stellt die Sehenswürdigkeiten in und um den historischen Stadtkern des 1298 erstmals erwähnten Wuppertaler Stadtteils Beyenburg vor. Geschaffen wurde der Weg von dem Bergischen Geschichtsverein, dem Beyenburger Heimat- und Bürgerverein und dem Arbeitskreis Beyenburg wiederentdeckt unter der Federführung des Schulrektors Günther Voigt.

Leider wird der Weg nicht mehr gepflegt und fällt der Vergessenheit anheim.

Wegbeschreibung

Von der 1336 erstmals erwähnten Beyenburger Wupperbrücke geht es über die Wupper die Kurvenstraße hinauf, führt über eine Wiese an Hohlwegspuren des mittelalterlichen Heer-, Pilger- und Handelswegs zwischen Köln und Dortmund vorbei hinauf zur Straße Steinhaus und anschließend die Steinhauser Straße an der jüngeren bergischen Curtis Mosblech vorbei hoch zum Siepenplatz. Dort, wo nun Einfamilienhäuser stehen, befand sich beim abgegangenen Oberhof der Erdwall der Elberfelder Linie der Bergischen Landwehr.

Dort wendet sich der Weg wieder in die Gegenrichtung und führt die komplette Steinhauser Straße wieder hinab zur Straße Am Kriegermal. Dabei liegen die alte, 1189 erwähnte bergische Curtis Steinhaus, die die bergischen Grafen 1298 an den Kreuzherrenorden stifteten, und die ev. Kirche am Weg. An der unter Denkmalschutz stehenden und 1999 restaurierten Fischbauchbrücke der Wuppertalbahn, überquert der Weg den Beyenburger Stausee, biegt auf dem Uferweg ein und führt am Stauwehr vorbei. Auf dem gegenüberliegenden Ufer sind die Stützmauern der Burg Beyenburg zu sehen. Bei Schemm überquert der Weg die Wupper abermals auf einer Fußgängerbrücke und erreicht den Ortskern der Freiheit Beyenburg.

Hinter der Brücke liegt schon direkt der historische Stadtkern Beyenburgs mit seinen alten, denkmalgeschützen Häusern. Die Straßen Obergraben und Untergraben erinnern an die alte Beyenburger Mühle. Vom ehemaligen Mühlenstandort geht es hoch zur Beyenburger Klosterkirche Maria Magdalena, dem Beyenburger Dom, neben dem das Kloster Steinhaus der Kreuzherren liegt. Das Kloster heißt wie die alte Curtis, in der nach der Schenkung das erste Kreuzherrenkloster in Beyenburg eingerichtet wurde. Nur wenige Jahre später zogen die Mönche zum heutigen Klosterstandort um, behielten aber den Namen des Klosters bei.

Am Dom vorbei führt der Weg am Haus des Rentmeisters und der Burgstall der Burg Beyenburg vorbei wieder zurück zur Straße Am Kriegermal, folgt ihr an einer weiteren alten Mühle und dem ehemaligen Bahnhof vorbei bis zur Kurvenstraße und endet wieder an der Beyenburger Wupperbrücke.

Wegzustand und Begehbarkeit

Zumeist geht es über Asphalt, der Pfad zum Steinhaus hinauf führt durch zwei Häuser durch und ist daher leicht zu übersehen. Die Wegzeichen sind nur selten vorhanden, zumindest an keinem Abzweig. Ohne Karte ist der Weg nicht zu finden.

Wegverlauf

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen