Alte-Haase-Weg (Nord)

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Wegzeichen Alte-Haase-Weg (Nord)
Alternatives Wegzeichen Alte-Haase-Weg (Nord)

Alte-Haase-Weg (Nord)
Sprockhövel, Hattingen
NiedersprockhövelOber- und Niederstüter

Karte Alte-Haase-Weg (Nord)
Höhenprofil Alte-Haase-Weg (Nord)
Weglänge ca. 8,5 km
(inkl. mehrerer Stichwege zu den Sehenswürdigkeiten, ohne ca. 6,8 km)
Steigung 213 Höhenmeter
Steigungsquotient 25,1 Höhenmeter pro km
Interessante Punkte Die bergbauhistorischen Stätten Sprockvövels, Paastal
KMZ-Datei Datei:Alte-Haase-Weg (Nord).kmz
ÖPNV ÖPNV Haltepunkte
Empfohlener Ausgangspunkt:
Bushaltestelle Sprockhövel—Niedersprockhövel, Kirche
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 330, 332, 557, 558, 559, 583, SB37 und SB67
N 51° 22' 09.7", O 7° 14' 57.4"
Bushaltestelle Hattingen—Gedulder Weg
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 332, 557 und 558
N 51° 22' 30.8", O 7° 14' 16.4"
Bushaltestelle Sprockhövel—Niedersprockhövel, Post
AnreiseAbreise
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Buslinie 330, 332, 558 und 583
N 51° 21' 52.6", O 7° 14' 46.9"
Parkplatz PKW Abstellmöglichkeiten
Parkmöglichkeit Parkmöglichkeiten an der Hattinger Straße
N 51° 22' 13.1", O 7° 14' 56.3"
Parkplatz Parkplatz Hackstückstraße
N 51° 21' 41.0", O 7° 13' 34.5"
Restaurant Gastronomie Café

Vielfältige Gastronomie im Ortskern Sprockhövels, darunter:
Zum Dorfkrug, Sandorini, Bei Peppone, Am Zwiebelturm, Tenne, Eiscafé Venezia



Hotel Restaurant Haus Hackstück
Hackstückstraße 123 • 45527 Hattingen
N 51° 21' 45.1", O 7° 13' 35.8"
Hotel Restaurant Eggers
Hauptstraße 78 • 45549 Sprockhövel
N 51° 21' 51.0", O 7° 14' 45.1"
Gaststätte Restaurant Steakhaus Rose
Hauptstraße 79 • 45549 Sprockhövel
N 51° 21' 51.1", O 7° 14' 46.6"
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Wanderführer Alte-Haase-Weg (Nord)

Der Alte-Haase-Weg (Nord) ist ein Wanderweg mit kulturhistorischem Hintergrund. Er wurde vom Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e.V. entwickelt und führt zu alten Bergwerken und bergbauhistorischen Stätten in der über 400jährigen Geschichte des Kohleabbaus im Stadtgebiet von Sprockhövel, der Wiege des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Dieser bergbauhistorische Wanderweg ist nach der größten und letzten Zeche Alte Haase auf Sprockhöveler Gebiet benannt.

Es sollen an dieser Stelle nicht die bergbauhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges im Detail beschrieben werden, dazu verweise ich auf das weitaus kompetentere Fachwissen des HGV Sprockhövel e.V. Weitere sehenswerte Punkte können auf einen weiteren Wanderweg, dem Alte-Haase-Weg (Süd), besichtigt werden.

Sehr informativ und für die Erwanderung des Alte-Haase-Wegs fast unverzichtbar, ist die Informationsbroschüre mit Wanderkarte "Die Spur der Kohle: Der Alte-Haase-Weg (Nord)" des HGV Sprockhövel e.V., die in dessen Heimatstube, im Bürgerbüro (Rathaus Haßlinghausen) oder beim Verkehrsverein (im alten Amtshaus in Niedersprockhövel) gegen einen kleinen Kostenbeitrag zu erwerben ist.

Im April 2012 wurde dem Weg eine neue Streckenführung gegeben.

Inhaltsverzeichnis

Stationen

Der Rundweg Nord führt zu zahlreichen Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen viele vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.

