Bergbauwanderweg Muttental

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Bergbauwanderweg Muttental
Witten
Muttental und Vormholz

Karte Bergbauwanderweg Muttental
Höhenprofil Bergbauwanderweg Muttental
Weglänge ca. 9,4 km
(5,7 km für die eingentliche Runde, 2 x 1,8 km für den Zugangsweg vom Wanderparkplatz Nachtigallstraße)
Steigung 181 Höhenmeter
Steigungsquotient 19,3 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Ruhrtalbahn, Gruben- und Feldbahnmuseums Zeche Theresia, Schloss Steinhausen, Historische Stätten des Bergbaus, Ruine Hardenstein, Ruhrwehr, Felswand, Nachtigallstollen,
KMZ-Datei Datei:Bergbauwanderweg Muttental.kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Witten—Bommern Bf.
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 378, 379 und 592
N 51° 25' 30.7", O 7° 20' 11.4" (ca. 400m Fußweg zum Wanderweg)
Museumsbahn Ruhrtalbahn
Haltepunkt Ruine Hardenstein
N 51° 25' 14.7", O 7° 18' 04.5"
Fahrgastschiff Fahrgastschiff MS Schwalbe
Anlegestelle Burgruine Hardenstein
Ruhrtalfähre
N 51° 25' 20.8", O 7° 18' 09.6"
Fahrgastschiff Fahrgastschiff MS Schwalbe
Anlegestelle Zeche Nachtigall
N 51° 25' 52.1", O 7° 19' 00.0"
Museumsbahn Ruhrtalbahn
Haltepunkt Zeche Nachtigall
N 51° 25' 45.9", O 7° 19' 12.3"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Nachtigallstraße
N 51° 25' 38.4", O 7° 19' 39.8"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Muttental
N 51° 24' 48.5", O 7° 18' 48.7"
Wanderparkplatz Wanderparkplatz Berghauser Straße
N 51° 25' 05.9", O 7° 18' 42.4"
Restaurant Gastronomie Café

Gaststätte Restaurant Schloss Steinhausen

Auf Steinhausen 30 • 58452 Witten
N 51° 25' 41.9", O 7° 19' 21.7"
Gaststätte Restaurant Haus Rauendahl
Rauendahlstraße 126 • 58452 Witten
N 51° 24' 48.4", O 7° 19' 07.4"
Gaststätte Restaurant Zur alten Tür
Berghauser Straße 14 • 58452 Witten
N 51° 24' 48.2", O 7° 18' 25.1"
Gaststätte Restaurant Königliches Schleusenwärterhaus
Insel 1/ Anlegestelle Fähre Hardenstein • 58452 Witten
N 51° 25' 18.7", O 7° 17' 55.8"
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Im Muttental befindet sich eine der Wiegen des Kohlebergbaus des Ruhrgebiets, die ältesten Zeugnisse sind mehr als 450 Jahre alt. Mehrere Zechen und Stollen bevölkerten das Bachtal und die unmittelbare Umgebung. Eine Vielzahl der bergbauhistorischen Stätten wurde in den letzen Jahren restauriert und werden nun mit ausführlichen Hinweistafeln vor Ort erläutert.

Ein Wanderweg verbindet diese durchnummerierten Stätten und Orte der Bergbaugeschichte, der Bergbauwanderweg Muttental. Ein paar der Stätten und Orte werden auch online vorgstellt.

Dieser Bergbauwanderweg besitzt kein eigenes Wegzeichen, sondern verläuft fast ausschließlich auf der Strecke des Rundwanderwegs , so dass dessen Wegzeichen für die Wegsuche genutzt werden können. (Einziger Unterschied zum Bergbauwanderweg Muttental: Der Rundwanderweg A3 erweitert die Runde an der Zeche Nachtigall und am Schloss Steinhausen vorbei, während der Bergbauwanderweg Muttental eine kleinere Runde mit einen Zugangsweg an der Zeche Nachtigall vorbei besitzt. Siehe die jeweilige Karte).

Vom Verkehrsverein Witten e.V. kann ein Faltblatt zum Bergbauwanderweg Muttental bezogen werden und von Gerhard Koetter existiert ein Wanderführer mit detailierten Informationen zum Bergbauwanderweg Muttental.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten

  1. Besucherstollen Zeche Nachtigall, Steinbruch Dünkelberg
  2. Entwicklung des Steinkohlebergbaus
  3. Östlicher Tagebetrieb Frielinghaus
  4. Zeche Turteltaube
  5. Bethaus der Bergleute
  6. Halde der Zeche Hermann
  7. Gebäude am Schacht Constanz
  8. Zeche Hermann
  9. Haspelanlage
  10. Verladeanlage Zeche Jupiter
  11. Stollen Stettin
  12. Stollenzeche Maximus
  13. Muttentalbahn
  14. Stollen Fortuna
  15. Halde Schacht Juno
  16. Zeche Renate
  17. Dreibaum
  18. Gedenkstein für verunglückte Bergleute
  19. Geologischer Überblick
  20. Flözaufschluß
  21. Göpelschacht Moses
  22. Göpelschacht Wilhelm
  23. Göpelschacht Heinrich
  24. Westlicher Tagebetrieb Frielinghaus
  25. Zeche Orion
  26. Stollen Reiger
  27. Pingenfeld der Zeche Carthäuser Loch
  28. St.-Johannes-Erbstollen
  29. Vereinigungsstollen
  30. Nachkriegsstollen
  31. Tiefbauzeche Martha

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für den Rundwanderweg bietet sich der Ausflugsparkplatz an Nachtigallstraße, der von der Ruhr durch das Gleis der Ruhrtalbahn, einer Museumsbahnstrecke zwischen Hattingen und Wetter-Wengern, getrennt ist. Vom Parkplatz geht es zunächst eine kleine Zufahrtsstraße hinauf zur Schloss Steinhausen, einen Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert, in dem sich heute unter anderem eine Gastronomie befindet. Am Schloss vorbei geht es über Felder zu Muttentalstraße und folgt auf dieser dem Lauf des Muttenbachs entgegen der Fließrichtung.

Der Weg führt dabei an mehreren bergbauhistorischen Stätten vorbei, wie dem Bergbaumuseum "Bethaus", das Gelände des Zechenhaus Herberholz, auf dem einige Loren und Schaukästen mit Bergwerksutensilien stehen, dem Steigerhaus, das zum SGV Wanderheim "Muttental" umgewidmet wurde, der Zeche Hermann oder der Verladestation der Zeche Jupiter , etc. Kurz vor Rauendahl wendet sichd er Weg vom Muttenbach ab und führt durch Wald oberhalb des Bachs wieder in Fließrichtung des Muttenbachs. Über weitere Waldwege geht es an der von Pferden betriebenen Förderanlage Göpelschacht Moses vorbei hoch zu einem Flecken, der vor allen durch seinen Feuerwehrturm ins Auge fällt.

Die Berghauser Straße wird erreicht und gibt nun ein paar hundert Meter die Gehrichtung vor, danach ein Zufahrtsweg. Vor dem Flecken Altenhöfen biegt der Weg in einen einen Hohlweg ab und führt hinab in den Stadtforst Vormholz zur Zeche Orion. Weitere bergbauhistorische Stätten, wie der Tagetrieb Frielinghaus liegen am Wegesrand, dann wird an der Ruhr die Burgruine Hardenstein erreicht, an der sich auch ein Haltepunkt der Ruhrtalbahn, eine Schiffsanlegestelle sowie ein Ruhrwehr befinden. Parallel zur Ruhrtalbahn geht es an der Hofschaft Auf der Marta vorbei nun wieder zum Muttenbach und zur Muttentalstraße. Eine hohe Felswand prägt das Bild, an der sich die einzelnen geologischen Stein- und Kohleschichten sehr gut erkennen lassen.

Ein Hinweisschild des Bergbauwanderwegs Muttental am hier mündenden Nachtigallstollen (Der Eingang befindet in der auf der anderen Felsseite liegenden ehemaligen Zeche Nachtigall) erläutert ebenfalls den Schichtaufbau. Der Weg folgt der Muttentalstraße, überquert bei den Gebäuden der Zeche Nachtigall die Gleise der Ruhrtalbahn und führt zwischen Bahnstrecke und Ruhr zur Zeche Theresia , die ein Gruben- und Feldbahnmuseum beherbergt. Der Ausgangspunkt des Rundwanderwegs ist hier schon in Sichtweite.

Wegzustand und Begehbarkeit

Der Weg führt zu zwei Drittel über meist kleinere Asphaltsträßchen, der Rest über gute Waldwege. Der Hohlweg zur Zeche Orion ist etwas holperig, der Weg hinter der Burgruine Hardenstein kann bei Regenwetter stellenweise schlammig sein. Der Weg entlang des Muttenbachs ist streckenweise auf halber Seite von Pferden zertrampelt. Auf dem Abschnitt auf der Muttentalstraße parallel zur Ruhr sollte man etwas auf den Verkehr achten.

Der Weg ist auch in Gegenrichtung erwanderbar, da die Wegzeichen in beide Richtungen angebracht sind.

Wegverlauf

Wegänderungen

Der Durchgang bei der Hofschaft Auf der Marta wurde von den Besitzern 2006 gesperrt und eine Umgehung der Zufahrt neu angelegt.

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