  1. Gasthof Stöter-Tilmann (heute „Zum Dorfkrug“), gegründet von den Betriebsführer Gustav Düsterloh und Tagungsort der jährlichen Sprockhöveler Bergmannstage.
  2. Park am Malakowturm
  3. Schacht II (1924) der Zeche Alte Haase
  4. Zeche Alte-Haase mit prägnantem Malakowturm
  5. Gewerkschaft Edeltraud-Stollen
  6. Bahnstrecke Wuppertal—Hattingen
  7. Kohlenflözaufschluss Schieferbank
  8. Brücke Riepelsiepen
  9. Frühe Schächte und Pingen von Alte Haase
  10. Geologischer Sprung
  11. Schacht Ringeltaube der Alten Haase
  12. Edeltrut Erbstolen, Schacht Adelheid
  13. Lochstein Haase / Unterste Kuh
  14. Zeche Johannessegen und Endpunkt der Pferdebahn am Paasbach, Transportweg zur Bahnstrecke Wichlinghausen–Hattingen.
  15. Zeche Hoffnungstal / Teufelsburg II
  16. Hof Waskönig im Paasbachtal, jahrhundertelang lebte hier die Familie eines der Hauptgewerken von Alte Haase. In unmittelbarer Nähe setzte der erste Stollen der Zeche an.
  17. Blick auf Hof Dotdbruch. Der Schach „Julie“ der Zeche Alte Haase wurde nach der Tochter der Familie Julie Dotdbruch benannt, Ehefrau des Zechenrepräsentanten Johann Friedrich Große Herzbruch genannt Bröckelmann.
  18. Alte Bergschmiede
  19. Firma Hauhinco
  20. Heimatstube des HGV Sprockhövel

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Niedersprockhöveler Busbahnhof an der Sprockhöveler Kirche mit dem markanten Zwiebelturm. Es geht ein paar Meter auf der Hattinger Straße stadtauswärts, dann biegt der Weg nach rechts ab und führt zu einem Wendehammer, wo sich ein Fußweg entlang dem Sprockhöveler Bach anschließt. Dieser führt zum Park am Malakowturm, wo zahlreiche Maschinen und Gegenstände des Bergbaus und ein Stollenmundloch zu besichtigen sind.

Durch den Park, der auf dem Gelände der ehemalichen Kläranlage von Sprockhövel angelegt wurde, gelangt man wieder zur Hattinger Straße in Höhe der Gebäude des in den 1960er Jahren stillgelegten Bergwerks Alte-Haase. Die Zechengebäudde werden heute als Gewerbepark genutzt. Der ummauerte Förderturm, nach seinem Vorbild in der Festung Sewastopol auf der Krim auch Malakowturm genannt, prägt das Bild dieses Gebäudekomplexes.

Der Turm dient auch als Vorbild für das Wegzeichen dieses Wanderweges. Ein langer Stichweg führt von hier entlang der Hattingen Straße zum abseits gelegenen Edeltraut Erbstollen. Die Runde führt aber in Gegenrichtung auf der Hattinger Straße an der Zeche vorbei und biegt nach rechts in die Straße Alte Haase ein. An der ehemaligen Verladestation der Zeche vorbei wird die stillgelegte Bahnstrecke Wuppertal—Hattingen erreicht. Der Weg folgt der Trasse, die zu einen Rad- und Fußweg ausgebaut wurde, ein kurzes Stück an einem freigelegten Kohleflöz vorbei, unterquert eine denkmalgeschützte Brücke und biegt nach links in das Waldgebiet Hölter Egge ab.

Durch den Wald führt der Weg an Pingen und weiteren nun vollständig überwachsenen Schächten und Halden vorbei hoch zur Straße Hölteregge, folgt ihr ein paar Meter bergauf und erklimmt einen kleinen Hang zu einem weiteren alten Schacht. Auf einem unbefestigten Weg geht es an geologischen Brüchen vorbei zu einem Waldweg, dem in das Paasbachtal gefolgt wird. Dort biegt der Weg scharf nach rechts ab und führt oberhalb des Passbachs bachabwärts.

Ein Stichweg führt zur Zeche Johannessegen und zum Endpunkt der Pferdebahn am Paasbach. Mit Blick auf das schöne Fachwerkhaus Waskönig verlässt der Weg wieder das Paasbachtal und führt über einen Feldpfad zurück in das Waldgebiet Hölter Egge. Dort trifft er wieder auf den Hinweg, folgt ihm ein Stück auf schon bekannter Strecke in Gegenrichtung und biegt kurz darauf nach rechts auf einen ansteigenden Waldweg ab. Dieser führt über die Egge und es öffnet sich am Waldrand ein schöner Panoramablick auf Sprockhövel und den Hof Dodtbruch.

Auf einem Wiesenpfad geht es nun hinab zur Brinkerstraße, der einige hundert Meter gefolgt wird. Die Beisenbruchstraße kürzt etwas den Weg zur Hauptstraße ab und an der Heimatstube des HGV Sprockhövel vorbei wird dieser durch das Sprockhöveler Zentrum zurück zum Ausgangspunkt gefolgt.

Wegzustand und Begehbarkeit

Die Strecke verläuft zur Hälfte über Asphalt, ansonsten über meist gute Wald- und Feldwege. Im Waldgebiet Hölter Egge können die Wege morastig sein. Die Wegzeichen selbst sind in verschiedenen Farben, Varianten und Größen ausgeführt worden (rot, schwarz, gemalt, Klebefolie, Täfelchen).

Im April 2012 wurde dem Weg eine teilweise deutlich abweichende neue Wegführung gegeben. Zahlreiche lange Passagen auf stark befahrenen Landstraßen ohne Gehweg wurden nun vermieden.


Bilder


Wegverlauf

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